Tag-Archiv | Spanien

Umstrittener Genmais Zulassung in EU, auch in gesteuerter Presse inzwischen Thema!

gen.dpaBundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU) kündigte umgehend an, sich für ein nationales Verbot der neuen Sorte einzusetzen. Doch bröckelt die Front des Widerstands auf deutschen Feldern. Sachsen-Anhalts Agrarminister Hermann Onko Aeikens (CDU) etwa lehnt den Genmais nicht grundsätzlich ab.

Die Sorte 1507 wird für die Tiermast und Biogasanlagen genutzt. Sie ist resistent gegen das Pestizid Glufosinat und entwickelt ein Gift gegen den Maiszünsler, der auch deutsche Felder plagt. Agrartechnisch freilich ist die in den 90er Jahren entwickelte Maissorte längst überholt. Es geht bei der Zulassung also auch um die symbolische Grundsatzfrage, wie viel Gen es auf Europas Feldern eigentlich geben soll.

Warnung vor Monopol

Ausgebracht wird derzeit nur Mon810. Die genveränderte Kartoffel Amflora des BASF-Konzerns erhielt zwar die Zulassung, wird aber nach anhaltenden Protesten nicht angebaut. Das Unternehmen reagierte aber auf den Widerstand und hatte vor zwei Jahren angekündigt, künftig in den USA an Genpflanzen zu forschen. In Deutschland ist ansonsten noch Bayer auf dem Feld der grünen Gentechnik aktiv.

Wissenschaftlich sind die Folgen umstritten. Befürworter loben die bessere Qualität der Ernte. Kritiker wie der Grünen-Europaabgeordnete Martin Häusling warnen vor Monopolstrukturen bei Saatgutherstellern. „Europas Agrarwirtschaft ist mehr von kleinbäuerlichen Strukturen geprägt, in den Vereinigten Staaten dominiert ein agro-industrieller Ansatz, mit mehr Pestiziden, mehr Antibiotika und Gen-Food. Das hat Auswirkungen bis hin zu einer Konzentration bei den Saatgutherstellern“, so Häusling.

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73% der Deutschen haben kein Vertrauen mehr in Parteien

Sie sind nicht Volkes Liebling: Das Ansehen der Parteien ist auf niederschmetternde Werte gesunken, wie das neue Eurobarometer ergeben hat. (Foto: dpa)

Sie sind nicht Volkes Liebling: Das Ansehen der Parteien ist auf niederschmetternde Werte gesunken, wie das neue Eurobarometer ergeben hat. (Foto: dpa)

Eurovisionen – Demokratie am Scheideweg

Die repräsentative Demokratie rutscht in Europa in eine schwere Krise: Das neue Eurobarometer zeigt einen dramatischen Vertrauensverlust der Bürger in die Parteien. 73 Prozent der Deutschen haben kein Vertrauen, in Spanien sind es gar 93 Prozent.

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Das Ende der Mittelschicht: Der Wohlstand verabschiedet sich aus Europa

Der Wohlstand - eine Fiktion in Europa. Während die Vermögen der Super-Reichen wachsen, haben 90 Prozent der Deutschen Angst vor dem sozialen Abstieg. (Foto: dpa)Der Wohlstand – eine Fiktion in Europa. Während die Vermögen der Super-Reichen wachsen, haben 90 Prozent der Deutschen Angst vor dem sozialen Abstieg. (Foto: dpa)

Gesellschaft – Deutsche fürchten Abstieg

Das Versprechen der EU, mehr Wohlstand für alle zu schaffen, hat sich nicht erfüllt: In den meisten Staaten verschwindet die Mittelschicht. Viele Bürger arbeiten rund um die Uhr – und können von ihrem Einkommen nicht leben. Wir erleben das Ende einer großen Illusion.

