Tag-Archiv | US-Navy

Die “Bild” zieht in den Krieg!

bilddeMit geheuchelter Humanität und so-gut-wie-fast-sowas-wie-Beweise für den Giftgasanschlag macht Bild.de Stimmung für eine deutsche Beteiligung an der Syrien-Invasion. Diese mediale Mobilmachung ist dreister als alle anderen vor ihr. Die Blutgeilheit gipfelt in absurden Unterstelllungen und Aufforderung zum totalen Krieg. Können Medien eigentlich wegen Kriegstreiberei angeklagt werden?
Wie können Journalisten noch schlafen, nachdem sie in ihrem Tageswerk mal so eben einen Krieg mit unabsehbaren Folgen fordern – ungeachtet dessen, wer denn in Wahrheit Urheber des schrecklichen Giftgas-Anschlages war, von der sich die Assad-Regierung nach wie vor nichts zu tun haben will. Immerhin befinden sich seit März dieses Jahres rund 1000 amerikanische Soldaten in Syrien, die an Black-Ops arbeiten. Etwa eine wie diese? Ausserdem sind schon seit mehr als einem Jahr unzählige Agenten des britischen und amerikanischen Geheimdienstes in Syrien aktiv.

Entgegen dem Friedenswillen der Deutschen, deren grösstes Problem nicht Assad ist, schreibt sich die Bild ein Kriegsgrund schön und das syrische Militär böse. Auch die Briten, Franzosen und Amerikaner sind Kriegsmüde; nichts desto trotz fordern die Medien an der Volksmeinung vorbei einen Krieg gegen einen souveränen Staat.

Doch den Leuten reichts, denn es scheint, als tauche immer wieder ein neuer böser Mann auf, den es im Namen der Humanität zu stürzen brauche, nur weil man sein Erdöl will. Die zunehmende Erkenntnis unter den Leuten, dass die Kriegsmaschinerie der letzten 10 Jahre nichts brachte sondern nur kostete, wird zum Bumerang der aktuellen Hetzerei werden.

Denn wenn Politiker ein Krieg vom Zaun brechen, den die Bevölkerung nicht will, werden die Politiker entweder nicht wiedergewählt, gestürzt oder noch viel schlimmer als Schandfleck in die Geschichtsbücher eingehen. Das ist ja auch bekannterweise George W. Bushs grösstes Problem, der im Nachhinein ja nicht jener Präsident gewesen sein will, der er war.
gefunden bei:http://www.seite3.ch/Die+Bild+zieht+in+den+Krieg+/597580/detail.html
Gruß an die Medien
Der Honigmann

Deutschland zählt zu den größten Waffenexporteuren der Welt.

deutsche-kampfpanzer“Hauptsache, der Euro rollt”
Geschäft mit Krisen-Region boomt weiter!

Trotz aller Kritik an der Menschenrechtslage in den Golfstaaten boomen deutsche Rüstungsexporte in die Region weiter. Im ersten Halbjahr 2013 erteilte die Bundesregierung Ausfuhrgenehmigungen für die sechs Staaten des Golfkooperationsrats im Wert von 817 Millionen Euro. Der mit Abstand wichtigste Abnehmer ist Katar mit 635 Millionen Euro, gefolgt von Saudi-Arabien mit 118 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor.
Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Exportgenehmigungen von 570 Millionen auf 1,42 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Die Anträge auf Waffenexporte nach Ägypten wurden unterdessen angesichts der instabilenLage in dem bevölkerungsreichsten nordafrikanischen Land zurückgestellt. Das gelte aber nur, “sofern im Einzelfall keine Gründe für eine unmittelbare positive oder negative Bescheidung vorliegen”, heißt es in einer weiteren Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linken. Weiterlesen

US-Drohnen am Hohenfelser Himmel

usIm Gegensatz zur Skandal-Drohne Euro Hawk dürfen unbemannte Flugzeuge der US-Army im deutschen Luftraum umherschwirren. Und das bereits seit 2005, wie das Verteidigungsministerium nun mitteilte. Auch auf den Oberpfälzer Truppenübungsplätzen Hohenfels und Grafenwöhr sind Aufklärungsdrohnen im Übungseinsatz. Und seit Donnerstag auch in zwei Luftkorridoren dazwischen.

Die Drohne Hunter MQ-5B werde die Luftbrücke in einer Höhe zwischen 3300 und 4200 Metern passieren, bestätigte Denver M. Beaulieu-Hains vom7th U.S. Army Joint Multinational Training Command (JMTC) in Grafenwöhr auf Anfrage.
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Beim “Targeting” geht es um das Festnehmen oder auch um das gezielte Töten von Terroristen.USA sucht Personal zur Überwachung von Deutschen

US-Geheimdienste suchen Personal für die Überwachung von Deutschen. Außerdem würden die US-Dienste neue Mitarbeiter suchen, die von Deutschland aus so genannte “Targeting”-Operationen unterstützen. Beim “Targeting” geht es um das Festnehmen oder auch um das gezielte Töten von Terroristen. “Find, Fix, Finish”.

