Tag-Archiv | Stern

KenFM im Gespräch mit: Dirk C. Fleck

,

Journalismus ist das Imunsystem der Demokratie.
Journalismus beginnt innerhalb der Redaktionen.
Journalismus bedeutet, die Fragen zu stellen, die andere für beantwortet halten.

Diese drei Leitsätze haben das Leben des Vollblut-Journalisten Dirk C. Fleck immer begleitet und seine Arbeit geprägt. Der 1943 in Hamburg geborene Autor zählt zu den journalistischen Urgesteinen der Republik. Er hat jahrelang für die ganz großen Magazine gearbeitet. Geo, Meridian, Stern, Die Woche, Tempo, Der Spiegel – um nur die Flaggschiffe zu nennen.

Inzwischen hat sich Fleck aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen und arbeitet vor allem als Buchautor. Wir trafen ihn in seinen Privaträumen in Hamburg, um uns ausführlich über sein Buch “Die vierte Macht” zu unterhalten. Für dieses Buch befragte Dirk C. Fleck 25 Spitzenjournalisten zu ihrer Verantwortung in Krisenzeiten. Unter ihnen befand sich auch der inzwischen verstorbene FAZ-Chefredakteur Frank Schirrmacher.

Wir erlebten einen sehr nachdenklichen, aber auch weisen Kollegen, der gerade für die neue Generation der Netz-Journalisten ein echtes Vorbild sein kann. Fleck ist ein Typ von Mensch, den man integer nennen kann.

In Deutschland spionieren Dutzende US-Firmen

31/10/2013 von beim Honigmann zu lesen

Mindestens 90 US-Unternehmen lassen Mitarbeiter in Deutschland gezielt Spähaktionen durchführen. Nach einem Medienbericht werden dabei auch die Agenteneinsätze koordiniert und Soldaten trainiert.

Von Martin Lutz

USA KElley BarracksIn Deutschland haben offenbar nicht nur die US-Geheimdienste spioniert, sondern auch mehrere Dutzend private US-Unternehmen. Die Firmen hätten US-Geheimdiensten wie der NSA oder CIA zugearbeitet, aber auch den nachrichtendienstlichen Einheiten des US-Militärs, meldete das MagazinStern” am Mittwoch.

Demnach waren in den vergangenen Jahren mindestens 90 US-Unternehmen in Deutschland im Bereich der Geheimdienstarbeit tätig. Die meisten von ihnen würden unterstützende Serviceleistungen liefern, die IT-Technologie warten oder Gebäude sichern, berichtete der “Stern”. Rund 30 Firmen seien aber auch direkt in reguläre Spionageaktivitäten eingebunden: Sie arbeiten dem Bericht zufolge in der Koordination von Agenteneinsätzen, der Analyse von abgefangenen Gesprächen oder dem Training von Soldaten in Spionagetechniken. Weiterlesen

Hat die Sonne eine „Schwester“, die den Tod bringt?

Bild: © ru.wikipedia.org/ Anynobody/cc-by-sa 3.0 - Radio Stimme Russlands

Bild: © ru.wikipedia.org/ Anynobody/cc-by-sa 3.0 – Radio Stimme Russlands
Die Sonne könnte eine unsichtbare „Schwester“ haben, mit der sie ein doppeltes Sonnensystem bildet. Nach Ansicht von Wissenschaftlern ist dieser Stern ein Brauner Zwerg und steht in Verbindung mit dem periodischen Aussterben irdischer Arten, berichtet Boris Pawlischtschew bei Radio „Stimme Russlands“.

In dem Beitrag heißt es weiter: „Die Geschichte mit dem hypothetischen Stern begann 1984. Damals hatten David Raup und Jack Sepkoski, Pantäologen aus Chicago, eine Arbeit veröffentlicht, in der sie behaupteten, alle 26 Millionen Jahre würde ein massenhaftes Aussterben von irdischen Organismen geschehen. Zu diesem Schluss kamen sie auf Basis der Analyse von Fossilresten von Meeresorganismen aus 250 Millionen Jahren. Die Wissenschaftler nahmen an, man müsse den Grund für diesen Zyklus nicht auf der Erde suchen. Zur Lösung des Rätsels wurden Astronomen hinzugezogen.

Schon bald erschienen Publikationen mit Erklärungen, die Sonne sei ein Doppelstern. Die zweite und leichtere Komponente dieses Paares, die Nemesis genannt wurde, sei ein Brauner Zwerg. Nemesis bewegt sich auf einer gestreckten Umlaufbahn, die sich 1,5 Lichtjahre von der Sonne wegbewegt. Wenn er sich einmal in 26 Millionen Jahren annähert, tritt der Zwerg in die Oortsche Wolke ein – eine gigantische Kugel aus Billionen von Eiskörpern um das Sonnensystem. Wegen Gravitationsstörungen treten massenhaft Körper aus der Wolke aus und stürzen in Form von Kometen auf die Erde und andere Planeten. Diese starken periodischen „Bombardierungen“ der Erde führen denn auch zum Aussterben von Organismen.
Weiterlesen