Tag-Archiv | Staatsschutz

Islam-Gegner spießen blutige Schweineköpfe auf Moschee-Baugelände in Leipzig auf

Auf dem Gelände der in Leipzig geplanten Moschee spießen Unbekannte blutige Schweineköpfe auf. Der Oberbürgermeister reagiert geschockt, die islamische Gemeinde bleibt gelassen.Auf dem Gelände der in Leipzig geplanten Moschee spießen Unbekannte blutige Schweineköpfe auf. Der Oberbürgermeister reagiert geschockt, die islamische Gemeinde bleibt gelassen.

15. Nov. 2013 – Leipzig (dpa/focus.de)

Unbekannte haben auf dem Baugelände einer Moschee in Leipzig fünf blutige Schweineköpfe auf Holzpflöcke gespießt.

Der Staatsschutz habe Ermittlungen aufgenommen, sagte heute Polizeisprecherin Birgit Höhn. Sie bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der «Bild»-Zeitung vom Freitag.
Entdeckt wurde der Anschlag am Donnerstagabend von der Feuerwehr. Die war alarmiert worden, weil auf dem Bauplatz zudem eine Mülltonne brannte.
Die islamische Glaubensgemeinschaft der Ahmadiyya Muslim Jamaat will im Leipziger Stadtteil Gohlis eine Moschee mit Minaretten errichten. Die Ahmadiyya-Gemeinde gilt als eine gemäßigte muslimische Reformbewegung. Sie ist nach eigenen Angaben in Deutschland seit den 1950er Jahren aktiv, hat etwa 225 Gemeinden und mehr als 35 000 Mitglieder.
Es wäre der erste Moschee-Bau Ostdeutschlands außerhalb Berlins. Die Stadtverwaltung steht dem Vorhaben positiv gegenüber. Allerdings regt sich seit Wochen Protest, unterstützt auch von der rechtsextremen NPD.
Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) reagierte entsetzt auf die „feige Tat“.
„Die Stadt Leipzig ist geschockt von diesem widerwärtigen Anschlag. Ein solcher Frevel, der jenseits meiner Vorstellung liegt und der die Grundlagen des interreligiösen Zusammenlebens erschüttert, ist nicht hinnehmbar“, erklärte Jung. Er bitte die Ahmadiyya-Gemeinde im Namen der Stadt um Entschuldigung.
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman A. Mazyek, sagte „Bild.de“, der Vorfall sei ein „feiger Angriff auf die gesamtdeutsche Gesellschaft“.
Der Bundesvorsitzende der Glaubensgemeinschaft, Abdullah Uwe Wagishauser, reagierte dagegen einem Bericht von „LVZ Online“ zufolge unbeeindruckt. „Das bringt uns nicht außer Fassung“, sagte er. Er finde es nur sehr traurig, dass sich Menschen auf eine solche Ebene begäben. Provokationen kenne er aber schon von anderen Bauprojekten.
In der vergangenen Woche wurde vor einer Moschee Krefeld eine Reichkriegsflagge gehisst. Im März hatte die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) angesichts der sich häufenden Anschläge Polizeischutz für alle Moscheen in Deutschland gefordert.

bis neulich Dienstag Volker Pispers! die Bananenrepublik

am29.10.2013 Nichtwissen – bis neulich Dienstag Volker Pispers! die Bananenrepublik
Sehenswert und immer wieder lustig aber leider wahr.
Bananerepublik und Merkel haben wohl die gleiche Wortbedeutung!

Die alliierte Schattenregierung

Die alliierte Schattenregierung

19. September 2013Compact-Magazin

Seit Jahrzehnten überwachen die westlichen Siegermächte unsere Briefe und Telefonate. Dafür hat die Bundesregierung explizit Souveränitätsrechte abgegeben. Bis heute. Interview mit Prof. Dr. Josef Foschepoth

Herr Professor Foschepoth, Sie haben Akten entdeckt, nach denen seit den frühen 1950er-Jahren die Geheimdienste der westlichen Alliierten in der Bundesrepublik massiv den Postverkehr überwacht haben.

Deutschland war ein besetztes Land. Im Westen hatten die USA, Großbritannien und Frankreich die oberste Regierungsgewalt bis 1955. Sie wollten aus Deutschland einen Staat machen, von dem nie wieder eine Gefahr ausgeht. Das erfolgte durch ein strenges Regiment. Um die Deutschen und das Umfeld im Kalten Krieg zu kontrollieren, hat man ein System der Überwachung entwickelt, das extreme Ausmaße angenommen hat. Man hat großflächig Post aus der DDR und Telefonate, etwa alle ein- und ausgehenden Telefonate aus Westeuropa, kontrolliert. Auf diesem Gebiet waren vor allem die Amerikaner führend. – Zum Weiterlesen –

Im Visier der NSA: Facebook-Eintrag ruft Staatsschutz auf den Plan

Der 28-Jährige Daniel Bangert hatte auf Facebook zu einem Spaziergang zum US-Dagger-Komplex aufgerufen. Es wird vermutet, dass sich dort ein möglicher Prism-Stützpunkt befindet. Kurze Zeit später steht die Polizei vor seiner Tür und auch der Staatsschutz griff ein.

Daniel Bangert wird sich vielleicht in Zukunft zweimal überlegen, welche Folgen ein Facebook-Post für ihn haben kann.

Daniel Bangert wird sich vielleicht in Zukunft zweimal überlegen, welche Folgen ein Facebook-Post für ihn haben kann.

Das Frühwarnsystem des US-Geheimdienstes NSA scheint ausgezeichnet zu funktionieren. Schon ein angekündigter Spaziergang kann zum Verhängnis werden, wie der 28-Jährige Daniel Bangert aus Griesheim erfahren musste. Ein Facebook-Eintrag brachte ihm einen ungewollten Besuch ein. Staatsschutz und Polizei waren alarmiert worden.

Am Samstag berichtete der Griesheimer Anzeiger in seiner Ausgabe von dem 28-Jährigen und dessen Bekanntschaft mit dem Staatsschutz. Daniel Bangert hatte dies einem Facebook-Eintrag vom 4. Juli zu verdanken.

Veröffentlicht: 15.07.13, 17:14 Zum Weiterlesen: