Tag-Archiv | Verhöhnung

Bankenunion: Sparer von Sparkassen & Genossenschaftsbanken sollen anteilig für Investmentbanken haften

Des einen Freud, der anderen Leid: Die Sparkassen und ihr Präsident Georg Fahrenschon (ganz rechts) wollen nicht für die Risiken der EU-Banken haften. (Foto: dpa)

Des einen Freud, der anderen Leid: Die Sparkassen und ihr Präsident Georg Fahrenschon (ganz rechts) wollen nicht für die Risiken der EU-Banken haften. (Foto: dpa)

SPARGUTHABEN – Widerstand gegen Banken-Union

Commerzbank: Boni an Banker übersteigen Jahres-Gewinn

Die Commerzbank, hier Vorstandsvorsitzender Martin Blessing, schüttet für das Jahr 2013 mehr Boni an ihre Banker aus, als sie mit ihren Geschäften verdient. (Foto: dpa)

Die Commerzbank, hier Vorstandsvorsitzender Martin Blessing, schüttet für das Jahr 2013 mehr Boni an ihre Banker aus, als sie mit ihren Geschäften verdient. (Foto: dpa)

Banken – Auf Kosten der Steuerzahler

Die Commerzbank schüttet für das Jahr 2013 mehr Boni an ihre Banker aus, als sie mit ihren Geschäften verdient. Die Bonuszahlungen übersteigen den Gewinn um das Dreifache. Deutschland ist Mehrheitseigner der Bank. Die Manager bereichern sich so auf Kosten der Steuerzahler.

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Stadt Essen: Obdachlose werden fürs Putzen mit Bier bezahlt

Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (li.) und der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit bekommen ihr Bier umsonst, wie hier auf der Grünen Woche. Obdachlose sollen dafür den ganzen Tag die Straßen kehren. (Foto: dpa)Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (li.) und der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit bekommen ihr Bier umsonst, wie hier auf der Grünen Woche. Obdachlose sollen dafür den ganzen Tag die Straßen kehren. (Foto: dpa)

Die Stadt Essen will Obdachlose fürs Straßenkehren mit Bier bezahlen. Die Politik will so Drogen- und Alkoholkranke vom Bahnhof verdrängen. Durch die Beschäftigung sollen sie lernen, „kontrolliert“ zu trinken.

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Die Rauhnächte – Mythos oder Brauch

rauhngAutor: Stephan Gröschler
Nach den Weihnachtsfeiertagen steht die auch als „Rauhnächte“ (Raunächte/ Rauchnächte) oder “Zwölf heiligen Nächte” bekannte Zeit vor der Tür. In diesen Tagen sollen besondere Dinge vor sich gehen und die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits wesentlich enger sein.
Als die wichtigsten 4 Rauhnächte werden bezeichnet
21./ 22. Dezember (Thomasnacht – die Wintersonnenwende, längste Nacht des Jahres)
24./ 25. Dezember (Heiliger Abend – Christnacht)
31. Dezember/ 1. Januar (Silvester)
5./ 6. Januar (Vigil von Epiphanie – Erscheinung des Herrn)

Ursprung der Rauhnachtrauhng2

Das Wort „Rauhnacht“ leitet sich vom mittelhochdeutschen “rûch” ab, was so viel wie haarig, aber auch wild bedeutet. Aber auch von Rauch, das liegt in den Räucherungen begründet. Vielerorts heißen die Zwölf Nächte auch Rauchnächte. Schriftlich überliefert ist von den Bräuchen aus der Anfangszeit kaum etwas. Vieles wurde über Jahrhunderte nur mündlich weitergegeben. Denn die, die schreiben konnten, saßen als Gelehrte in Klöstern und die wollten mit diesem Heidentum nichts zu tun haben. Erstmals fanden die Rauhnächte im 16. Jahrhundert in Dokumenten Erwähnung.
Vermutlich nahmen die Rauhnächte ihren Ursprung im germanischen Mondkalender. Dabei hat das Jahr 354 Tage. Somit fehlen zu unserem heutigen Sonnenkalender zwölf Tage. Ursprünglich begannen die Rauhnächte in der sogenannten Thomasnacht vom 21. auf den 22. Dezember und endeten am 6. Januar. Ausgenommen waren Sonn- und Feststage. Inzwischen beschränken sie sich auf den Zeitraum durchgängig zwischen 25. Dezember und 6. Januar.
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