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500 Milliarden Euro aus deutschen Steuergeldern für Banken-Rettung

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat eine neue Idee, wie die europäischen Banken gerettet werden können. Hier bei der Preisverleihung der Deutschen Gesellschaft mit dem Preisträger Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat eine neue Idee, wie die europäischen Banken gerettet werden können. Hier bei der Preisverleihung der Deutschen Gesellschaft mit dem Preisträger Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Banken-Krise – Schäuble will neue Agentur

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble arbeitet, von der Öffentlichkeit weitgehend unbeobachtet, an einem neuen Konzept zur Rettung der Banken in Europa: Eine europäische „Agentur“, die über die Abwicklung von Zombie-Banken befinden soll. Da jedoch selbst Abwicklungen von maroden Banken mit immensen Kosten verbunden sind, soll ein europaweites Netzwerk aus nationalen Abwicklungsfonds geschaffen werden. Die Federführung liegt beim Bundesfinanzministerium.

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SPAM- oder doch nicht?

quasimodo_whippedIch stell den link hier ein- ohne Wertung- entscheidet selbst. Stimmungsmache? Werbung? Angstmache???? Wie dem auch sei: jeder hat selbst Hirn, Herz und Bauch ……nutzt die Werkzeuge und zieht Schlüsse.

Diese Seite gilt als SPAM. Also ich sehe eher ZDF, ARD, BILD und Co. als Spam an. Die Infos und Inhalte finde ich wertvoll- weitere Dienste nutzen muß man nicht. Selbstverantwortliches Handeln 🙂

Gute Zusammenstellung von Infos. Nur meine Meinung 😉

Laßt euch nicht abschrecken 😉

Von Gerhard Schneider  informationsservice@info.experto.de

http://info.experto.de/red.php?r=6627083160655454&lid=283604&ln=3

Narrenschiff, Schiff ahoi!

Federlein

Schuldenfallen der Euro-Zone

Schuldenfallen der Euro-Zone

30.Ok., 18:01 – © Foto: SXC.hu

STIMME RUSSLANDS Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) hat alarmierende Statistiken veröffentlicht. Demzufolge sind die Ersparnisse der deutschen Bürger auf das seit 2002 niedrigste Niveau gesunken. Das ist ein Alarmzeichen für die ganze Euro-Zone, die wirtschaftlich auf Deutschland angewiesen ist.

Berechnungen zufolge legte ein Durchschnittsdeutscher im Jahr 2008 von 100 Euro 11,5 Euro auf die Seite. 2012 lag dieser Wert bereits bei 10,4 Euro. Und in diesem Jahr ist er auf 10,3 gesunken. Inzwischen könne eine Sparquote von 10 Prozent nicht alle Alltagsrisiken, wie etwa Unfall, Krankheit und Arbeitsänderungen, abdecken, teilte der DSGV-Präsident Georg Fahrenschon mit. Wenn sogar die Deutschen ihre Zukunft immer weniger sichern können, ist die Lage in den Problemländern der Euro-Zone noch schlimmer. Dort leben ganze Staaten auf Pump. Selbst das durch die härtesten Sparmaßnahmen erzielte Wirtschaftswachstum ist nicht in der Lage, die gleichzeitig steigende Verschuldung auszugleichen. Der Vertrag von Maastricht sieht bekanntlich vor, dass die Staatsverschuldung eines EU-Mitgliedslandes nicht mehr als 60 Prozent seines Bruttoinlandsproduktes betragen soll. Doch die Problemländer der Euro-Zone haben diese Grenze schon längst überschritten. Die Staatsschuld Griechenlands beträgt 169,1 Prozent seines Bruttoinlandsproduktes. Italiens Verschuldung liegt bei 133,3 Prozent des BIP. Dann folgen Portugal mit 131,3 Prozent und Irland mit 125,7 Prozent. Dabei nehmen die Schulden der ersten drei Länder stets zu. Vor diesem Hintergrund scheint Deutschland, eine „Insel der Stabilität“ zu bleiben. Doch selbst die deutsche Staatsschuld von 79,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes überschreitet die im Maastricht-Vertrag festgelegte Grenze. Die gesamte Schuld der Europäischen Union beträgt 86,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Die Verschuldung der Euro-Zone lag im zweiten Quartal dieses Jahres bei 93,4 Prozent. Wjatscheslaw Sentschagow vom Institut für Wirtschaft der Russischen Akademie der Wissenschaften äußert sich dazu folgendermaßen:

