Trachtet nach dem Reich Gottes:

Dein Land zuerst!

Lk 17,21
man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es!, oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.

Mt 6,33
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Mk 7,27
Jesus aber sprach zu ihr: Lass zuvor die Kinder satt werden; es ist nicht recht, dass man den Kindern das Brot wegnehme und werfe es vor die Hunde.


Eigentlich hat es nicht lange dauern können, bis wiederum einmal eine ganze Reihe von Christen über mich herfielen und mich darauf hinwiesen, dass das Reich Gottes doch nicht von dieser Welt wäre und ob ich mich nun eigentlich als Politiker oder als Pastor sehen würde. Warum ich mich eigentlich ausgerechnet für unser Land stark machen würde. Nun, ja.

Liebe Brüder und Schwestern. Das das Reich Gottes nicht von dieser Welt ist, dass sehe ich auch so. Und wenn ich mir die heutigen Verse, die drei Säulen der heutigen Predigt, anschaue, so wird mir auch klar warum.

Mal ganz ehrlich: Wer von Euch glaubt denn daran, dass das Reich Gottes Mitten unter uns entstehen wird, wie dies in Lukas 17 Vers 21 geschrieben steht und wer von Euch trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, wie dies Matthäus 6 Vers 33 verheisst?

Dabei sollte ein jeder von Euch wissen, was es in Matthäus 17 Vers 20 heisst.

Ja, Glaube kann Berge versetzen.

Mt 17,20
Er aber sprach zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.

Mal ganz ehrlich. Denn Vers aber glauben wir wohl auch nicht.

Denn: Da steht handeln und nicht warten.

Und weil wir all dies nicht glauben, sich die meisten Christen dazu entschlossen haben, anstatt ihrer Aufgabe nachzukommen lieber auf Jesus zu warten, TEAM Work also, toll ein Anderer, in diesem Fall eben Jesus, machts, anstatt selbst aktiv zu werden zu warten, einmal in der nächsten Umgebung zu beginnen, wie dies Markus 7 Vers 27 lehrt, ja auch Jesus hat dort begonnen, träumen wir davon das sich alles, alles von selbst erledigt.

Und wundern uns nur,was unsere Politiker ohne unserer Unterstützung tun. Das sie versagen.

Ja, liebe Brüder und Schwestern. Es stimmt, was geschrieben steht:

Röm 13,1
Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet.

Nur was hilft dies, wenn wir denjenigen, die sich für Jesus, die sich für Gott einsetzen die Gefolgschaft verweigern und lieber 7 grade sein lassen. Denn, sagt Paulus nicht auch:

Röm 13,3 Denn vor denen, die Gewalt haben, muss man sich nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes; so wirst du Lob von ihr erhalten.

Ganz ehrlich also: Wenn wir diejenigen, die Gutes begrüssen also nicht unterstützen, wenn wir nicht nach dem Reich Gottes trachten, sondern es uns gleichgültig ist wer unser Land regiert, ob diese gläubig oder ungläubig sind, so liegt es an uns und nicht an Gott welche Obrigkeit wir haben, eine die Gutes tut, oder sich selbst bereichert. Wir haben die Regierung, die wir verdienen.

Und so möchte ich meine heutige Predigt mit den Worten beenden, mit welchen ich sie begonnen habe:

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Denn: Das ist Euer Auftrag und:

Mk 7,27
Jesus aber sprach zu ihr: Lass zuvor die Kinder satt werden; es ist nicht recht, dass man den Kindern das Brot wegnehme und werfe es vor die Hunde.

Dein Land zuerst!

Amen.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl

http://jachwe.wordpress.com