Tag-Archiv | Staatsterror

mysteriöses Ableben einer 20jährigen NSU-Zeugin!

Der 21jährige NSU-Zeuge Florian Heilig verbrannte am 16. September 2013 in seinem Auto. Am gleichen Tag, als er beim LKA zum Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter aussagen sollte. Als Todesursache vermutete die Polizei Selbstmord. Florian Heilig habe sich aus Liebeskummer selbst abgefackelt. Aber schon vor einem Jahr widersprachen Florian Heiligs Eltern gegenüber COMPACT der Selbstmordthese. „Bevor er (Florian) losfuhr, bekam er einen Anruf der ihn total verstört hat. Er sagte zu mir nur: ,Ich komme aus dieser Scheiße nie wieder raus.’“ sagte seine Mutter, und fügte hinzu: „„Als unser Sohn nach dem offiziellen Selbstmord von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 4. November 2011 aus den Medien vom NSU erfuhr, sagte er zu mir: ,Das war alles ganz anders. Die Presse lügt doch nur. Das wurde von höherer Stelle organisiert. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Beamte und hochgestellte Rechtsanwälte, ja sogar Politiker in diese Sache verwickelt sind.’“ Vor allem aber bemerkte der Vater: „Die Polizei sagt, Florian habe sich aus Liebeskummer umgebracht. Aber das ist totaler Blödsinn. Er war glücklich mit seiner Freundin. Am Samstag nach dem Tag, an dem er gestorben ist, wollten sie es eigentlich ihrem Vater sagen, dass sie ein Paar sind.“

Jetzt ist diese Freundin auch tot! Am Samstagabend habe ihr Lebensgefährte sie bei einem Krampfanfall in ihrer Wohnung gefunden, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Der Notarzt habe der 20jährigen nicht mehr helfen können. Auffallend: Bereits im März gestand sie dem NSU-Ausschuss, dass sie sich bedroht fühle. Und: Dass der Zusammenhang der südwestdeutschen Terrorzelle und den Behörden genauere Beobachtung verlange. Jetzt, nach ihrem Tod, erklärt ein Polizeisprecher, dass es kein Indiz für Fremdeinwirkung gäbe. Auch der Vorsitzende des NSU-Ausschusses, Wolfgang Drexler, warnt vor Spekulationen.

Über die Todesurache herrscht Uneinigkeit: während Spiegel-online und n-tv heute behaupten, die Todesursache sei noch ungeklärt, „wusste“ die Bild-Zeitung gestern schon eine Lungembolie als Todesursache anzugeben: Bei einem Motocross-Training, auf dem Motorrad ihres Freundes, sei sie gestürzt, habe sich eine Prellung (Bluterguss) zugezogen, der schließlich zur Embolie geführt habe.

Jedenfalls ist anzunehmen, dass wenn die Verstorbene bis zuletzt mit Florian H. Glücklich verbunden war (s.o.), sie auch jenen Zusammenhängen kannte, die womöglich zu Florian Hs. Tod geführt haben. Jetzt weiß sie nichts mehr. Und kann es auch niemandem mehr sagen.

deutscher Salafist und “Kameramann des Grauens” von Justiz unbehelligt

2014_11_COMPACT_Cover_kleinWarum taucht Reda Seyam seit 20 Jahren an allen Schauplätzen der Massaker auf – und lebt ansonsten sorglos als Hartz-IV-Empfänger in Berlin?

Auszug aus der aktuellen Ausgabe von COMPACT-Magazin 11/2014 mit dem Titelthema “ISIS – die unheimliche US-Kreatur”. Hier finden Sie das komplette Inhaltsverzeichnis und den Bestellcoupon. Und hier ist mein Videointerview zu Salafismus.Isis.HogeSa.

Der Regisseur des Grauens

5. November 2014 – Elsässers-Blog (aus: COMPACT 11/2014) –

Ein Berliner Salafist taucht seit 20 Jahren an allen Brennpunkten des militanten Islam auf – im Bosnienkrieg, im Umkreis des 11. September, beim Disco-Anschlag auf Bali, bei den Massakern des IS. Aber irgendwer hat verhindert, dass er hinter Schloss und Riegel kam.

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Deutscher Geheimdienstler 2012 bei Drohneneinsatz in Pakistan getötet

Deutscher Geheimdienstler 2012 bei Drohneneinsatz in Pakistan getötet

STIMME RUSSLANDS Bei einem Drohnenangriff in Pakistan war ein deutscher Bürger getötet worden. Der Vorfall ereignete sich im Jahr 2012, aber dies wurde erst jetzt bekannt.

Das deutsche Auswärtige Amt bestätigte, dass Patrick K. (sein voller Name wird nicht genannt) als vermisst gilt.

Patrick K. war im Jahr 2001 im Alter von 16 Jahren zum Islam konvertiert. Nach einer Weile wurde er von Geheimdiensten angeworben. Im Jahr 2011 ging Patrick K. nach Pakistan und der Kontakt mit ihm brach ab.

Laut Medien war Patrick K. am 16. Februar 2012 in der Provinz Nordwaziristan ums Leben gekommen. Das Auto, in dem der Deutsche fuhr, wurde von vier Drohnen beschossen. Zusammen mit ihm wurden weitere neun Menschen getötet.

