Tag-Archiv | Thymian

Moringatagebuch Tag 15 -17

tag 15Mein Moringabaum eins ist schon gewachsen und Baum 2 ist auch schon da. Auch die Nummer 3 von 5 steckte heut Früh sein Köpfchen raus.

Baum 1 ist 24 cm groß

tag17

Baum 2 ist 4 cm und beginnt gerade die ersten  Blätter zu entfalten. Tag 11 bis 15 war hier sehr trübes Wetter, so half ich mit einer Rotlichtlampe etwas nach. Natürlich muss man nun mit dem Wasser sehr dosiert umgehen, da der Samen, welcher noch nicht aufgegangen ist, einen andere Bedarf hat, wie die Pflanzen, die schon am Wachsen sind.
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Die Rauhnächte – Mythos oder Brauch

rauhngAutor: Stephan Gröschler
Nach den Weihnachtsfeiertagen steht die auch als „Rauhnächte“ (Raunächte/ Rauchnächte) oder “Zwölf heiligen Nächte” bekannte Zeit vor der Tür. In diesen Tagen sollen besondere Dinge vor sich gehen und die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits wesentlich enger sein.
Als die wichtigsten 4 Rauhnächte werden bezeichnet
21./ 22. Dezember (Thomasnacht – die Wintersonnenwende, längste Nacht des Jahres)
24./ 25. Dezember (Heiliger Abend – Christnacht)
31. Dezember/ 1. Januar (Silvester)
5./ 6. Januar (Vigil von Epiphanie – Erscheinung des Herrn)

Ursprung der Rauhnachtrauhng2

Das Wort „Rauhnacht“ leitet sich vom mittelhochdeutschen “rûch” ab, was so viel wie haarig, aber auch wild bedeutet. Aber auch von Rauch, das liegt in den Räucherungen begründet. Vielerorts heißen die Zwölf Nächte auch Rauchnächte. Schriftlich überliefert ist von den Bräuchen aus der Anfangszeit kaum etwas. Vieles wurde über Jahrhunderte nur mündlich weitergegeben. Denn die, die schreiben konnten, saßen als Gelehrte in Klöstern und die wollten mit diesem Heidentum nichts zu tun haben. Erstmals fanden die Rauhnächte im 16. Jahrhundert in Dokumenten Erwähnung.
Vermutlich nahmen die Rauhnächte ihren Ursprung im germanischen Mondkalender. Dabei hat das Jahr 354 Tage. Somit fehlen zu unserem heutigen Sonnenkalender zwölf Tage. Ursprünglich begannen die Rauhnächte in der sogenannten Thomasnacht vom 21. auf den 22. Dezember und endeten am 6. Januar. Ausgenommen waren Sonn- und Feststage. Inzwischen beschränken sie sich auf den Zeitraum durchgängig zwischen 25. Dezember und 6. Januar.
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Räucherung zum Wohlbefinden, aber wie und womit?

myrrhe3Myrrhe (Harz) Myrrhe

Myrrhe (Commiphora myrrha bzw. Commiphora abyssinica) ist das erstarrte Gummiharz einiger Balsambaumgewächse (Burseraceae) Südarabiens und des Somalilandes. Die Myrrhe ist untrennbar mit den religiösen Gebräuchen der orientalischen und abendländischen Kulturen verbunden. In riesigen Mengen wurde Myrrhe als Räucherwerk verbrannt. Ein verwandtes Harz, das Opoponax, ist eines der bedeutendsten Parfümduftstoffe der Parfümerie. Myrrhe war im Altertum neben Weihrauch das wichtigste Räuchermittel, das auch in der antiken Medizin reichlich angewendet wurde. Neben Gold und Weihrauch war es die kostbarste Substanz der Antike. Die drei Weisen aus dem Morgenland brachten es Jesus als Geschenk mit. Sogar die Leiche von Jesus soll mit Myrrhe und Aloe einbalsamiert worden sein.
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Thymian – ein Heilkraut der besonderen Art

ThymianDer Thymian wurde zur Duftpflanze des Jahres 2013 gewählt: Wie sich das Heilkraut auf den Menschen auswirkt und welche Bedeutung es für die medizinische Aromatherapie hat, darüber wird demnächst auf einer Tagung gesprochen. Thymian hilft beispielsweise bei Husten, ebenso wie bei Schmerzen, Bakterien und Viren. Weiterlesen

Bunt macht gesund!

MangosDie Farbe von Obst, Gemüse usw. hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Jede Farbe hat ein Botschaft für unseren Körper und die Seele.

Also: treiben wir es doch mal bunt 🙂

Wie wirken die Farben von Nahrungsmitteln auf den Menschen?

