Tag-Archiv | Tod

Gaullist, Politiker, Abenteurer – Zum Tod von Peter Scholl-Latour

Gaullist, Politiker, Abenteurer – Zum Tod von Peter Scholl-Latour
Peter Scholl-Latour und Jürgen Elsässer auf der COMPACT Souveränitätskonferenz im November 2012 in Berlin. / Bild: COMPACT

Erst vor wenigen Monaten war er in Beirut. Noch einmal drehte er einen Dokumentarfilm über jene Region, die Peter Scholl-Latour magisch anzog, als deren Experte er zur lebenden Legende wurde – und deren Verheerung er nach Ausbruch der von westlichen Medien bejubelten Arabischen Frühlings er hatte kommen sehen.  Scharf und nüchtern wie immer – nur der Alterszorn war in den letzten Jahren hinzugekommen.

Zeit seines Lebens wirkte Peter Scholl-Latour wie ein Getriebener, der keinen Ort der Ruhe suchte und wohl auch nicht gefunden hätte. Vielleicht, weil der am 9. März 1924 in Bochum Geborene nie ein einzige Heimat hatte. Der Sohn einer elsässisch-jüdischen Mutter und eines saarländischen, in Lothringen aufgewachsenen Vaters war nie ganz Deutscher, aber auch nie ganz Franzose. Ab 1936 ging er im Schweizerischen Freiburg im Jesuitenkolleg Sankt Michael zur Schule. Als die Eltern des sogenannten Mischlings 1. Grades kein Geld mehr in die Schweiz überweisen konnten, zog er zurück nach Deutschland.  1944 wollte Scholl-Latour in die französische Armee eintreten, kam jedoch nur bis Metz. Eine Versucht, zu den jugoslawischen Tito-Partisanen zu gelangen, endete in der Steiermark in Gestapohaft. Seine eigene Herkunft und Erfahrungen machten «PSL», so sein Spitzname, – vielleicht zwangsläufig – zum überzeugten Gaullisten, auch wenn er den Begriff immer ablehnte. Ein Europa der Vaterländer als abendländische Gemeinschaft mit gemeinsamer Verteidigungspolitik war seine Vision des Kontinents. 2007 forderte er die Nukleare Bewaffnung der Bundeswehr. Europa kritisiere die USA und könne sich nicht selbst verteidigen, kritisierte er. Von den Gutmenschen habe er genügend rumlaufen sehen, sagte er Scholl-Latour noch im vergangenen Juli. Den Vormarsch des Islam in Europa – der in Frankreich weit stärker spürbar ist als in Deutschland – sah er als politischen Rückzug eines schwach und wertelos gewordenen alten Kontinents. «Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt. Es hat keine verpflichtende Sittenlehre, keine Dogmen mehr. Das ist in den Augen der Muslime auch das Verächtliche am Abendland.» – zum Weiterlesen

ACHTUNG; ACHTUNG; ACHTUNG! Heißer Hocker Sendung am 24.02.2014 um 20.00 Uhr bei OKITALK!

hocker2Michael Jackson, sein Leben und seine Botschaften für die Welt.michael-jackson-presse

Hier sitzen gewöhnlich Vertreter massenmedial totgeschwiegener oder verunglimpfter gesellschaftlicher Initiativen, um Ihnen von ihrem Engagement zu berichten und Ihnen dazu Rede und Antwort zu stehen.
Am 24.02.2014 jedoch geht es um einen Menschen und sein Leben, der uns viele Botschaften hinterließ und die Frage, ob die letzte Botschaft die Todesursache war…Unser heutiges Thema heisst daher:
MICHAEL JACKSON, sein Leben und seine Botschaften für die Welt.“
Eine Sendung die manches hinterfragt, zum Nachdenken anregen soll und jetzt wo wir täglich mehr spüren, wie recht er, in vielem was er sagte, hatte.
Über seine Song’s bzw. seinen Song-Texten und sein Engagement, wollen wir einer Sendung machen und mit Euch darüber reden.
Also dieses mal ein Thema auf dem „Heißen Hocker“, dass (so denken wir) unbedingt mal auf den Hocker gehört.
FÜR ALLE Menschen, die kein Englisch können, sei gesagt, dass das Thema aus genau diesem Gedanken heraus entstanden ist. Deswegen werden wir die Texte (Lyric) auf DEUTSCH vorlesen… Na, Interesse geweckt ???
Alle andere Infos findet ihr bei www.okitalk.com, wie man zB. in die Sendung kommt und mitreden kann oder aber einfach nur zuhören kann…
Alle Mutmacher und Menschen die Mut zur Tat haben, die sind hier richtig und wichtig.
Liebe Grüße, Das Heisse-Hocker-Team

Übersetzer russischer klassischer Literatur ins Deutsche Peter Urban ist tot

Übersetzer russischer klassischer Literatur ins Deutsche Peter Urban ist tot

10. Dez. 2013 – © Collage: STIMME RUSSLANDS

STIMME RUSSLANDS Der bekannte deutsche Schriftsteller sowie Slawist Peter Urban, Übersetzer zahlreicher Werke von Anton Tschechow, Iwan Turgenew und Alexander Puschkin, ist im Alter von 72 Jahren in Grebenhain gestorben, melden deutsche Medien am Dienstag.

