Tag-Archiv | Vergiftet

Weisheit der Indianer

indianer03Erst wenn der letzte Baum gerodet,
     der letzte Fluß vergiftet,
     der letzte Fisch gefangen ist,
     werdet ihr feststellen,
     daß man Geld nicht essen kann.
Weisheit der Cree-Indianer

     Vieles ist töricht an eurer Zivilisation.
     Wie Verrückte lauft ihr weißen Menschen dem Geld nach,
     bis ihr so viel habt, daß ihr gar nicht lang genug leben
     könnt, um es auszugeben.
     Ihr plündert die Wälder, den Boden,
     ihr verschwendet die natürlichen Brennstoffe,
     als käme nach euch keine Generation mehr,
     die all dies ebenfalls braucht.
     Die ganze Zeit redet ihr von einer besseren Welt,
     während ihr immer größere Bomben baut,
     um jene Welt, die ihr jetzt habt, zu zerstören.
Tatanga Mani, in: Weisheit der Indianer- Vom Leben im Einklang
mit der Natur,

     Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig,
     denn die Erde ist des roten Mannes Mutter.
     Wir wissen, daß der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Er
     behandelt seine Mutter, die Erde, und seinen Bruder, den
     Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie
     Schafe oder glänzende Perlen. Sein Hunger wird die Erde
     verschlingen und nichts zurücklassen als eine Wüste.
     Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befällt, befällt
     auch die Söhne der Erde.
     Denn das wissen wir: die Erde gehört nicht den Menschen. Der
     Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander
     verbunden.
     Die Erde verletzen, heißt, ihren Schöpfer verachten.
Aus: Rede des Häuptlings Seattle an den Präsidenten der USA im
Jahre 1855. Olten 1982/1992,
Weiterlesen

Verdrossen? Vergiftet!

Verdrossen? Vergiftet!

Arne Fischer – 28. September 2013 – Compact-Magazin – Bilduelle: Michael Loeper  / pixelio.de

Der 22. September 2013 war einmal wieder ein denkwürdiger Tag. Die Würde indessen, die blieb auf der Strecke. Denn es ist doch ein würdiges Ereignis, wenn der Bürger sich aufgerufen fühlt, ja sich selbst aufruft, für seine Gesellschaft,  seinen Staat und seine Führer zu stimmen. In einer freien, geheimen Wahl. Er, der Bürger, der sich hierzu hinter die ehernen, schutzbringenden Zinnen begibt, um Schutz zu finden und seinerseits für die Integrität der Mauern einsteht.

Ein schönes Bündnis: Ein Freier bindet sich an die Gemeinschaft. Schließt sich ihr dienend an. Die Gemeinschaft, sie nimmt seinen Dienst und leistet Schutz. Und Trutz.
Ein schönes Ideal. Ein leerer, schmeichelnder Wahn. Eine Utopie?

Das, was einmal eine Gemeinschaft war oder sich vorgenommen hatte, eine zu werden, zerspellt sich im Kündigungswahn.
Der Generationenvertrag: Gekündigt. Neuer Vertragspartner: Die Jünger des Hedonismus.
Der Gesellschaftsvertrag: Gekündigt.  Neuer Vertragspartner: Die wohlfeile Schar der Saat und Ernte verzehrenden Neoliberalisten.
Das Vertragen ist der Unterwerfung gewichen. Ehre, Treue und Pflicht ersetzt in Lissabon und durch Mechanismen, deren Stabilität sich im perpetuierenden Selbsterhalt von Gouvernanten und Gouverneuren spiegelt, die aber nicht für die europäischen Völker in den Dienst genommen ist. – Zum Weiterlesen –