US-amerikanische Geheimdienste und deren Sub-Unternehmer suchen nach Informationen der “Bild-Zeitung” derzeit aktiv nach Sprachwissenschaftlern, die abgefangene deutschsprachige E-Mails und Telefonate auswerten können. Außerdem würden die US-Dienste neue Mitarbeiter suchen, die von Deutschland aus so genannte “Targeting”-Operationen unterstützen. Beim “Targeting” geht es um das Festnehmen oder auch um das gezielte Töten von Terroristen.
Das geht laut “Bild-Zeitung” aus rund einhundert ausgewerteten Stellenanzeigen hervor, in denen Stellen für Inhaber von Sicherheitsüberprüfungen angeboten werden. Die Anzeigen stehen frei zugänglich in speziellen Internet-Portalen. Mehrere Firmen, die dem Geheimdienst NSA Personal zur Verfügung stellen, suchen in den Online-Jobbörsen nach Deutsch-Übersetzern. Gesucht werden zum Beispiel “Sprachwissenschaftler mit Deutschkenntnissen”, die in der Lage sind, “komplexe Textnachrichten mit Dialekten, wissenschaftlichen Ausdrücken oder Umgangssprache” zu übersetzen und denen “auch Nuancen und Zwischentöne nicht entgehen.” Außerdem sollten die Sprachwissenschaftler in der Lage sein, “Audio-Aufzeichnungen auszuwerten und in geschriebene englische Berichte umzusetzen.”
Der Bewerber sollte mit “Ausrüstung zum Abfangen von Kommunikation vertraut sein”, heißt es laut “Bild-Zeitung” in den Stellenangeboten. In einer anderen Stellenanzeige für einen als “streng geheim” eingestuften Job heißt es, man suche jemanden, der Deutsch “wie ein Muttersprachler” spricht und die Fähigkeit hat, “Tonaufzeichnungen oder Videoaufzeichnungen schriftlich so zusammenzufassen, dass der Sinn gewahrt bleibt.” In den Jobangeboten taucht immer wieder das Wort “Targeting” auf. “Targeting” bedeutet so viel wie “Anvisieren” und steht für das Festnehmen und auch für gezieltes Töten von Terroristen, zum Beispiel mit Drohnen oder Spezialeinheiten. Aus den von “Bild” ausgewerteten Stellenausschreibungen geht hervor, dass diese Tätigkeiten teilweise von Deutschland aus unterstützt werden.
Eine Firma, die Personal für NSA und CIA bereitstellt, sucht zum Beispiel für die Standorte Stuttgart und Berlin Mitarbeiter, die “Targeting-Aktivitäten mit geheimdienstlichen Erkenntnissen unterstützen.” Es gehe darum, “Missionen der US-Regierung” in den Ländern “Algerien, Libyen, Tunesien und Mali” vorzubereiten. Die Missionen werden als “Find, Fix, Finish” beschrieben. In der US-Geheimdienstwelt steht dieser Begriff dafür, eine Zielperson zu finden, den genauen Aufenthaltsort festzustellen und festzunehmen oder gegebenenfalls auch zu töten. Ebenfalls für den Standort Berlin wird ein Analyst gesucht, der amerikanische Spezialeinheiten bei ihren Missionen in Afrika (“Mali, Senegal und Niger”) begleitet. Er soll “mindestens drei Jahre Erfahrung mit Anti-Terroroperationen” der CIA haben.
Bei diesen Anti-Terroroperationen handelt es sich oft um gezieltes Ausschalten von Terrorverdächtigen, meist durch Drohnen. Die Stellenanzeigen belegen auch einen klaren Zusammenhang zwischen dem  “PRISM”-Programm, das im Kommandobereich der Bundeswehr in Afghanistan eingesetzt wurde, und dem Überwachungsprogramm der NSA. Das in Afghanistan eingesetzte “PRISM” wurde entwickelt von der US-Softwarefirma “SAIC”. Die Firma ist einer der größten Auftragnehmer der US-Regierung und entwickelt unter anderem Produkte für die NSA. Das in Afghanistan eingesetzte “PRISM” erlaube es, “schnell und fokussiert geheimdienstliche Erkenntnisse zu erfassen”, heißt es in einem Bericht von “SAIC”.
Derzeit sucht in rund 15 Stellenangeboten, die “Bild” vorliegen, nach neuen Mitarbeitern, der sich mit den streng geheimen Datenbanken “MARINA” und “MAINWAY” auskennen. In diesen Datenbanken der NSA speichert “PRISM” unter anderem Telefon- und Internet-Verbindungsdaten. Die gesuchten Mitarbeiter, so geht es aus den Anzeigen hervor, sollen diese Datenbanken nutzen, um “Ziele von Interesse zu identifizieren, ihre Motive und Fähigkeiten herauszufinden und mögliche böse Absichten festzustellen.” Dabei sollen sie “mit Partnern bei den Geheimdiensten zusammenarbeiten.”
Weiter sucht “SAIC” derzeit dringend nach Mitarbeitern, die Erfahrung im Umgang “mit modernen Telekommunikationsanlagen und Mobilfunk-Systemen” haben. Gesucht wird auch ein “Analyst”, der sich damit auskennt, “Daten aus sozialen Netzwerken und Telekommunikation auszuwerten”, um “Ziele von höchster Priorität aufzuspüren”. Dabei sollte der Analyst sich mit der Eingabemaske von “PRISM” auskennen und “Erfahrung darin haben, die Sprachen Persisch/Farsi auszuwerten.” Für das in Afghanistan eingesetzte “PRISM” sucht “SAIC” derzeit mindestens zwei Computer-Fachleute. Aus den Stellenanzeigen geht deutlich hervor, dass dieses “PRISM” im streng geheimen Computernetzwerk der NSA (NSANet) läuft.
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GrußDer Honigmann – 25. Juli 2013 von beim Honigmann zu lesen