Durch den gezielten Einsatz von Farben in der Nahrung und deren spezifischer Wirkung
auf den Menschen können Persönlichkeitsveränderungen vorgenommen, Mängel und Störungen
auf allen Ebenen beeinflusst und sehr oft auch beseitigt werden.
Bestimmte Farben in der Nahrung haben insbesondere die nachfolgenden Wirkungen:
Rot
Wirkt in allen Bereichen wärmend, anregend, belebend, vor allem auf die Herztätigkeit, den Blutkreislauf und bei niedrigem Blutdruck. Es vermittelt Erdverbundenheit, Selbstbewusstsein und Realitätssinn, stärkt Willenskraft und Durchsetzungsvermögen.
Mangelndes Selbstbewusstsein, Abgehobenheit, Entscheidungslosigkeit, Mattigkeit,
permanente Müdigkeit, Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit lassen sich durch Rot positiv beeinflussen.
Rote Pflanzenfarbstoffe sind unter anderem in den folgenden Nahrungsmitteln enthalten: Gemüse: Jamarillos, Tomaten, Chili, rote Paprika, Radicchio, Lolorosso, Radieschen, rote Bohnen, Rote Beete
Obst und Früchte: Mangos, Granatäpfel, Himbeeren, Erdbeeren, rote Johannisbeeren,
Preiselbeeren, rote Äpfel, Kirschen, Wassermelonen, Hagebutten, Lychees
Gewürze: Chili, Pfeffer Choleriker, hyperaktive Menschen und solche mit hohem Blutdruck sollten rote Nahrungsmittel meiden.
ORANGE
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Zucchinikräutertöpfchen

DSC02522Gesund ernähren heißt gesund bleiben und werden!
Habe heute wieder besonders gesund gekocht, weil mein Boretsch, noch ein zweites mal erntereif war und ich von Freunden wieder Zucchini bekam, der verarbeitet werden wollte.
Und da man gesunde Nahrung auch kombinieren kann und mein Garten noch einiges hergibt, nahm ich mir die Zeit, was besonders leckeres zu kochen. Meine Suppe gegen alle Störungen, mit denen derzeit viele kämpfen.
Zucchinikräutertöpfchen ist ein Vollwertessen, obwohl es ja nur eine Suppe ist.
Sie ist würzig und hat alles, was Mensch so am Tag so braucht. Zucchini, Boretsch, Karotte, Peperoni, Paprika, Zwiebel, Minze, Kreuzkümmel, Thymian, Peterle, Spitzwegerich, junge Brennnessel, Himalajasalz und etwas Biojogurt zum abrunden! Es ist kein Nachwürzen nötig, da die Pflanzen alle ihre Würze besitzen.
Besonders geeignet finde ich sie für Menschen, die ihre Figur etwas schlanker machen möchten, den Körper entgiften wohlen, nach Krankheiten wieder fit werden möchten und Störungen im Stoffwechsel und beim Zellaufbau haben.
Hier noch ein paar Heilhinweise zu den Pflanzen:
Boretsch
Herzschwäche, Melancholie, beruhigend, entgiftend, entzündungshemmend, schleimlösend, schweißtreibend,
Anwendungsbereiche:Trockener Husten, Fieber senkend, Verstopfung, Gicht, Rheuma, Herz stärkend, Nervöse Herzbeschwerden,
Bluthochdruck, Depressionen, Nervenschwäche, Schlaflosigkeit, Menstruationsbeschwerden, Ekzeme, Hautausschläge, Schlecht heilende Wunden,
Zucchini
Die kleine Kalorienzahl ist nicht die einzige positive Sache an den Zucchini. Zucchini sind reich an Vitamin A, B 1, B 2, C, und E.
Ausser dass sie eine starke Vitaminbombe sind, sind sie reich an Magnesium, Kalium, Kalzium, Eisen, Jod, Eiweiss, Kupfer, Phosphor,
wie auch an essenziellen Spurenelementen, wie Zink, Mangan, Selen, Schleim- und Bitterstoffe.
Zucchini sind leicht verdaubar und wirken harntreibend. Sie werden Nieren- und Herzpatienten empfohlen. Sie senken den hohen Blutdruck und beschleunigen die Entgiftung des Organismus.
Sie entgiften Nieren und Blase und beschleunigen den Stoffwechsel der Haut.
Zucchini sorgen auch für ein starkes Immunsystem. Durch das enthaltende Carotin und Selen gelten Zucchini als Krebsbekämpfer.
Minze
Verdauungsbeschwerden, antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend, keimtötend, galletreibend, schmerzstillend, Appetitlosigkeit, Erkältung,
Gallenbeschwerden, Grippe, Herzschwäche, Hexenschuss, Ischias, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Mundgeruch, Nervenschmerzen, Nierenschwäche,
Rheuma, Schlaflosigkeit, Schnupfen
Peterle (Petersilie)
krampflösend, schleimlösend, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen, Verstopfung, Mundgeruch, Gicht, Rheuma, Blasensteine,
Blasen-Entzündungen, Nierensteine, Bluthochdruck, Ohrenschmerzen, Depression, Müdigkeit, Insektenstiche, Schuppen, Geschwüre,
Und nun viel Spaß beim Nachkochen, guten Apetit und Heilsein

