Überleben als Aufklärer im Dschungel Erde

vergew...Todesregel für Aufklärer Nr. 1: Etwas zwanghaft stoppen!

Der Punkt, an dem jemand durchdreht, lässt sich exakt bestimmen. Es ist der Punkt, wo jemand beginnt, etwas zwanghaft zu stoppen. Entdecker, Genies, Erfinder und Aufklärer erfahren naturgemäß Anfeindung, fordern Widerspruch heraus oder sehen sich gar mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert. Werden die Angriffe schlimm, kann jemand dadurch in die größte aller möglichen
Fallen treten und beginnen, sich auf diese Anfeindungen zu konzentrieren,
anstatt auf sein eigentliches Anliegen. Er kann sich z.B. so ungerecht
behandelt fühlen, dass er sein Hauptaugenmerk darauf richtet, die
Ungerechtigkeit zu stoppen – und je mehr er sich darauf konzentriert, desto
fixierter kann er dabei werden, desto mehr Zwanghaftigkeit kann sich
einschleichen. Beispiel: Dem kleinen Ingenieur Müller beim großen
Automobilkonzern gelingt ein Durchbruch, er steht davor, Reifen zu
entwickeln, deren Profil 300.000 Kilometer hält.

Vor seinem geistigen Auge sieht er sich bereits als Chefingenieur mit
Ehrentitel, Auszeichnungen und 280.000 Euro Jahresgehalt. Um seine
Entwicklung jedoch zur Serienreife zu bringen, benötigt er eine eigene
Abteilung und ein paar hunderttausend Euro Forschungsmittel. Das
Konzernmanagement jedoch – sich des drohenden Konflikts mit der
Reifenindustrie und der Werkstättenlobby bewusst – genehmigt diese Mittel
nicht und versetzt Müller statt dessen „sicherheitshalber” auf einen ganz
anderen, niedrigeren Posten. Anstatt sich nun weiter um die Verwirklichung
seiner Idee zu kümmern, richtet Müller – und das ist die Falle – seine
Aufmerksamkeit auf die Bekämpfung des – seiner Meinung nach – bösen
Managements. Als Reaktion darauf schreibt er giftige Briefe, schickt
anklagende Memos durch die Firma, verteilt Handzettel vor den Werkstoren.
Das bringt ihm – natürlich – seine erste und zweite Abmahnung ein, woraufhin
er einen Rechtsanwalt einschaltet und kämpft usw. Alles dreht sich alsbald
nur um seinen Kampf!

Er hat sich aufs Stoppen konzentriert (die Ungerechtigkeit stoppen), anstatt
darauf, seine Idee weiterzuverfolgen, weiter zu forschen, zu kreieren. Und
ab da passiert etwas Entscheidendes: Sämtliche Menschen in Müllers Umgebung,
die sich seinem Kampf nicht anschließen bzw. nicht anschließen möchten,
mutieren – in seinen Augen–zu seinen Feinden. Die ehemaligen Kollegen, die
Müller zwar verstehen, aber ihren Job behalten wollen, die Freunde am
Stammtisch, die genervt sind, dass Müller nur noch ein Gesprächsthema hat,
selbst die Ehefrau, die meint: „Schatz, nimm das doch nicht sooo wichtig!”
Das Ende vom Lied: Müller wird gefeuert. Doch nicht nur das: denn damit
Müller seine Erfindung nicht im Rahmen eines Konkurrenzkonzerns zur
Serienreife bringen kann, wird vorsorglich schwarze Propaganda bei den
Personalabteilungen der Konkurrenzunternehmen über ihn verbreitet. Egal, wo
er sich auch bewirbt, er findet keinen neuen Job. Er ist bald dazu
gezwungen, seine Ersparnisse zu plündern, nicht aber, um seine Reifen
weiterzuentwickeln, sondern um Kampf seinen Kampf gegen seinen früheren
Arbeitgeber weiterzukämpfen. Er stellt trotzig eine Seite ins Web, schreibt
beleidigt ein Buch über sein Schicksal, versendet Rundemails – und findet
Anhänger, die denken wie er, die gegen etwas sind oder versuchen, Unrecht zu
beseitigen! Müllers Zwischenbilanz: Job verloren, Ersparnisse aufgebraucht,
Haus verkauft, Schulden gemacht, Ehefrau davongelaufen, Reifenprojekt immer
noch unverwirklicht. Im Zeitalter des Internets finden sich zahlreiche
Mitstreiter, private Geldgeber, bilden sich Stammtische, und zwischendurch
leuchtet ein Silberstreifen am Horizont – scheinbar, denn während es nach
außen hin so aussieht, als wolle Müller neue Reifen auf den Markt bringen,
will er in Wahrheit etwas ganz anderes: er will Vergeltung, will das
Unrecht, das ihm widerfahren ist, rächen, kurzum: er will etwas zwanghaft
stoppen! Tatsächlich aber möchte er aber nur etwas stoppen, das sich in
seinem Kopf befindet, will er von seinem seelischmentalen Konflikt erlöst
werden, will er, dass sein einstiger Brötchengeber zu ihm kommt und sich
entschuldigt: „Müller, wir haben Ihnen Unrecht angetan!” Würde das
passieren, dann würde Müller augenblicklich zusammenfallen, wie ein
Kartenhaus. Doch nun hat er etwas angeleiert – und was ist dabei seine
größte Angst? Natürlich, dass ihm einer seiner neuen Freunde in den Rücken
fällt!