 

 

Vater des ermordeten Uwe Mundlos klagt an: „Das ist kein NSU-Netz, das ist ein Verfassungsschutznetz“

Siegfried Mundlos klagte das System des Mordes an seinem Sohn an
Professor Siegfried Mundlos klagte das System des Mordes an seinem Sohn Uwe an.

1. Jan. 2014globalfire.tv

Der Vater des ermordeten Uwe Mundlos, Prof. Siegfried Mundlos, sagte im Zusammenhang mit den sogenannten NSU-Morden sowohl vor dem politischen NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringischen Landtags in Erfurt, als auch vor dem Münchener Oberlandesgericht aus.

Professor Mundlos brachte nicht nur die professionellen Spurenverwischer der Politik (Untersuchungsausschuss) in Bedrängnis, sondern noch mehr den politischen Richter am Oberlandgericht München, Manfred Götzl. Weiterlesen

NSU-Zeuge: “Wir glauben nicht an Selbstmord!”

NSU-Zeuge: “Wir glauben nicht an Selbstmord!”

In der Januar-Ausgabe von COMPACT berichten wir über “Das große Zeugensterben” in der NSU-Affäre. Am schockierendsten ist der Tod des erst 21-jährigen Florian Heilig, der Wichtiges zum Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter zu sagen hatte, was nicht zur staatsoffiziellen Theorie der NSU-Morde passt. In COMPACT 1/2014 äußern sich die Eltern erstmals öffentlich im Interview.

Sehen Sie hier das Video zum “Großen Zeugensterben” in der NSU-Mordaffäre und anderen wichtigen Themen in COMPACT 1/2014.

Auszüge aus COMPACT 1/2014

(Zum Foto oben: Das ausgebrannte Autowrack, in dem die Leiche von Florian sichergestellt wurde, haben die Eltern bei der Polizei abgeholt und in einer privaten Garage untergebracht. Bei der Spurensuche ist ihnen einiges aufgefallen, wovn die Polizei nie (öffentlich) berichtet hat. Im COMPACT-Interview äußern sie sich näher. – Foto: Familie Heilig)

Florian Heilig war ein wichtiger Zeuge im Mordfall der Polizistin Michèle Kiesewetter. Mitte September soll sich der 21-Jährige umgebracht haben, am Tag seiner Vernehmung durch das LKA. Für seine Eltern spricht alles gegen einen Suizid.

zum Interview mit Jürgen Elsässer und den Eltern von Florian Heilig

Piatto – Der Staatsterrorist – COMPACT Talk mit Nick Greger

04.12.2013„Verschwendete Jahre“ lautet der Titel des Buches von Nick Greger. Vor ca. 10 Jahren stieg er aus der Neonazi-Szene aus. Was er aus seiner Zeit als aktives Mitglied einer später als „rechtsterroritische“ bezeichneten Vereinigung zu berichten hat, erfahren Sie in COMPACT Talk.
Chefredakteur Jürgen Elsässer im Gespräch mit Nick Greger über Piatto – den Terroristen im Auftrag des Staates – ein V-Mann beim NSU.

NSU und Staatsterrorismus: Exklusiver Beitrag in der neuen COMPACT

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1. Dez. 2013Aus COMPACT 12/2013: Es gibt viele V-Männer in der NSU-Affäre, aber keiner war gewalttätiger als Carsten Szczepanski alias Piatto. Beweise, dass er auch noch während seiner Spitzeltätigkeit Sprengstoffanschläge vorbereitet hat, werden bis heute vom Staat unterdrückt.

+++ Achtung: Das Interview mit dem Nazi-Aussteiger Nick Greger, der die Terroraktivitäten des V-Mannes “Piatto” bezeugt und bis heute vom Staat eingeschüchtert wird, nicht über “Piatto” auszusagen, findet sich in COMPACT 12/2013 (Printausgabe). Eine einstündige Fassung des Gespräches mit dem Zeugen Nick Greger geht vermutlich am 4. Dezember bei COMPACT TV online. +++

Der Staatsterrorist_von Jürgen Elsässer

Wer kennt die V-Männer, zählt die Namen? Dutzende Geheimdienstler wurden auf Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos nach deren Untertauchen 1998 angesetzt. Die Informationen, die sie und ihre bezahlten Helfer aus der rechten Szene lieferten, versandeten in der Bürokratie oder wurden geschreddert. Aber von all diesen Agenten und Hiwis stehen bisher nur zwei im Verdacht, nicht nur gespitzelt  und/oder dem Trio geholfen zu haben, sondern auch selbst direkt in die Verbrechen verwickelt zu sein, die dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zur Last gelegt werden.

Der eine ist Andreas Temme, bis heute hessischer Staatsbediensteter. Als am 4. April 2006 Haliz Yozgat in einem Kasseler Internet-Cafe erschossen wurde, war der damalige Verfassungsschützer zur Tatzeit vor Ort – während keiner der zahlreichen Zeugen einen der beiden NSU-Uwes gesehen hat. (vgl. COMPACT 1/2013) Weiterlesen