„Mit den Schulden der Europäischen Union steht es wirklich sehr schlimm. Griechenland, Spanien und Italien hatten unheimliche Kreditmengen bekommen. Sowohl die Experten als auch die EU-Politiker hatten damals diese Situation aus den Augen verloren. Die Vorschriften des Vertrages von Maastricht sowie einzelner EU-Institutionen sind allen bekannt. Dabei wurden sie gar nicht eingehalten.“

Allem Anschein nach wird die Europäische Zentralbank die „schlechten“ Wertpapiere der Problemländer dennoch zunehmend einkaufen müssen, um die Situation in der Euro-Zone über den toten Punkt hinwegzubringen. Um dies verwirklichen zu können, muss die EZB unter der Leitung von Mario Draghi einen sehr starken politischen Willen haben. Alle oben erwähnten Aktionen auf dem Wertpapiermarkt bedeuten tatsächlich, dass die Schulden der Griechen oder Portugiesen von allen EU-Mitgliedsländern übernommen werden sollten. Die Europäische Zentralbank sei als angesehene und starke Organisation jedoch fähig, ganz entschlossen vorzugehen, sagte Denis Barabanow von der russischen Investitionsfirma „Grandis Capital“ in einem Gespräch mit der STIMME RUSSLANDS.

„Die Europäische Zentralbank wird nicht von lediglich einem Menschen geleitet. Dort gibt es sehr viele zuständige Personen, die gemeinsam Entscheidungen treffen. Heute ist die EZB eine der wenigen europäischen Institutionen, die fähig sind, schnell und effizient vorzugehen.“

Mittlerweile bekommt die europäische Wirtschaft gewisse Unterstützung seitens der amerikanischen und asiatischen Börsen und Institutionen. Auch das amerikanische Federal Reserve System soll der Agentur Bloomberg zufolge die europäische Wirtschaft weiterhin fördern. Doch das Fed kann das europäische Schuldenproblem ohne Beteiligung der Europäer kaum lösen.

Gladio: Pofalla räumt deutsche Beteiligung an NATO-Geheimarmee ein

Jedem seine Armee: Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (Bundeswehr) und Ronald Profalla (Gladio). (Foto: dpa)Jedem seine Armee: Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (Bundeswehr) und Ronald Profalla (Gladio). (Foto: dpa)

Terror und Politik – Die Truppe fürs Grobe

Aus einem Schreiben von Kanzleramts-Minister Roland Pofalla geht hervor, dass der deutsche Geheimdienst an sechs Operationen der NATO-Geheimarmee „Gladio“ beteiligt gewesen ist. Der Geheimorganisation werden mehrere Bombenanschläge und politische Morde vorgeworfen. Details wollte Profalla nicht enthüllen: Es handle sich um eine geheime Verschluss-Sache.

  | , 02:18 Uhr

Deutsche sollen zahlen: IWF fordert gemeinsame Schulden in Europa

Befehlsausgabe nach der Bundestagswahl: IWF-Chefin Christine Lagarde möchte Fortschritte bei der Entstehung der Vereinigten Staaten von Europa sehen. (Foto: dpa)Befehlsausgabe nach der Bundestagswahl: IWF-Chefin Christine Lagarde möchte Fortschritte bei der Entstehung der Vereinigten Staaten von Europa sehen. (Foto: dpa)

Eurovisionen – Technokraten wollen Eurobonds

Der IWF will die Vereinigten Staaten von Europa sehen und fordert für eine Fiskal-Union, für eine Schuldenhaftung mit Eurobonds, eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung und eine Budget-Union. Unter der Führung der EU-Kommission müssen die Pläne mit „starker Durchsetzungskraft“ umgesetzt werden.

