Tag-Archiv | Unterschrift

Tyke – Der letzte Auftritt, bevor man ihn erschossen hat…

tyke-2014-wildtiere-raus-aus-dem-zirkusWOW, bitte bitte bitte schaut euch dieses sehr gute und aufwendig hergestellte Video unbedingt an und unterschreibt danach die Petition. Viele Prominente gaben hierfür den gequälten Zirkustieren Ihre Stimme. Wer nach diesem ergreifenden Video immer noch in den Zirkus gehen würde, dem ist wirklich jegliche Emphatie abhanden gekommen.

Bitte glaubt mir. Dieses Video zeigt nur die Wahrheit. Es wird absolut kein Blut gezeigt, soviel vorweg, aber es zeigt sehr deutlich anhand der Tiere, die selber zu Wort kommen (natürlich können die Tiere nicht reden, aber könnten sie es, würden sie GENAUSO wie hier, reden), wie es wirklich aussieht und wie sie leiden und von kleinauf an gebrochen wurden…

Bitte HELF hier wirklich mit und unterschreibt !!!!

Quelle und Weiter: HIER KICKEN

 

Gauck: Krieg für Frieden – Rekrutengelöbnis in Berlin

Joachim_GauckIn seiner Ansprache beim Bundeswehrgelöbnis am Sonnabend ließ Bundespräsident Joachim Gauck durchblicken, daß er den Afghanistan-Krieg für verloren hält. Die Anwendung militärischer Gewalt durch die Bundeswehr verteidigte Gauck gleichwohl als moralisches Gebot.
500 Soldatinnen und Soldaten aus mehreren Einheiten waren vor das Reichstagsgebäude kommandiert worden, um dort ihr Gelöbnis abzulegen. Die Zeremonie findet im jährlichen Wechsel am Sitz des Verteidigungsministeriums im Bendlerblock und vor dem Parlament statt. Auch in diesem Jahr waren die Straßen um den Reichstag hermetisch abgesperrt, Zutritt hatten nur geladene Gäste. Bei den Soldaten handelt es sich um Freiwillige Wehrdienstleistende, die Anfang Juli ihre Dienstzeiten zwischen sechs und 23 Monaten angetreten haben. Erfahrungsgemäß wird über ein Viertel von ihnen den Dienst noch innerhalb der sechsmonatigen Probezeit quittieren.
Präsident Gauck erklärte den Soldaten, sie würden »aus Verantwortungsbewußtsein für Frieden, Freiheit und die Wahrung der Menschenrechte« eintreten. Er habe »großen Respekt vor Ihnen allen, daß Sie sich heute mit Ihrem Gelöbnis dieser verantwortungsvollen Aufgabe« stellten. Vor den »Mutbürgern in Uniform«, wie Gauck die Soldaten nannte, sagte er aber auch, ohne den Afghanistan-Einsatz konkret zu benennen, es könne »sich unter Umständen herausstellen, daß wir uns mit unserer Einschätzung geirrt haben«. Selbst gesteckte Ziele könnten sich »als nicht erreichbar erweisen oder die Mittel nicht geeignet« sein. Hier sei die Fähigkeit »zur Selbstkorrektur« gefragt.
Als Absage an militärische Gewalt wollte der gelernte Pastor Gauck die Worte aber nicht verstanden wissen: »Gerade« die deutsche Geschichte »sagt uns doch: Wir dürfen uns nicht aus der Verantwortung stehlen«, und das bedeute, »dem Frieden der Welt dienen« – »wo nötig, auch mit militärischer Gewalt«.
Eine Demonstration gegen das Gelöbnis hat es in diesem Jahr nicht gegeben, aber dafür eine Performance der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG-VK), die vor der Neuen Wache ein »Blutbad« veranstaltete. Stellvertretend für jene Rekruten, die vor dem Reichstag gelobten, nahm ein Aktivist in Tarnfleck-Uniform mit Schweinemaske ein Bad in einem aufblasbaren Swimmingpool voller Kunstblut. Darum herum waren Leichenteile drapiert. Die DFG-VK begründete die Aktion damit, sie führe den Soldaten ihre künftigen Aufgaben vor Augen, zeige aber auch, was ihnen selbst blühen könnte. Moderator Dr. Seltsam verwies darauf, wer die Aktion »eklig« fände, möge bedenken, wie es vor vier Jahren am Kundus-Fluß ausgesehen habe, als der damalige Bundeswehr-Oberst Georg Klein (heute ist er General) über 100 Menschen durch Kampfflugzeuge habe umbringen lassen. Die Berliner Polizei hielt sich im Hintergrund, bestand aber darauf, daß das Blutbad »keine Rückstände« hinterlassen dürfe.

http://www.jungewelt.de/2013/07-22/041.php
Antikrieg TV