Tag-Archiv | Worte

Von der Netzkultur und den Verwirrten

wahnsinnWas sich heutzutage im Internet abspielt, lässt sich eigentlich nur schwer in Worte fassen. Der gesunde Menschenverstand scheint wie die Intelligenz ein Relikt vergangener Tage. Fast könnte man meinen das Motto lautet “wer selber denkt, ist zu faul zum googeln”. Ist das wirklich die Zukunft und gibt es keinen Weg zurück?

Ich bin wirklich ein Fan der Meinungsfreiheit, das ist es was die Gesellschaft stark macht. Nur aus dem Dialog kann neues entstehen und Dogmen stehen dem eigentlich im Wege. Blicke ich aber heute ins Internet, dann frage ich mich wirklich langsam ob die “alten Regeln” noch Bestand haben. Blogger, Online-Journalisten und andere Meinungsmacher, haben eine Verantwortung. Ebenso haben auch die Leser eine Verantwortung, nämlich nicht blind zu glauben. Beide Attribute scheinen sich völlig in Luft aufgelöst zu haben. ?!?
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Flower Power oder was kann noch Veränderungen bringen?

coachella celebs week 1 day 2 3 1504121969 betrat der erste Mensch den Mond. Der Vietnamkrieg, täglich erlebte Rassendiskriminierungen und allgegenwärtige Vorurteile erschwerten der Jugend die Suche nach dem Sinn des Lebens.

Auf der anderen Seite aber wurde eine gewisse Solidarität geweckt, wenn es um die Verwirklichung von Geborgenheit, Glück und Liebe ging. Eine Generation begann, die Mechanismen des Establishments zu hinterfragen und zu kritisieren. Der Soundtrack dazu ist ebenso zeitlos wie der Traum selbst. Die Musik wurde zum Sprachrohr der Flower Power-Bewegung, fasste den Traum in Bilder und Worte und zog die Menschen zu Tausenden in ihren Bann. Wie nie zuvor und nie danach setze die Musik Kräfte frei und erneuerte mit ihren unsterblichen Melodien die Folk-, Rock– und Blueskultur. Diese Musik hat über die Jahrzehnte nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Sie ist das Erbe einer ganzen Generation, das Erbe einer Epoche!

Heute Krieg im Irak, in Afghanistan, drohender Krieg in Iran, Wirtschaftskrise und der Jugend fehlt nicht nur der Sinn des Lebens, sondern die Perspektive für die Zukunft. Ist mit einem Flower Powerevent der Geist der Solidarität, der Liebe und des Geborgenheitsgefühls wieder zu wecken. Finden die Menschen wieder in Frieden, Toleranz und Verständnis für einander zusammen?

Die Idee ist, ein Festival, das den Geist der Hippie-Bewegung verkörperte. Ein Wochenende voller love, peace and happiness, aber auch von Gesprächen über Perspektiven, Möglichkeiten und friedliche Veränderung unserer ungerechten, kühlen und unsozialen Gesellschaft.

Woran scheitert die Welt?

Wir meinen sie scheitert an Kriegen, an Umweltkatastrophen und was es sonst noch für üble Dinge gibt. Die Wahrheit aber ist sie scheitert an uns Menschen, denn wir sind das größte Übel, das es auf Erden gibt. Gemeinsame Projekte, Zusammenarbeit, Frieden, Solidarität, einander helfen und beistehen, das gibt es nicht mehr, weil sich jeder vorher ausrechnet, was für ihn dabei rum kommt, ob es sich für ihn auch rechnet. In der Zeit des Flower Powers war davon noch was zu finden, man hat mehr Wert au Liebe, Geborgenheit und Freude gelegt. Das wurde nach und nach immer mehr durch Geld ersetzt. Nicht das diese Dinge den Menschen heute nicht fehlen, sie wissen nur nicht mehr, das man all das weder mit Geld kaufen kann, noch das es gegen Materie aufgewogen werden kann.

Die Musik damals hat vieles transportiert und es könnte, so hoffen viele wieder gelingen.

Deshalb mal diese Seite als Versuch. Hört es Euch ruhig an und horcht nach innen, ob da noch was über ist, von diesem „WIR“-Gefühl. Beantworten könnt ihr diese Frage nur selbst, jeder für sich.

Bundeskriminalamt (BKA) : Gefährdungslagebild Bundestagswahl 2013

im-superwahljahr-2009-stieg-die-anzahl-der-politisch-motivierten-straftaten-deutlich-an-das-bka-fuerchtet-sich-vor-ausschreitungen-auf-wahlveranstaltungenBKA fürchtet Gewaltwelle im Wahlkampf
im-superwahljahr-2009-stieg-die-anzahl-der-politisch-motivierten-straftaten-deutlich-an-das-bka-fuerchtet-sich-vor-ausschreitungen-auf-wahlveranstaltungen-Im Superwahljahr 2009 stieg die Anzahl der politisch motivierten Straftaten deutlich an. Das BKA fürchtet sich vor Ausschreitungen auf Wahlveranstaltungen. (Quelle: dpa)

Autonome gegen Neonazis gegen Salafisten: Das Bundeskriminalamt warnt in einem vertraulichen Lagebild vor einem brisanten “Gefährdungsdreieck” im Wahlkampf. Es könnte zu schweren Gewalttaten von Extremisten kommen, heißt es. Erst kürzlich waren Vertreter der Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) attackiert worden.