  | , 02:42 Uhr

Deutscher Steuerzahler soll marode Unternehmen in Südeuropa retten

Jörg Asmussen und Mario Draghi, die ABS-Experten der EZB. ABS heißt nicht Anti-Blockier-System, sondern bedeutet für den deutschen Steuerzahler: Er muss sich auf die Haftung für weitere 39 Milliarden Euro einstellen. (Foto: consilium)Schuldenkrise – Faule Milliarden-Kredite entdeckt

Jörg Asmussen und Mario Draghi, die ABS-Experten der EZB. ABS heißt nicht Anti-Blockier-System, sondern bedeutet für den deutschen Steuerzahler: Er muss sich auf die Haftung für weitere 39 Milliarden Euro einstellen. (Foto: consilium)

Die EZB hat eine neue Schulden-Bombe entdeckt: Es geht um 145 Milliarden Euro fauler Kredite von kleinen und mittleren Unternehmen aus Südeuropa. Rund 60 Prozent davon allein in Spanien und Italien. Die EZB prüft nun, die ausstehenden Kredite mit einem Mindestrating von „A“ als Wertpapiere in ihre Bilanz zu übernehmen. Damit landet ein signifikanter Teil des Risikos von maroden Unternehmen beim deutschen Steuerzahler.

  | , 03:02 Uhr

Deutsche Steuerzahler sollen Altlasten der europäischen Pleite-Banken schlucken

ESM-Chef Klaus Regling und Euro-Gruppenführer Jeroen Dijsselbloem: Den Rettungsschirm heimlich zur Bad Bank umfunktioniert. (Foto: consilium)ESM-Chef Klaus Regling und Euro-Gruppenführer Jeroen Dijsselbloem: Den Rettungsschirm heimlich zur Bad Bank umfunktioniert. (Foto: consilium)

Banken-Rettung – Der ESM als geheime Bad-Bank

Griechenland und Irland wollen die Milliarden-Schulden für die geretteten Banken heimlich in den ESM verschieben. Das könnte auch Spanien und Zypern gefallen. Damit würden den europäischen Steuerzahlern die Altlasten der Pleite-Banken untergejubelt. Finanzminister Schäuble sieht diese Möglichkeit „eigentlich“ nicht. „Eigentlich“ ist ein sehr gefährliches Wort in der Euro-Krise.

  | , 01:56 Uhr

Von der Rettung ins Kasino: Spanische Banken zocken mit deutschen Steuergeldern

Vor gut einem Jahr haben die europäischen Steuerzahler vier spanische Banken mit Mitteln aus dem ESM gerettet. Die Banken haben ihre Schrottpapiere ausgelagert und zocken nun wieder, als wäre nichts geschehen. Die deutschen Steuerzahler finanzieren den Wahnsinn mit 21,6 Milliarden Euro.

Spielbein, Standbein: Angela Merkel und Mariano Rajoy. Die spanischen Banken zocken wieder - dank deutscher Steuermilliarden. Foto: consilium)

Spielbein, Standbein: Angela Merkel und Mariano Rajoy. Die spanischen Banken zocken wieder – dank deutscher Steuermilliarden. Foto: consilium)

Vor ziemlich genau einem Jahr wurden die deutschen Steuerzahler in einer sommerlichen Krisen-Sitzung vom Deutschen Bundestag um 21,6 Milliarden Euro erleichtert. Mit dem Geld wurden die spanischen Banken gerettet, damit der Euro nicht zerfällt. Die Banken haben daraufhin ihre Schrottpapiere an eine Bad-Bank ausgelagert – und erneut mit dem Zocken begonnen.

Insgesamt haben die Spanier einen Rettungsanspruch von 80 Milliarden aus dem ESM.

Wie es scheint, tragen sie das Geld direkt nach Erhalt wieder ins Kasino.