Und selbstverständlich werden sich speziell solche Leute um ihn scharen, die
wie Freunde aussehen, aber nur an seinem Patent interessiert sind, Spione
der Industrie, die darauf warten, bis seine Reifen fertig sind, damit sie
sich das Patent unter den Nagel reißen und es verschwinden lassen können.
Daher darf Müller niemandem trauen, kann nichts abgeben oder loslassen –
natürlich bekommt er seine Entwicklung nicht fertig, da er sich laufend um
alle Kleinigkeiten selbst kümmern muss. Kurz nachdem Müller seine Reifen mit
Hilfe von Hunderttausenden vertrauensvoll gegebenen Spenden schließlich doch
zur Serienreife bringt und zu vertreiben versucht, überrascht ihn „Machelin”
mit der Markteinführung eines identischen Modells. Nun glaubt Müller, dass
„Machelin” ihm sein Patent gestohlen hat. Die Welt steckt voller Lügner und
Betrüger. Natürlich entlässt Müller sogleich alle Mitarbeiter, die jemals
Machelinreifen gefahren haben! Aus einem einzigen Feind, den Müller
zwanghaft zu stoppen versuchte, wurden am Ende „alle Leute”: alle sind
schlecht, jeder hat etwas mit seinem ehemaligen Arbeitgeber oder mit
„Machelin” zu tun! Und jene, die noch normale Reifen benutzen, „sind die
schlimmsten”, denn „sie fördern durch ihre Dummheit das Machtsystem der
Reifenlobby”. Die wenigen Freunde, die Müller weiter treu zur Seite stehen,
die kleinen Heinzelmännchen, die still und emsig im Hintergrund an der
Förderung seiner (Reifen-)Idee arbeiten, wird Müller nicht mehr erkennen,
wird ihnen misstrauen, mit Argwohn begegnen, ihnen keine Verantwortung
übertragen, sie vielleicht sogar ruinieren oder ihnen – auf
Wahnvorstellungen beruhende – Prozesse anhängen!

Argwohn: (ahd. argwan, eigentlich „arger Wahn”): seelische Einstellung,
Neigung, hinter dem Tun oder dem Verhalten eines anderen eine gegen die
eigenen Interessen gerichtete, feindselige oder unredliche Absicht zu
vermuten; Misstrauen, Verdacht, schlimme Vermutung.

Die Zahl derer, die so jemand mit sich in den Abgrund zieht, ist oft immens.
Und wer oder was war Adolf Hitler? Auch er war davon besessen, das
Deutschland mit dem Vertrag von Versailles zugefügte Unrecht wieder
gutzumachen. war SEIN Kampf! Und wie er ausging – wie er ausgehen musste
–wissen wir heute alle! Ich könnte Ihnen nun auf Anhieb 20 Namen aus der
Aufklärungsszene nennen, die in genau diese Falle getreten sind, Menschen,
die von Monat zu Monat unmöglicher werden, aggressiver, die mit Leidenschaft
ehemalige Weggefährten bekämpfen. Und würde ich diese Namen nennen, wäre
damit keine Anklage verbunden, keine Beschuldigung, lediglich eine gewisse
Trauer. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir nicht blind neue Denkmäler
oder Götzen anhimmeln, sondern wir uns auf die Sache konzentrieren.
Unterstützen wir also nicht „Missionen”, sondern fördern wir einfach die
Verbreitung von anwendbarem Wissen oder unterstützen Mitmachaktionen, die
uns sinnreich erscheinen. Und damit wären wir beim zweiten Punkt.

Todesregel Nr. 2:Absoluter Alleingültigkeitsanspruch

Es gibt einen Unterschied zwischen jemandem, den ich einen verbissenen
Missionar oder Eiferer nennen will und jemandem, der ein aufrichtiges
Aufklärungsansinnen verfolgt. Beleuchten wir dazu die Herkunft des
interessanten Wortes „Eifer”: Unter dem Begriff wird heute meist ein
„ernsthaftes Bemühen” oder ein „leidenschaftliches Verfolgen eines Zieles”
verstanden. Ursprünglich (vor Martin Luther, um genau zu sein) verstand man
unter darunter aber etwas ganz anderes, denn das Wort leitet sich von
„eibar/eivar” ab, was „scharf, bitter, widerwärtig, heftig, herb” bedeutete,
im Sinne des heutigen Sprachgebrauchs von „Erbitterung” und „Bitterkeit”.
Ursprünglich war „yfer” die „Eifersucht” und unter dem Verb „eifern”
verstand man „heftig und mit blinder Leidenschaft für oder gegen etwas
sprechen”, was früher gleichbedeutend mit „eifersüchtig sein” war und einen
tadelnden Beiklang hatte, denn „Eifersucht” ist das „kranke Streben nach
Alleinbesitz”.

