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Neue NSU-Prozess-Farce: Gehörte das gesprengte Haus in Zwickau dem Geheimdienst?

Das Zwickauer NSU-Haus gehörte wahrscheinlich dem Geheimdienst, verwaltet von Olaf B.
Benutzte der Geheimdienst das Zwickauer NSU-Haus, das vielleicht von dem Zeugen Olaf Busch verwaltet wurde?

In einer privaten Runde nach einem NSU-Prozesstag sagte der Journalist eines Prestige-Magazins seinem Gegenüber im Flüsterton: “Es geht doch bei diesem KGB-ähnlichen Spektakel nur darum, dass man ein gewisses Denken kriminalisieren möchte. Jeder in Deutschland, der frei zu denken anfängt, auf die fundamentalen Lügen des Systems stößt, wird als sogenannter Neonazi geächtet. Um einer solchen Ächtung Gewicht zu verleihen, werden Prozesse wie der NSU-Prozess zur Abschreckung aufgeführt. Wer frei denkt, ist ein Neonazi, und ein Neonazi wird dank dieser Prozesse mit dem Typus Massenmörder gleichgesetzt. Das ist der Sinn und Zweck dieses Prozesses.”

Selbstverständlich würde es dieser System-Journalist, der uns bekannt ist, niemals wagen, das im Vertrauen Gesagte auch zu schreiben. Nur kurz darauf war im SPIEGEL der Zweifel zum Ausdruck gebracht worden, ob es denn wirklich so war, wie es in der Anklage steht. Mehr noch, es wird festgehalten, dass die Beschuldigten, “sollten sie es gewesen sein”, ihre Morde unter Aufsicht des BRD-Geheimdienstes “Verfassungsschutz” verübten, und sie seien von diesem Geheimdienst erst radikalisiert, dann angefeuert worden. “Doch sie [die Hinterbliebenen der Ermordeten] wollen schon auch erfahren, wenn es denn so gewesen sein sollte, warum das Unglück ihre Familie zum Beispiel unter den Augen des Verfassungsschutzes traf. Oder ob es zutrifft, dass das Trio sich erst durch den Einfluss eines V-Mannes des Verfassungsschutzes radikalisierte. Dann zu sagen, wie es der eherne Bundesanwalt Herbert Diener zu tun pflegt: ‘Das gehört hier nicht zur Sache, sondern in einen Untersuchungsausschuss’, ist für diese Menschen kein Trost.” [1] Wir kennen die Beweisverhinderung von Prozessen gegen freie Holocaust-Forscher zur Genüge.

Eine Augenzeugin, die die Täter an einem Tatort gesehen hat, “berichtete in zwei polizeilichen Vernehmungen von zwei Radfahrern, einer kleiner, der andere größer, beide eher dunkelhäutig, vielleicht Türken. Gegen elf Uhr, also kurz nach der vermuteten Tatzeit, seien sie auf ihre Fahrräder gestiegen und zügig davongefahren.” [2] Das Gericht bügelte diese Aussage mit dem Hinweis ab, das seien eben Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos “kurz nach der Rückkehr aus dem Sommerurlaub” gewesen. Eine derartig brutale, zynische und widerrechtliche Beweisvernichtung und Beweisunterdrückung ist kaum vorstellbar.

Auch die Zeugen, die einen Mann aus dem Wohnwagen haben flüchten sehen, in dem sich Böhnhardt und Mundlos angeblich selbst umgebracht hätten, dürfen nicht mehr aussagen. Weiterlesen