Ende Mai umfassten die toxischen Papiere in den Büchern der spanischen Banken mit 11,2 Prozent einen fast so hohen Anteil wie im November des Vorjahres, als mit 11,4 Prozent ein Rekordwert erreicht wurde. Das gab die spanische Zentralbank Anfang Juli bekannt. Mit 170 Milliarden betrugen diese gefährdeten Positionen sogar um gut 14 Milliarden mehr als vor einem Jahr, als der ESM-Deal vereinbart wurde. Im Jahr 2007, vor der Finanzmarktkrise, schätzte man die Risiko-Papiere noch auf ein Prozent der Gesamtsumme.

Veröffentlicht: 31.07.13, 01:37 Zum Weiterlesen:

Deutsche Mittelschicht stürzt ab: Weltweit nur Platz 23

 |  Veröffentlicht: 24.07.13, 12:36  |  Aktualisiert: 24.07.13, 16:27  |  93 Kommentare

In Deutschland ist das mittlere Bruttovermögen innerhalb von einem Jahr um gut ein Viertel eingebrochen. Damit geht es der deutschen Mittelschicht deutlich schlechter als der Australiens, Luxemburgs oder auch Italiens. Aber auch die großen Vermögen in Deutschland schmelzen im internationalen Vergleich.

Mit Blick die Höhe der mittleren Vermögen in einzelnen Ländern ist Deutschland hinter Spanien, Italien und Luxemburg (Grafik: Global Wealth Data, Huffington Post, DWN).

Mit Blick die Höhe der mittleren Vermögen in einzelnen Ländern ist Deutschland hinter Spanien, Italien und Luxemburg (Grafik: Global Wealth Data, Huffington Post, DWN).

Die Deutschen sind, entgegen allen Legenden, bei weitem nicht so vermögend wie andere Nationen. Zwar geht es den Deutschen grundsätzlich finanziell deutlich besser als Erwachsenen in anderen Ländern. Doch auch in Deutschland wird die Lücke zwischen Arm und Reich immer größer. Vor allem die Mittelschicht hat in den vergangenen Jahren gelitten, wie das Global Wealth Databook der Credit Suisse für 2012 zeigt.

Demnach liegt Deutschland mit Blick auf die Höhe des mittleren Vermögens mittlerweile nur mehr auf Platz 23. Das ist immer noch besser als die USA (Platz 27), aber deutlich schlechter als in Ländern wie Australien (Platz 1) und Luxemburg (Platz 2).  Auch Italien, Österreich, Spanien und die Niederlande sind besser platziert. Die Höhe des mittleren Vermögens beträgt demnach etwa 42.222 Dollar – in Australien bei 193.653 Dollar. 2011 lag das mittlere Vermögen in Deutschland noch bei 57.283 Dollar, so querschuesse.de

Grundlage für das von Credit Suisse für den Bericht erhobene Vermögen sind die finanziellen Vermögenswerte wie Anleihen und Aktien und die nicht-finanziellen Vermögenswerte (Immobilien etc.) und die Schulden. Das ist auch einer der Gründe, warum Italiens Mittelschicht auf Rang vier steht. Die private Verschuldung in Italien ist sehr niedrig – nur 10 Prozent des Bruttovermögens, so Credit Suisse. Im Vergleich dazu liegt Dänemarks bei 33,7 Prozent.

Aber auch unter den sehr Vermögenden schneidet Deutschland im weltweiten Vergleich nicht mehr gut ab. Die Zahl der Erwachsenen, die ein Vermögen von mehr als einer Million Dollar haben, sank von 2011 auf 2012 um 290.000.  Die Zahl der deutschen Erwachsenen, die sich unter den Top 10 befinden ist ebenfalls stark rückläufig. Damit gehört Deutschland bei der Veränderung der weltweiten Verteilung der Vermögen von 2011 zu 2012 der Credit Suisse zufolge zu den größten Verlierern. Im Vergleich zu 2011 ist das gesamte Vermögen der deutschen Haushalte um 14,2 Prozent zurückgegangen.