Aufklärung hingegen bedeutet: jemandem (frei von eigenen Vorteilen)
Kenntnisse und tiefere Einsichten zu vermitteln. Das Wort stammt aus der
Seemannssprache und bedeutete ein Aufklaren, also freundlicher werdendes,
aufhellendes Wetter; später dann auch übertragen gebraucht als ein Aufhellen
des Gemüts. Und hieraus ergibt sich der Unterschied zwischen einem Eiferer
und einem Aufklärer: denn während Sie sich im Kontakt mit einem Eiferer
unwillkürlich schlechter fühlen, beschert einem wahrhafte Aufklärung
unwillkürlich ein gutes, eben klares Gefühl.

Der christliche Eiferer versucht, Menschen zu seinem Glauben zu bekehren,
versucht also, sie zu besitzen, während der Aufklärer nützliches Wissen zu
den Menschen bringen möchten, damit es ihnen besser gehe.

Seit Anbeginn der Geschichte finden wir Eiferer und Aufklärer in jedem
erdenklichen Bereich. Heute nicht anders. Auch in der Neuen Medizin (NM)
gibt es sie: Die Eiferer, die versuchen, Menschen zur NM zu bringen und die
Aufklärer, die den Nutzen der NM zu den Menschen bringen!

Erkennen Sie den Unterschied?

Der Eiferer möchte Menschen zu einer Sache bringen, der Aufklärer möchte die
Sache zu den Menschen bringen!

Und ob es ihm bewusst ist oder nicht, strebt der Eiferer an, dass es ihm
selbst besser gehe, während der Aufklärer möchte, dass es dem anderen besser
gehe.

Wenngleich dies in Buchstaben und Worten ähnlich aussieht, stellt es in der
Praxis des Lebens einen maximalen Unterschied dar: denn der Aufklärer vermag
es mit Gelassenheit hinzunehmen, wenn Menschen das angebotene Wissen nicht
annehmen können oder möchten (er überlegt sich höchstens, ob er Fehler
gemacht hat bzw. besser werden könnte), ihm macht es nichts aus, wenn
Menschen außer dem angebotenen Wissen auch noch anderes gelten lassen (im
Gegenteil, es ist das, was er begrüßt), der Eiferer hingegen mag „keine
anderen Götzen neben sich” erdulden, sieht in jedem, der sein Wissen nicht
annehmen möchte oder anderes Wissen gelten lässt, einen Feind.

Wenngleich auch der Aufklärer naturgemäß (beim heutigen Zustand der
Menschheit) leicht enttäuscht oder entmutigt werden kann, vermag er aber
sein Feuer wieder zu entzünden. Er erholt sich schnell. Der Eiferer hingegen
gerät sehr leicht in eine Falle, aus der es kein Entrinnen mehr gibt. In die
Falle nämlich, die wir unter Punkt-1 beschrieben haben. Er erschafft nichts
Positives mehr, sondern geht zwanghaft gegen „all die bösen Anderen” vor.
Und während er dies tut, wird er zu dem, was er bekämpft! Er wechselt das
Lager, ohne es selbst zu bemerken.

Die Inquisitoren, die gegen den Teufel kämpften – sie wurden zu lebenden
Teufeln! Warum, glauben Sie, sind Polizisten gefährdet, selbst kriminell zu
werden? Warum findet sich ein beträchtlicher Prozentsatz aller Brandstifter
in den Reihen der Feuerwehr? Warum werden Psychiater eher früher als später
selbst verrückt?

Der Mensch neigt dazu, zu dem zu werden, was er bekämpft – wenn er verliert!
Daher lebt der Eiferer riskant! Wer sich auf seinen Kampf einlässt, läuft
Gefahr, in den Strudel seiner Abwärtsspirale hineingesogen zu werden, sieht
sich damit konfrontiert, bald selbst „gegen all die anderen Bösen” kämpfen
zu müssen oder andernfalls zu den „Bösen”, den „Feinden” gezählt zu werden.
Ein Spiel, bei dem jeder nur verlieren kann. Und damit zur:

Todesregel Nr. 3:Auf halbem Weg einhalten

Neulich erhielten wir eine email, die sinngemäß besagte, dass der Tag der
Impfaufklärung bzw. die allgemeine Impfaufklärungsaktivität auch einen
Negativeffekt haben könnte, sie sozusagen ein Schuss nach hinten sein
könnte, denn derjenige habe vernommen, dass nun von offiziellen Stellen über
die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht diskutiert würde . Wenn ich
allerdings lese, dass offizielle Stellen heute (also nach dem Tag der
Impfaufklärung) über die Einführung einer allgemeine Impfpflicht
diskutieren, lese ich dies als gute Nachricht.

Warum? Wenn wir in einen unterdrückerischen Bereich hineinstoßen, lösen wir
damit logischerweise eine Kette von Folgegeschehnissen aus. Wer ins
Wespennest sticht, rechnet damit, dass es bald turbulent zugeht, nicht wahr?
Man betrachtet so etwas als zweiten Schritt in der logischen Abfolge der
Ereignisse.