Bekannt war Urban in erster Linie für seine Tschechow-Übersetzungen, darunter Werke wie „Die Dame mit dem Hündchen“, „Die Möwe“, „Onkel Wanja“, „Der Kirschgarten“ und „Drei Schwestern“.

Unter den Übersetzungen des Philologen sind auch „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“ von Nikolai Gogol, der Roman „Ein Held unserer Zeit“ von Michail Lermontow, die Kurzgeschichte „Ich habe Angst“ von Jewgeni Samjatin und das Poem „Moskau-Petuschki“ von Wenedikt Jerofejew.

Pflanzen verfügen auch über Mitgefühl

Spitzwegerichblaetter-HeilpflanzeSie können es nicht ertragen, wenn irgendwo in ihrer Nähe jemand leidet oder Leben zerstört wird. Als Cleve Backster sich einmal in den
Finger geschnitten hatte, reagierte die am Polygraphen
angeschlossene Pflanze unverzüglich darauf. Erst dachte er, es könnte sich auch um eine Reaktion auf die Jodtinktur handeln, mit der er die Wunde betupfte, oder auf sein Blut – doch weitere
Vorkommnisse zeigten, dass die Pflanze immer dann ein ganz bestimmtes Muster zeigte, wenn sie Zeuge beim Absterben lebenden Gewebes war.
Diese typische Kurve erschien von Neuem, als Backster sich eines Tages ein Glas Joghurt zurechtmachte. Erst verwirrte es ihn, doch
dann fiel ihm ein, dass die Marmelade, die er unter das Joghurt mischte, ein chemisches Konservierungsmittel enthielt, das einige der lebenden Joghurtbakterien abtötete.
Die Pflanze reagierte auch gleich, wenn er heißes Wasser in den Ausguß schüttete: Das heiße
Wasser tötete Bakterien im Abflussrohr! Und wir Menschen meinen, der Tod auf den Schlachtfeldern und in den Schlachthöfen gehe uns nichts an …
Fazit: Wasser tötete Bakterien im Abflussrohr! Und wir Menschen meinen, der Tod auf den Schlachtfeldern und in den Schlachthöfen. Pflanzen sind sehr empfindsame Wesen. Ist eine Pflanze einmal auf eine bestimmte Person eingestimmt, ist sie fähig, die Verbindung zu ihr aufrecht zu erhalten, unabhängig davon, wie weit entfernt sie von ihm ist. Eine Pflanze reagiert beispielweise völlig synchron auf die Flugangstihrer tausend Kilometer entfernten Bezugsperson.

Quelle: Storl „Pflanzengottheiten“.

Eine meiner  Töchter wusste das mit 3 Jahren schon, als sie noch völlig unverbildet war.
Ich denke, das viele Kinder darüber etwas sagen könnten, wären da nicht Eltern, die ihre kleinen vor dem Fernseher parken, sondern mehr Zeit mit ihenen in der Natur verbächten!

Gruß an unsere Naturmenschen

Petra Mensch

Zum Tod von Dieter Hildebrandt

dieter_hildebrandt1Ihn gab es, so lange ich denken kann. Die Programme der “Lach- und Schieß” waren in meinem halb konservativen, halb sozialdemokratischen Elternhaus angenehme Pflicht, und Dieter Hildebrandt hat mich mehr beeinflusst, als es irgendein Film- oder Popstar je geschafft hat. Danke für alles.

Statt eines Nachrufs: Das Programm “Halt die Presse” von 1963. Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft haben Dieter Hildebrandt und Sammy Drechsel 1956 gegründet.

Nach 50 Jahren ist es noch – oder wieder – ganz aktuell. Hildebrandts Mitstreiter sind Hans Jürgen Diedrich, Ursula Noack und Jürgen Scheller. Im Publikum sitzt unter anderen Willy Brandt.

http://opalkatze.wordpress.com/2013/11/20/zum-tod-von-dieter-hildebrandt/