Das Papier aus dem Bundeskriminalamt (BKA) hat 16 Seiten, auf der ersten steht: “Gefährdungslagebild Bundestagswahl 2013.” In dem als Verschlusssache eingestuften Dokument analysiert das in Meckenheim bei Bonn beheimatete Staatsschutzreferat 44 die Gefahren, die im Wahlkampf von radikalen Kräften ausgehen könnten. Das größte Risiko sehen die Kriminalisten in einem “Gefährdungsdreieck”, mit dem sie die mögliche Eskalation zwischen Links- und Rechtsextremisten sowie Islamisten beschreiben.

Angst vor politisch motivierten Straftaten
Die im August einsetzende heiße Phase des Wahlkampfes, heißt es im bereits Ende März abgefassten Papier, biete eine “Plattform zur Verfolgung propagandistischer und operativer Ziele” und ziehe daher in besonderem Maße Fanatiker an. An der Einschätzung hat sich bisher nichts geändert. So sei im Superwahljahr 2009 die Zahl der politisch motivierten Straftaten eklatant auf 3738 gestiegen, darunter waren alleine in der Wahlkampfzeit 25 Fälle von Körperverletzung und zwei Brandanschläge. 35 Prozent der Delikte wurden demnach von Linksextremisten, 22 Prozent von Neonazis und 14 Taten von ausländischen Radikalen begangen. Der Rest konnte nicht zugeordnet werden.

Aktuell bereiten den Ermittlern vor allem mögliche Konfrontationen zwischen der rechten “Pro”-Bewegung und Salafisten, die bereits im nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampf 2012 eskaliert waren, Sorge. Weil mit einer zunehmenden Aufwiegelung der Islamisten und fortwährenden Provokationen der Rechten zu rechnen sei, gehe “von fanatisierten Einzeltätern oder Kleinstgruppen eine erhöhte Gefährdung aus”, heißt es in dem BKA-Lagebild: Hitzköpfe könnten sich zu vermeintlichen Vergeltungsaktionen mit schwerwiegenden Folgen hinreißen lassen.

Propagandavideos rufen zu Anschlägen auf
Die Staatsschützer prognostizieren auch eine zunehmende Zahl von Propagandavideos etwa von dem derzeit in Syrien befindlichen Dschihadisten Denis Cuspert, in denen zu Anschlägen aufgerufen wird. BKA-Präsident Jörg Ziercke hatte bereits im Frühjahr auf einer Tagung des Bundesamtes für Verfassungsschutz vor Gewalt im Wahlkampf gewarnt. Nach Zierckes Darstellung haben die Sicherheitsbehörden allerdings eine “solide Basis” geschaffen, um solchen Aktionen entgegenzuwirken. Von besonderer Bedeutung seien dabei eine effektive Strafverfolgung sowie die Anwendung scharfer Auflagen für einschlägige Veranstaltungen, so Ziercke. Die deutlichen Worte hatten in Sicherheitskreisen für Aufsehen gesorgt, gilt der BKA-Präsident doch eigentlich als sehr besonnener und diplomatisch agierender Spitzenbeamter.

Für die rechte Szene nimmt das BKA einen “aggressiven Wahlkampf” mit den Schwerpunkten “Überfremdung, Islamisierung und Armutseinwanderung” an. Dieser sei auf “maximale Provokation” ausgelegt. In Duisburg hat die radikale Partei “Pro Deutschland” für Donnerstag eine Kundgebung vor einem Haus angemeldet, in dem mehrheitlich Roma-Flüchtlinge aus Rumänien und Bulgarien leben. Bereits in den vergangenen Tagen war es dort zu Auseinandersetzungen zwischen Linksautonomen, Polizisten und Anwohnern gekommen.

Attentate auf Politiker?
Eine Lehre aus dem Fall des “Nationalsozialistischen Untergrund” scheint der Umstand zu sein, dass das BKA in seinem aktuellen Lagebericht die “Bildung unerkannter terroristischer Gruppen” in der rechten Szene nicht mehr ausschließt. Denkbar seien aus diesem Kontext heraus “terroristische Anschläge” auch auf “Repräsentanten der Bundesrepublik Deutschland“. Immerhin verfügten Teile des Neonazi-Milieus über “eine nicht unerhebliche Anzahl von Waffen und Munition” und in Einzelfällen auch über Sprengstoff. Allerdings lägen zu Attentatsplanungen keine konkreten Erkenntnisse vor, so das Bundeskriminalamt.

Das “herausragende Betätigungsfeld” der Linksextremisten wird laut Staatsschutz die “Konfrontation mit dem politischen Gegner aus dem rechten Bereich”. Dabei sei unter anderem mit Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und Landfriedensbrüchen zu rechnen. Die Bundestagswahl werde dazu beitragen, dass dieser grundsätzliche Konflikt an Intensität gewönne und mitunter ins Militante abgleite.

Dass die BKA-Prognose zutreffend zu sein scheint, zeigen unter anderem Übergriffe auf Veranstaltungen der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) in Bonn und Bremen. Dabei wurden bereits mehrere Menschen unter anderem mit einem Messer verletzt, der AfD-Vorsitzende Bernd Lucke konnte seine Wahlkampfrede nur unter Polizeischutz beenden. Die Täter stammten offenbar aus dem linken Spektrum.

gefunden bei: http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/bundestagswahl/id_65180964/bundestagswahlkampf-2013-bka-fuerchtet-gewaltwelle-im-wahlkampf.html