Die Impfer fliegen nun also wild herum und wollen ein Gesetz, damit niemand
mehr in Wespennester stechen darf. Da sie es aber als RE-Aktion tun und
nicht als Aktion, da sie überrascht wurden und in Aufruhr geraten sind,
werden sie aufgrund mangelnder Vorbereitung und Koordination Fehler machen,
was es der Seite der Impfaufklärer dann abermals leicht macht, ihre
Absichten bloßzustellen und ihre plumpen Versuche als neues Argument für die
Impfaufklärung zu verwenden. Impfaufklärung ist abgeschlossen, wenn
Impfungen nur noch als medizinischer Irrtum in den Geschichtsbüchern zu
finden sind. Wir wissen, dass wir einen Weg eingeschlagen haben, auf dem es
kein Zurück mehr gibt. Der Weg zur Wahrheit muss immer bis zum Ende gegangen
werden. Mitten drin stehen zu bleiben, wäre Selbstmord – für die Beteiligten
wie auch für die Sache. Und was auf dem Weg passiert, passiert eben. Man
nimmt es zur Kenntnis, bleibt dabei und macht weiter.

Ein Sprichwort sagt: Was Deine Feinde nicht schaffen, das erledigen Deine
besten Freunde! Gerade im Hinblick auf die Fortsetzung eines eingeschlagenen
Weges ist das von Belang, vor allem dann, wenn es ein wenig brenzlig wird.

„Lass die Welt doch brennen, lösche nicht, Du könntest in den Flammen
umkommen.” Oder: „Du legst Dich da mit Leuten an, die nicht möchten, dass Du
löschst! Sie könnten Dir gefährlich werden.” Oder: „Wenn wir zu sehr
löschen, könnte ein Gesetz gegen das Löschen verabschiedet werden!”

Doch, wenn Sie auf halbem Weg stehen bleiben, dann verwendet der Gegner Ihre
bisher verwendete Energie gegen Sie und die Sache – und dann wird es Ihnen
erst richtig schlecht ergehen!

Und was tut ein Mensch, der beispielsweise über AIDS aufklären möchte, zu
viele Anfeindungen erfährt und dann allen beweisen möchte, dass er doch
Recht hat? Auch er hat damit seinen ursprünglichen Weg der Aufklärung
verlassen und ab genau diesem Moment den Weg in die Hölle des rechthaben
Müssens beschritten. Erkennen Sie, wie fein die Trennlinie sein kann?

Die Lösung ist, den eingeschlagenen Weg nicht abzuändern, wenn man
angegriffen wird, und max. 10 % seiner Mittel/ Kapazitäten für die
Bereinigung von Angriffen zu verwenden, während man 90%seiner Kraft
weiterhin auf das ursprüngliche Ansinnen richtet.

Unterdrückung

Auf Planet Erde regiert die Unterdrückung. Wussten Sie, dass der Mensch
deshalb in Fesseln liegt, weil er sich davor fürchtet, gegen Unterdrückung
aufzubegehren?

Wie letzte Woche beschrieben, besteht der Trick der Unterdrücker darin,
hilfreiches Wissen, hilfreiche Dinge, hilfreiche Menschen öffentlich mit
Negativassoziationen zu belegen, die verachtenswert genug sind, dass sich
niemand mehr getraut, sich öffentlich dazu zu bekennen. Unterdrückerische
Elemente sorgen dafür, dass das, was den „Hexen” angetan wird, schlimm genug
ist, so dass niemand mehr wagt, mit „Hexen” in Kontakt zu sein.

Wenn wir also aufklären, wissen wir, dass wir auf dem Weg mit Unterdrückung
konfrontiert werden (Begleiterscheinung)! Da wir aber mit der Wahrheit
handeln, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Es wird nicht mehr sein
als das Gebell von Straßenkötern, die sich darüber beschweren, dass der
Feuerwehrwagen ihren Weg kreuzt.

Während das Gebell laut und lästig werden kann, ist seine Absicht
ausschließlich die, uns dazu einzuladen, stehen zu bleiben, d.h. von unserer
eigentlichen Arbeit abzulassen. Fahren wir aber weiter, werden wir gewinnen.
Bleiben wir stehen, werden wir gefressen. Kurzum: Wenn wir also einmal einen
Weg einschlagen, gehen wir ihn auch zu Ende. Und dies erklärt gleichzeitig,
warum die Depesche eben Zeitung ist, sondern ein Projekt, um die hier
vorherrschende Unterdrückung umzukehren – was uns allen – auch gut gelingt.
Denn wir tun es nicht, indem wir eifern, wir tun es nicht mit
Alleingültigkeitsanspruch, wir tun es nicht als Missionare, wir kämpfen
nicht gegen, wir wollen nicht zwanghaft Zustände stoppen, sondern wir
kreieren und helfen mit Leidenschaft im Herzen, erschaffen Positives, bauen
eine neue Zukunft – freiwillig und selbstbestimmt! Deshalb funktioniert es.

Regel 4: Kämpfen Sie nicht gegen Einzelpersonen

Generell gilt, dass man bei der Aufklärungsarbeit nie gegen Einzelpersonen
ankämpft!

Nehmen wir an, Behörde-X will Ihnen eine neue Mobilfunk- Sendestation direkt
vor die Haustür setzen. Nehmen wir weiter an, vor allem der Beamte- Y treibe
die Sache voran. Sie haben herausgefunden, dass Y heimlich saftige
Provisionen dafür einsteckt. Nun können Sie den Sendemast damit zwar u.U.
stoppen – vorausgesetzt, Sie besitzen genügend Ressourcen (Finanzmittel,
Fakten, Unterstützung) – gleichzeitig sollten Sie aber wissen, dass Sie eine
harte Zeit haben und eine Schlammschlacht auslösen werden!

