Tag-Archiv | Wettbewerb

Freihandelsabkommen TTIP: Hormon-Fleisch erobert die Märkte

Die Zulässigkeit von Wachstumshormonen verschafft den US-Fleischproduzenten massive Kostenvorteile. (Foto: dpa)Die Zulässigkeit von Wachstumshormonen verschafft den US-Fleischproduzenten massive Kostenvorteile. (Foto: dpa)

Billige Nahrung durch Freihandel

Im Rahmen des Freihandelsabkommens TTIP kommt Hormonfleisch voraussichtlich auch nach Europa. Denn die USA erlauben den Einsatz von Wachstumshormonen. Dadurch ist die Fleischproduktion dort deutlich billiger. Der Deutsche Bauernverband fürchtet den zusätzlichen Wettbewerbsdruck für die heimische Produktion.

  |

moderne Sklaverei: Deutschland Vorreiter Europas

Ein Arbeiter entnimmt im ThyssenKrupp-Stahlwerk in Duisburg an einer Öffnung eines Hochofens eine Stahlprobe. (Foto: dpa)

Ein Arbeiter entnimmt im ThyssenKrupp-Stahlwerk in Duisburg an einer Öffnung eines Hochofens eine Stahlprobe. (Foto: dpa)

Deutschland schafft seine Arbeiter ab. Der Niedriglohnsektor boomt in kaum einem europäischen Land so wie in Deutschland. Von einer sozialen Marktwirtschaft kann nicht mehr die Rede sein. Die deutschen Arbeiter bezahlen den Preis für die hemmungslose Globalisierung.

  |

Medienforscher: GEZ-Sender schaden der Medienvielfalt

Wenn die Gebühren für öffentlch-rechtlichen Rundfunk abgeschafft würden, hat jeder Haushalt mehr Ressourcen für Medienvielfalt, argumentieren Medienforscher. (Foto: dpa)

Wenn die Gebühren für öffentlch-rechtlichen Rundfunk abgeschafft würden, hat jeder Haushalt mehr Ressourcen für Medienvielfalt, argumentieren Medienforscher. (Foto: dpa)

Öffentlich-Rechtliche – Pluralismus ist anderswo

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verzerrt den freien Wettbewerb und erfüllt im Zeitalter des Internet in seiner bestehenden Form nicht mehr die Aufgaben, die ihm zu Gründungszeiten zugedacht wurden. Der Medienforscher Stephan Russ-Mohl diagnostiziert, dass die Sender, statt ein Marktversagen zu korrigiere, die Entwicklung eines Marktplatzes der Ideen blockieren und die Meinungsvielfalt gefährden.

  |

EU kritisiert Befreiungen deutscher Unternehmen von der Öko-Umlage

Deutschland plant die Entlastung energieintensiver Unternehmen um 5,1 Milliarden Euro. (Foto: dpa)Deutschland plant die Entlastung energieintensiver Unternehmen um 5,1 Milliarden Euro. (Foto: dpa)

Energie – Verfahren noch dieses Jahr

Im kommenden Jahr sollen 2.700 Unternehmen in Deutschland von der Öko-Umlage befreit werden. Das sind 20 Prozent mehr als noch 2013. Die EU-Kommission kritisiert die Entlastungen. Noch vor Weihnachten soll ein Beihilfeverfahren gegen Deutschland eingeleitet werden.

  |

Teilzeitarbeit: Vielen deutschen Frauen droht Altersarmut

 |  Veröffentlicht: 26.11.13, 12:26

Deutschland: Mittelstand muss mit höheren Steuern für Euro-Krise zahlen

Die Gesamtbelastung – also der Anteil aller Steuern und Abgaben am Gewinn – ist von 46,8 Prozent im Jahr 2012 auf 49,4 Prozent in diesem Jahr gestiegen. (Foto: dpa)Die Gesamtbelastung – also der Anteil aller Steuern und Abgaben am Gewinn – ist von 46,8 Prozent im Jahr 2012 auf 49,4 Prozent in diesem Jahr gestiegen. (Foto: dpa)

Deutsche Unternehmen müssen mehr Steuern und Abgaben zahlen als die internationale Konkurrenz. Steuer- und Abgabenquote und Steuerbürokratie wurden in einer Studie weltweit verglichen. Deutschland fällt im Steuer-Ranking um 17 Plätze. Die deutschen Unternehmen werden am meisten geschröpft – um die Kosten für die Euro-Rettung zu übernehmen.

  |

EU winkt Staatshilfen für Peugeot durch

Die Bürgschaften der französischen Regierung für den PSA-Konzern in Höhe von 7 Milliarden Euro werden nachträglich von der EU genehmigt. Die deutschen Autobauer werden dadurch benachteiligt.

Barroso und van Rompuy wissen, wie man Merkel etwas ärgern kann - man stützt einfach mal die französische Autoindustrie (Foto: Consilium).

Barroso und Van Rompuy wissen, wie man Merkel etwas ärgern kann – man stützt einfach mal die französische Autoindustrie (Foto: Consilium).

Der zweitgrößte europäische Autobauer PSA Peugeot Citroen wird von der Politik weiter künstlich am Leben erhalten. Dies geht letztlich zu Lasten der deutschen Autobauer. Denn die notwendige Marktbereinigung in der Automobilindustrie wird weiter verhindert.

Die EU werde die Hilfen der französischen Regierung für die Banksparte von PSA genehmigen, zitiert format.at drei Personen, die mit den Vorgängen vertraut sind. Damit bekäme Frankreich die Erlaubnis, für Peugeot-Anleihen im Umfang von 7 Milliarden Euro zu bürgen. Die Entscheidung der EU solle bekanntgegeben werden, noch bevor das Unternehmen Ende Juli seine Halbjahreszahlen veröffentlicht.

Die Verhandlungen auf EU-Ebene konzentrierten sich mehr auf den Sanierungsplan von Peugeot, der auch die Schließung eines französischen Werks und die Streichung von 11.200 Stellen umfasse, sagte einer der Insider. Der Umfang der Hilfen sei kaum thematisiert worden.

Veröffentlicht: 25.07.13, 23:24 Zum Weiterlesen: