Tag-Archiv | Zinsen

Zinslast trotz derzeit noch günstiger Bedigungen bereits 2. größter Posten im Bundeshaushalt

Der zweitgrößte Posten im Haushalt von Finanzminister Wolfgang Schäuble ist der Schuldendienst. (Foto: dpa)

Der zweitgrößte Posten im Haushalt von Finanzminister Wolfgang Schäuble ist der Schuldendienst. (Foto: dpa)

Staatshaushalt – Zinslast kaum noch tragbar

Banken-Rettung: Steuerzahler bezahlen mit neuen Schulden

Ohne Bankenrettungen hätte Deutschland in den letzten fünf Jahren keine Schulden gemacht. Doch die Staatsschulden sind auf Rekord-Höhen angestiegen. Die Zinsen machen heute den zweitgrößten Posten im Bundeshaushalt aus.

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Koalition stärkt Banken: Dispo-Zinsen dürfen weiter Wucher bleiben

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist gern gesehener Gast bei den Banken. Hier mit dem Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, beim Bankenkongress am 22.11.2013. (Foto: dpa)Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist gern gesehener Gast bei den Banken. Hier mit dem Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, beim Bankenkongress am 22.11.2013. (Foto: dpa)

Banken und Politik – Schäuble gegen harte Worte

Union und SPD werden nichts gegen die unsittlich hohen Dispo-Zinsen unternehmen. Es bleibt bei einer freundlichen Ermahnung von Merkel und Gabriel an die Banken. Die Banken bekommen das Geld von der EZB für 0,25 Prozent, berechnen beim Dispo jedoch meist mehr als 10 Prozent.

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Der Fluss des Geldes

EuroGrundlagenwissen zum besseren Verständnis des Geldes und der vom Geldsystem hervorgerufenen Probleme!
Das Wesen des Geldes

Verfasser: Egon W. Kreutzer,
Das Wissen der meisten Menschen über das Geld ist gerade einmal ausreichend,
um im alltäglichen Gebrauch ohne größere Havarie mit dem eigenen Geld über
die Runden zu kommen. Dabei ist die folgende Vorstellung wohl am weitesten
verbreitet:

„Geld ist einfach da. Wenn es nicht in der Ladenkasse, im Geldbeutel oder
unter dem Kopfkissen deponiert ist, liegt es im Tresor der Bank. Dort bleibt
es liegen, bis es vom Kontoinhaber wieder abgehoben wird oder bis es die
Bank an einen Kreditnehmer verleiht. Geld vermehrt sich durch Zinsen. Der
Kontoauszug informiert darüber, ob der Geldautomat vor dem nächsten Ersten
noch ein paar Scheine ausspucken wird, oder ob die Gefahr besteht, dass die
Karte einbehalten wird.“
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Die große Schulden-Lüge: Des Bankers neue Kleider

Anat AdmatiWarum die Banken zocken wollen

Die Banken haben der Politik erfolgreich eingeredet, dass es für die Wirtschaft am besten ist, wenn die Banken viele Schulden machen. Das ist pure Propaganda, erklären die Wissenschaftler Anat Admati und Martin Hellwig. Sie haben eine einfache Lösung: Wenn die Steuerzahler nicht mehr für die Risiken der Banken haften, ist die Schulden-Droge schnell abgesetzt.

Die hohe Verschuldung der Banken wurde als ein wesentlicher Faktor für die Krise von 2007 bis 2009 identifiziert. Das geben selbst die Banken zu. Dennoch kämpft die Bankenlobby aggressiv gegen jegliche Verschärfung der Regulierung der Verschuldung. Dazu heißt es immer wieder, eine solche Regulierung schade dem Wirtschaftswachstum.

weiter unter: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

 

Zu niedrige Zinsen: Deutsche verlagern ihr Vermögen ins Ausland

Mario Draghis Zinspolitik kostet die deutschen Bürger Milliarden. Deutsche Unternehmen und Bürger schicken ihr Vermögen deshalb ins Ausland. (Foto: dpa)Mario Draghis Zinspolitik kostet die deutschen Bürger Milliarden. Deutsche Unternehmen und Bürger schicken ihr Vermögen deshalb ins Ausland. (Foto: dpa)

Finanzen – Inland zu unattraktiv

Aufgrund der niedrigen Rendite in Deutschland haben die deutschen Wirtschaftsunternehmen und Bürger im vergangenen Jahr vermehrt ihr Vermögen ins Ausland gebracht. 173 Milliarden Euro wurden zusätzlich ins Ausland verlagert.

  | , 23:04 Uhr

Europäische Zentralbank setzt Enteignung der deutschen Sparer fort

Mario Draghi bei der Verlesung der Zahlen, die den deutschen Sparern nicht gefallen dürften.Mario Draghi bei der Verlesung der Zahlen, die den deutschen Sparern nicht gefallen dürften.

EZB und Bank of England haben am Donnerstag bekanntgegeben, ihre historisch tiefen Leitzinssätze beizubehalten. Damit hat sich in der EZB die Italien-Fraktion durchgesetzt. Die deutschen Sparer werden durch diese Entscheidung weiter um Milliarden erleichtert.

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Weil der Euro gerettet wird: Lufthansa-Mitarbeiter müssen um Betriebsrente bangen

Die Lufthansa-Piloten teilen das Schicksal fast aller Betriebsrenten-Versicherten. Auch sie werden künftig weniger Geld erhalten. (Screenshot)Die Lufthansa-Piloten teilen das Schicksal fast aller Betriebsrenten-Versicherten. Auch sie werden künftig weniger Geld erhalten. (Screenshot)

Niedrigzinsen senken die Rendite – Mario Draghi hält die Zinsen niedrig, damit die Euro-Schuldenländer über Wasser bleiben. Das hat konkrete Auswirkungen auf die Arbeitnehmer auch in Deutschland: Die Lufthansa kündigt die Betriebsrente, weil sie die vor Jahren gegebenen Zusagen nicht mehr einhalten kann.

  | , 03:19 Uhr

Umverteilung in Europa hat begonnen: Deutsche Sparer verlieren 21 Milliarden Euro

Laut Berechnungen der Postbank verlieren die deutschen Sparer in diesem Jahr 14 Milliarden Euro. Und im Jahr 2014 wird der Verlust bereits 21 Milliarden Euro betragen. Der Grund: Die niedrigen Zinsen der EZB führen zur direkten Zerstörung der Vermögen der Deutschen.

Niedrige Zinsen und hohe Inflation: So zerstört EZB-Chef Mario Draghi Jahr für Jahr die Sparvermögen der Deutschen. (Foto: Consilium)

Niedrige Zinsen und hohe Inflation: So zerstört EZB-Chef Mario Draghi Jahr für Jahr die Sparvermögen der Deutschen. (Foto: Consilium)

Die Zinsen in der Eurozone bleiben auf absehbare Zeit extrem niedrig. Davon profitieren vor allem die Staaten, die billig Schulden machen können. Die Sparer hingegen verlieren Milliardensummen.

Nach einer Studie der Postbank verlieren die Sparvermögen bei Banken in Deutschland allein in diesem Jahr real etwa 14 Milliarden Euro an Wert. Im Jahr 2014liege der Vermögensverlust bereits bei 21 Milliarden Euro. „Durch den Anstieg der Inflation bei anhaltend niedrigen Zinsen wird sich die reale Vermögensentwertung beschleunigen“, zitiert die Bild-Zeitung den Postbank-Chefstrategen Marco  Bargel.

Die EZB hatte den Leitzins im Mai auf das Rekordtief von 0,5 Prozent gesenkt. Am Donnerstag sagte EZB-Chef Mario Draghi, dass die Leitzinsen „für längere Zeit auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau“ gehalten würden (hier).

Gleichzeitig droht eine immer stärkere Inflation, die derzeit in Deutschland offiziell bei 1,9 Prozent liegt. Das ist mehr, als man derzeit mit einem Tagesgeldkonto an Rendite erreichen kann. Doch das drohende massive Gelddrucken durch die EZB könnte bald eine viel höhere Inflation bewirken.

Im ersten Quartal sind die Spareinlagen der Deutschen bereits deutlich zurückgegangen. Um nicht real Geld zu verlieren, sind die deutschen Sparer offenbar bereit, hohe Risiken einzugehen. Statt Spareinlagen halten sie nun deutlich mehr Aktien und undurchsichtige Zertifikate (mehr hier).

Doch nicht nur die Spareinlagen leiden unter der EZB-Niedrigzinspolitik. Auch die durchschnittlichen Renditen von Riester-Rente und privater Rentenversicherung liegen in Deutschland derzeit unterhalb der offiziellen Inflationsrate. Und bei Lebensversicherungen mussten die Versicherer allein 2012 zinsbedingte Mindereinnahmen von 4 Milliarden Euro verkraften (hier).

Um die Verluste, die sich aus den Niedrigzinsen ergeben, auszugleichen, „werden viele Arbeitnehmer noch während der Rentenphase berufstätig sein“, sagte DekaBank-Chefvolkswirt Ulrich Kater.

Die Diskussion um die Rente mit 70 hat daher offenbar nicht zufällig begonnen: Die Deutschen werden darauf vorbereitet, dass ihr Plan, mit dem Ersparten den Lebensabend zu bestreiten, wegen der Schuldenpolitik nicht aufgehen wird.