Für alles ist ein Kraut gewachsen Teil 1

achillea_millefolium, wilde scharfgarbeTinktur
Da ich immer wieder auf selbstgemachte Tinkturen verweise, gibt es hier ein Grundrezept
zum „brauen“ eigener Tinkturen.
1. Sammel ein Glas voll Heilkräuter (oder kauf sie).
2.Gieß einen hochprozentigen klaren Schnaps (z.B. Doppelkorn oder Wodka) über die
Kräuter, bis sie bedeckt sind.
3. Verschließe das Glas.
4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
5. Warte ca. 10 Tage
6. Filter die Tinktur ab (z.B. mit Kaffeefilter).
7. Gieße sie in eine dunkle Flasche.
8. Von der fertigen Tinktur kannst du dann z.B. 3 mal täglich 1−2 Teelöffel voll bzw. 20−50
Tropfen einnehmen.
Oder verwende sie in Salben oder Gels.
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Kräuteröle

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Kräuteröle können zum direkten Einreiben oder zur Verwendung in Salben und Cremes
eingesetzt werden. Das bekannteste Kräuteröl ist das leuchtend rote Johanniskrautöl.
1. Sammel ein Glas voll Heilkräuter (oder kauf sie).
2. Gieß ein gutes Öl (z.B. Olivenöl) über die Kräuter, bis sie bedeckt sind.
3. Verschließ das Glas.
4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
5. Schüttel das Öl ab und zu
6. Warte ca. 3 Wochen
7. Filter das fertige Kräuteröl ab (z.B. mit Kaffeefilter).
8. Gieße es in eine dunkle Flasche.
Beschrifte die Flasche mit Inhalt und Datum
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Johanniskraut−Öl Weiterlesen

Wenn es schlimm kommt! Artikelliste für Notfallkoffer!

notfallkofferBevor sie nun loslaufen, um all die Dinge zusammen zu holen, hier ein Rat, überlegen sie erst mal mit was sie besser arbeiten können. Der eine vertraut lieber den Tees und den Säften, während der andere  lieber mit Heilsteinen umgeht. Sollte sie jedoch der Meinung sein, besser beides anzuwenden, ist dies auch in Ordnung.

Pflanzen und Kräuter

Rosmarin, Thymian, Basilikum, Lorbeer, Petersilie, Estragon, Aniskörner, Fenchelpulver, Honig Salbei Fichte, Wacholder, Mistel, Eisenkraut, Wintergrün,
Holunderblüte, Nelkenwurz, Weihrauch, Sandelholz,
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Pflanzenkatalog der Erde und die Heilung.

Heilpflanzenliste mit Heilwirkungen

Ackerschachtelhalm Blasen− und Nierenleiden, Durchblutungsstörungen (lokale), Frostbeulen,
Hautleiden, Rheumatische Beschwerden, Wassersucht, Wundheilung

Adonisröschen Niedriger Blutdruck, Funktionelle Herzbeschwerden, Herzschwäche
Alant Appetitlosigkeit, Asthma, Chronische Bronchitis, Herstellung von
Diabetikernährmitteln (Zuckerersatz)
Andorn Chronische Bronchitis, Gallenleiden, schlecht heilende Wunden
Angelika antiseptisch, abwehrsteigernd, kraftspendend, Appetitlosigkeit, Blähungen,
Erkältungskrankheiten, Erschöpfungszustände, Rheuma
Anis Blähungen, Bronchitis, trockener Husten, Milchbildung
Arnika Aphthen, Blutergüsse, Gelenkentzündungen, Rheuma, Herzbeschwerden,
Krampfadern, Mundschleimhautentzündung, Neuralgien, Quetschungen,
Rachenentzündung, Venenentzündung, Verstauchungen, schlecht heilende
Wunden, Zahnfleischentzündungen, Zerrungen
Augentrost Bindehautentzündungen, Gerstenkorn, Lidrandentzündung, Überanstrengung der
Augen
Baldrian
Baldrian Nervöse Erschöpfung, Nervöse Herzbeschwerden, Nervöse Magenbeschwerden,
Schlaflosigkeit
Bärentraube Blasenentzündungen, Nierenbeckenentzündungen
Bärlauch Blähungen, Bluthochdruck, Frühjahrskur, Verdauungsstörungen
Bartflechte Darmerkrankungen, Erkältungen, Grippale Infekte, Mandelentzündungen,
Rachenentzündungen
Beifuß Appetitlosigkeit, Bauchspeicheldrüse, Küchengewürz (Bessere Verträglichkeit
fetter Speisen, Gänsebratengewürz)
Beinwell Bronchitis, Chronische Geschwüre, Husten, Neuralgien, Rheuma,
Unterschenkelgeschwüre, Venenentzündungen, schlecht heilende Wunden
Besenginster Herzrhythmusstörungen, Förderung der Wasserausscheidung
Bibernelle Bronchitis, Kehlkopfentzündungen, Rachenentzündung
Birke Blasenentzündung, Haarausfall, Rheuma, Schuppen
Blasentang Fettsucht, Gewinnung von Jod zur Verhütung und Behandlung von endemischem Kropf
Blutwurz Durchfall, Mundschleimhautentzündung, Verbrennungen, Rachenentzündungen,
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