Generell aber schließt allgemeine Aufklärungsarbeit (z.B. Gefahren von
E-Smog, Sendemasten, UMTS usw.), den Kampf gegen Einzelpersonen aus, und das
umfasst auch – wenn irgend machbar – die Nennung konkreter Namen. Der Grund:
Eine angegriffene Person muss sich verteidigen.

Und wenn eine angegriffene Person Dreck am Stecken hat, muss sie zu ihrer
Verteidigung lügen. Wenn Sie der Angreifer sind, heißt das, dass der
Angegriffene über Sie lügen muss!! Dann sehen Sie sich also damit
konfrontiert, auf Lügen gegen Ihre Person einzugehen, und bald schon kommt
es zum typischen Szenario A gegen B, bei dem ein Außenstehender keine Chance
hat herauszufinden, wer lügt bzw. die Wahrheit sagt. Das Ganze erscheint
entsetzlich verworren und die Aufklärungsarbeit ist dahin, denn niemand will
sich mit so einer Schlammschlacht auseinandersetzen müssen.

Der Kampf gegen Einzelpersonen zieht zudem häufig Klagen nach sich, z.B.
wegen Verleumdung oder übler Nachrede. Ein einziges falsches Wort kann da
sehr teuer werden. Solches Geld wäre besser in weitere allgemeine Aufklärung
investiert worden. Wenn Sie und Ihr Nervenkostüm überleben wollen, klären
Sie sachlich und fair auf und kämpfen nicht gegen andere.

Regel 5: Beschuldigen Sie nicht, hetzen Sie nicht.

Und damit wären wir bei einer weiteren allgemeinen Regel, gegen die viele
Aufklärer mit Hingabe verstoßen.

Aufklärungsaktivität entsteht meist durch das Erkennen unhaltbarer Zustände.
Verständlich, dass da anfangs Zorn im Spiel ist. So schlimm die Verbrechen
sein mögen, jede Medaille hat zwei Seiten. Es gibt diejenigen, die
Verbrechen begehen und jene, die sie zulassen. Wir alle haben es soweit
kommen lassen. Wenn wir also in Begriffen von Schuld sprechen, dann können
wir es mit demjenigen halten, der gesagt haben soll: „Wer frei von Schuld
ist, werfe den ersten Stein!” Wer beschuldigt, sagt damit, dass er sich von
der Last seiner eigenen Schuld freisprechen möchte. Denken Sie an das
Dreifingerprinzip aus der letzten Depesche.

Tatsächlich geht es nicht um Schuld, Beschuldigung, Anklage usw. Das sind
Begriffe, die wir die Toilette hinunterspülen können. Es geht nämlich nur um
Ursache und Wirkung sowie um Verantwortung. Fangen wir endlich damit an,
unseren Teil der Verursachung der hiesigen Szenerie anzuerkennen oder
schauen wir weiter zu, wie alles den Bach hinuntergeht? Aufklärung und
Beschuldigung sind zwei entgegengesetzte Pole. Wer beschuldigt, ist in
diesem Maße kein Aufklärer.

Vermeiden Sie also, beschuldigend mit einem Finger auf andere zu zeigen.
Schreiben Sie nie: „X ist schuld, dass…” In Wahrheit degradieren Sie sich
selbst mit einer solchen Formulierung zu einem Nichts und erhöhen den, den
Sie anklagen, zu einem Alles. Denken Sie einmal darüber nach! Dieselbe Regel
gilt für alles, was Hass in anderen Menschen fördert.

Zu Beginn meiner Schreiberkarriere, als Vieles noch neu und die Wut in mir
frisch war, glaubte ich noch an Schuldige. Heute denke ich in Begriffen von
ethischem und unethischem Verhalten, denke daran, was ich tun kann, um
denjenigen, die sich der Unethik hingeben zu helfen, davon abzulassen. Ich
muss nicht mehr beschuldigen, denn es ist meine Welt, es sind meine Zustände
– Zustände, die erschaffen habe (durch meine Untätigkeit). Also: wenn Sie
einen Schuldigen für die Übel dieser Welt suchen, hier ist er: Ich bin es!
Der Kent ist „schuld”! Aber während Sie mit Ihrem Finger auf mich zeigen,
achten Sie darauf, was Ihre anderen Finger machen! Packen wir uns doch also
bitte endlich einmal selbst bei der Nasenspitze, beenden unseren Urlaub und
machen uns an die Arbeit.

Unser Ziel sollte sein, gute Gedanken zu fördern, positive Emotionen
auszulösen usw. Wenngleich dies bei manchen Themen definitiv nicht immer
machbar ist, so sollten Aufklärer zumindest darauf achten, dass durch ihre
Aktivitäten kein Hass entsteht. Die Aufstachelung zu Hass stellt übrigens
einen Straftatbestand dar. Vermeiden Sie also Hetze, Verleumdung,
Verunglimpfung, Diffamierung usw. Und damit es keine Missverständnisse gibt,
hier gleich einmal, was die Wörterbücher dazu sagen:

Hetze: unsachliche, gehässige, verleumderische, verunglimpfende Äußerungen
und Handlungen, die Hassgefühle, feindselige Stimmungen und Emotionen gegen
jemanden oder etwas erzeugen (hetzen: jagen, aufwiegeln, eigentlich „hassen
machen”, also bewirken, dass jemand oder etwas gehasst wird bzw. allg. zu
Bösem, zu Hass aufwiegeln).

Verunglimpfen: schmähen, beleidigen, mit Worten herabsetzen, diffamieren,
verächtlich machen.

Verleumden: über jemanden Unwahres verbreiten mit der Absicht, seinem
Ansehen zu schaden.

Diffamieren: besonders übel verleumden; in üblen Ruf bringen gen (lat.
diffamare, zu: dis-: entzwei, auseinander und fama: Gerede, Ruf; also
Gerede, das Menschen entzweit).

Regel 6: Strafgesetzbuch

Wo wir bei Straftatbeständen sind: Es gibt Dinge, die darf man in
Deutschland nicht aussprechen! Und es gibt historische Zeitabschnitte, in
denen man zwar herumstöbern darf, sobald man aber zu mehr als einem über
seine Erkenntnisse spricht, macht man sich u.U. der Volksverhetzung
schuldig. Es stellt eine beachtenswerte Tatsache dar, dass in Deutschlands
Strafgesetzbuch (§130) vorgeschrieben wird, was als historische Wahrheit zu
gelten hat, was man also sagen darf und was nicht. Es heißt dort unter Punkt
(3):

»Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft,
wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung … [
] … öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder
verharmlost.«

Das liest sich zwar zuerst ganz OK, wenn ich nun aber aufzählen würde (was
ich nicht tue), wie weit dieser Abschnitt schon gedehnt und strapaziert
wurde, wer deswegen mit welchen Begründungen ins Gefängnis wanderte, welche
Formulierungen teils für eine Anklage herhalten mussten, welche Historiker
(weit jenseits nationalsozialistischer Gesinnung) deswegen eingesperrt
wurden, wie viele Hunderte Bücher deswegen in Deutschland zensiert, verboten
oder verbrannt (ich mache keine Scherze) wurden, würde Ihnen klar werden,
dass es kein heißeres Eisen gibt, mit dem man gegenwärtig herumhantieren
könnte.

Daher wäre es nicht schlau, sich ausgerechnet dieses Thema als Spielfeld
auszusuchen, denn Ihre Fähigkeiten und Ihre Talente als Aufklärer nutzen
niemandem etwas, wenn Sie im Knast sitzen!!

Es gibt so vieles, was dringend verbessert werden muss, was mit dem Hier und
Heute zu tun hat, mit dem Leben unserer Kinder, mit der Bedrohung unserer
Freiheit usw., dass ich partout nicht verstehen möchte, wieso sich so viele
mit diesen ollen Kamellen herumschlagen! Mann, Deutschland hat den Krieg
verloren! Kriegsverlierer sind immer die Idioten! So ist das nun einmal! Und
das wird dadurch nicht besser, dass man beleidigt ist oder in den Verbrechen
der anderen herumwühlt.

Wer wirkliche Zustandsverbesserung möchte, widme sich Themen, wo es um
Zustandsverbesserung geht! Sorgen wir lieber dafür, dass unsere Kinder eine
gute Schulausbildung bekommen, dass sie lernen, selbst zu denken, dass
Menschen gesund sein und sich selbst verwirklichen können, dann nämlich
erledigt sich das oben erwähnte Thema von ganz alleine Verstehen Sie? Es ist
die falsche Reihenfolge! Verschwenden Sie sich nicht, indem Sie sich mit
Dingen beschäftigen, die nichts nützen und zweitens nur dafür sorgen, dass
man Sie ohne größere Anstrengung ins Gefängnis werfen kann.

Abgesehen davon kann ich feststellen, dass Menschen, die sich mit den
„historischen Wahrheiten” Deutschlands beschäftigen, durchaus dazu neigen,
auch den klassischen Unwahrheiten auf den Leim zu gehen, wie beispielsweise
dem nationalsozialistischen Rassenwahnsinn. Und wo wir gerade dabei sind:
Diese eine, bestimmte Gruppe da, von der manche immer noch glauben, sie
seien das Unglück der Menschheit … nun … erstens sind es immer nur
Einzelpersonen, fatale oder fantastische, welche das Gesamtschicksal der
Menschheit beeinflussen – niemals Gruppen! Wer das einmal verstanden hat,
hat wirklich viel verstanden! Und zweitens: Es bringt nichts, Schuld
zuzuweisen! Weder so herum noch anders herum. Wann endlich werden wir
verstehen, dass es nicht darum

anzuklagen, sondern selbst zu unserer Verantwortung zu stehen! Hören wir auf
damit, in der Vergangenheit festzustecken! Kommen wir im Heute an und
erschaffen im Hier und Jetzt bessere Bedingungen. Das Herumwühlen in alten
Verbrechen hat nur ein mögliches Resultat: Jemand, dem es schlechter geht;
jemand, der abwärts geht, der mürrischer wird, der sich verschließt. Ich
keine keinen einzigen fröhlichen Menschen in den Reihen jener, die sich mit
„historischen Wahrheiten” beschäftigen. Und das sollte einem schon zu denken
geben!

Langer Rede kurzer Sinn: Wenn Sie Zustandsverbesserer sein möchten, dann
verbessern Sie einfach Zustände und beschäftigen Sie sich nicht mit Dingen,
die Sie in den Knast bringen! Ich will Sie nicht kritisieren, sondern
aufzeigen, dass es nicht der Weg zu einem glücklichen Leben ist!

Eines fernen Tages, wenn die Zustände hierzulande besser sind, dann, wenn
Menschen eine gute Erziehung genießen und selbst denken können, dann werden
wir alle lachen über das, was früher alles auf Planet Erde abgelaufen ist,
und es wird keine Rolle mehr spielen, wie die Namen der größten
Erzverbrecher lauteten.

Worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit richten, das werden Sie bekommen! Wollen Sie
sich weiter mit Lügen, Verleumdung, Intrige, Massenmord und Heimlichtuerei
herumschlagen oder wollen Sie ein glückliches Leben leben?

Und das bringt uns zu … … einem extra Kapitel Politisches Engagement

Menschen, die sich heutzutage in der Politik engagieren, haben nicht
verstanden, was Politik ist. Ob in Deutschland Rot- Grün oder Schwarz-Gelb
das Zepter in der Hand haben, ändert nichts. Vollkommen belanglos! Die Zeit,
die Sie darauf verwenden, sich politisch zu engagieren, würden Sie besser
investieren, wenn Sie im Wald spazieren gingen.

Während es für einzelne Gruppierungen innerhalb der Bevölkerung von
Bedeutung sein kann, wer an der Regierung ist, spielt es
gesamtgesellschaftlich keine Rolle, da Politik nicht von Politikern gemacht
wird, sondern vom Großkapital. Jede Wahl ist eine Farce!

Wenn ich sehe, wie viel Zeit und Geld in Amerika dafür draufgegangen ist, ob
nun Bush oder Kerry drankommt mannomann … welch‘ unglaubliche
Verschwendung!! Hätten sich dieselben Millionen von US-Bürgern in derselben
Zeit darum gekümmert, dass es jeweils zwei oder drei Nachbarn etwas besser
geht, dann wäre es allen Menschen besser gegangen und vielleicht hätte das
dazu geführt, dass sich die Amis bessere Politiker verdient hätten,
verstehen Sie? Die Menschen bekommen nur die Politiker, die sie verdienen!
Wenn Sie also Menschen helfen, sich zu verbessern, dann machen Sie damit
Politik!

Es wird Zeiten geben, da wird sich politische Arbeit wieder lohnen. Heute
jedoch ist diesbezügliches Engagement Zeitverschwendung! Heute geht es um
individuelle Hilfe, um die individuelle Erhöhung des Bewusstseins.
Politisches Engagement macht erst wieder Sinn, wenn es wieder Politik gibt.
Momentan gibt es aber gar keine, sondern nur Show fürs „dumme Volk”!

Regel 7: Laden Sie andere nie zu Un-Ethik oder gar Ungesetzlichem ein

Und damit sind wir schon beim nächsten Punkt: Dr.Matthes Haug aus Tübingen
zeigt, dass man selbst über so heikle Themen wie den Rechtsstatus
Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg und speziell nach der
Wiedervereinigung aufklären kann, dass man selbst über ein derart
unglaubliches Thema sachlich informieren kann. Doch er ist so ziemlich der
Einzige, den ich kenne, dem dies gelingt.

Wer aufzeigt, dass die Behörden der BRD seit der Wiedervereinigung wohl
nicht mehr zuständig sind (siehe Depesche 4/2002), dass wohl keine
BRD-Behörde seit 1990 mehr dazu berechtigt ist, von Deutschen Bürgern
Steuern und andere Abgaben – einschließlich Bußgeldern usw. – einzufordern,
muss sich bewusst sein, dass er einen Drahtseilakt vollführt, bei dem er
jede Sekunde tödlich abstürzen kann. Warum? Diese Information ist so
brandheiß, dass Menschen dadurch regelrecht zur Unethik eingeladen werden –
gerade in heutiger Zeit, wo BRD Behörden den Bürgern das Leben nicht gerade
leicht machen. „Na, wenn mir keine BRD-Behörde ‘was kann’, dann zahle ich
auch keine Steuern mehr!” Oder: „Wozu soll ich noch Strafzettel bezahlen?”
Die Deutschen (und natürlich nicht nur sie) wurden so lange unterdrückt,
dass das Bekanntwerden dieser Information zu einer lawinenartigen
Kettenreaktion und damit zum völligen Verlust der „gesellschaftlichen
Ordnung” führen könnte. Wer nun sagt, dass genau dies wünschenswert sei, hat
das Szenario noch nie zu Ende gedacht und kennt vor allem seine Mitmenschen
nicht!!

Der einzige Zweck, zu dem die Information über den ungültigen Rechtsstatus
der BRD gebraucht werden darf, ist der, um der Forderung Nachdruck zu
verleihen, dass Deutschland einen Friedensvertrag bekommt und ein souveräner
Staat mit einer eigenen, gültigen Verfassung wird. Ein weiterer Zweck könnte
noch darin bestehen, unethischen BRD-Beamten aufzuzeigen, dass sie besser
ihre Ethik ein klein wenig korrigieren, wenn sie weiterhin an der „Macht”
bzw. im Amt bleibenwollen.

Man benutzte diese Informationen also zum Zwecke von mehr, nicht für weniger
Ethik!!

Man benutze sie, um seiner Forderung nach mehr Demokratie, nach echter
Demokratie, nach Lauterkeit usw. Ausdruck zu verleihen – und wenn man das
tut, hat man ein wahrhaft machtvolles Werkzeug in seinen Händen. Wer das
Wissen aber dazu missbraucht, um keine Steuern mehr zu bezahlen oder um
Strafzettel herum zukommen, der hält damit eine Atombombe in den Händen, die
ihn selbst in Stücke reißen wird. So jemand hat noch großes Glück, wenn er
nur im Gefängnis landet!!

Das grundlegende Prinzip lautet: Laden Sie nie zu Unethik ein! Je heißer, je
machtvoller das Thema, desto mehr muss an das Verantwortungsgefühl des
Lesers appelliert werden, desto gezielter muss das Publikum ausgewählt
werden!

Mit der eigenen Ethik lassen sich keine Kompromisse machen. Jeder weiß
selbst, was sein Gewissen zu ihm sagt! Und als Tipp am Rande: immer dann,
wenn man etwas rechtfertigen muss, wenn man zurechterklären muss, warum man
etwas tut, sagt man damit gleichzeitig, dass man es lassen sollte. „Warum
schlagen Sie Ihr Kind?” – „Nun, ich habe festgestellt, dass es das ab und zu
braucht usw. usw.!” Müsste er erklären, wenn er gefragt würde: „Warum helfen
Sie Ihrem Kind bei den Hausaufgaben?” Nein, er würde verdutzt erwidern: „Äh,
wie? Tun Sie das etwa nicht?”

Menschen, die andere zur Unethik einladen, waren es, welche die Aufklärung
in Verruf brachten. Kennen Sie Leute, die Sie immer darüber aufklären
wollen, wo Sie alles kostenlos bekommen oder wie Sie durchs Nichtstun ein
Onassis werden? Kennen Sie Aufklärungsbriefe per eMail, die zum „Euro-Lotto”
einladen, das ohne Arbeit dicken Reibach verspricht? Tricks, wie man mit
ausländischen Kreditkarten, ausländischen Firmenbeteiligungen … usw. Oder
die „Aufklärung” über Wunderpillen und -methoden, mit denen sich aaallles
heilen lässt?

Die Gesetze eines Landes sind die Übereinstimmungen, mit denen die
öffentliche Ordnung aufrechterhalten wird. Es hat Vorteile, in einem Land zu
leben, wo man nicht gleich totgeschlagen wird, wenn man zur Haustüre
hinaustritt, nicht wahr? Wenn gleich es nicht nur ungerechte, sondern vor
allem viel zu viele Gesetze gibt, stellt es eine leicht beobachtbare
Tatsache dar, dass Menschen ihr Lebensglück verlieren, wenn sie sich
absichtlich nicht an die Gesetze halten, egal, wie vernünftig oder
unvernünftig dieselben sein mögen!

Unsere Steuergelder bezahlen teilweise auch nützliche und gute Dinge, wie
z.B. Straßen, öffentliche Parks, Instandhaltung der Infrastruktur u.v.a.

Menschen, die sich Unethik hingeben, stoßen sich damit selbst eine
Abwärtsrutschbahn in die Hölle der Einsamkeit hinunter. Zustandsverbesserung
funktioniert nur, wenn man eine unerschütterliche Basis hat, wo man sich an
die allgemein übereingestimmten Gesetze hält und ein ethisches Leben führt.
Diese Basis macht einen sodann unangreifbar,

man besitzt damit ein Fundament, von dem aus man die Dinge angehen kann, die
im Sinne aller dringend verändert werden müssen. Ohne einen solchen stabilen
Rückhalt kann man keine Zustandsverbesserung betreiben – oder, wie Jesus es
ausdrückte: „Man baue sein Haus nicht auf Sand!” Wenn Sie also jemanden
sehen, der sich „Aufklärer” oder „Zustandsverbesserer” nennt, aber
schreiende Unethik im Leben an den Tag legt, Termine, Zusagen und
Versprechungen generell nicht einhält, chronisch bei der Steuer schummelt,
schwarz arbeitet, laufend alles umsonst will, immer die neuesten, besten
„Tricks” auf Lager hat, während er in einem Meer von Chaos schwimmt, dann
wissen Sie gleichzeitig, mit wem Sie ganz sicher nicht zusammenarbeiten
werden!

Ausnahmen von der Regel: Wann man gegen etwas kämpfen muss –wann man etwas
stoppen muss!

Es reicht nicht, nur an das Gute zu glauben, das Positive zu erschaffen. Auf
dieser Welt zu dieser Zeit ist Wachsamkeit angesagt. Die Freiheit muss
konstant verteidigt werden (siehe „Der Preis der Freiheit” aus Depesche
01/2003). Es gibt also auch eine Ausnahme von der allgemeinen Regel, es gibt
Momente, wo man kämpfen und die Freiheit verteidigen muss!

Zu solchen Momenten kommt es, wenn man vorher zu viel gefaulenzt, sprich
frühere Chancen verschlafen hat! Da der Mensch dazu neigt, alles auf die
letzte Sekunde aufzuschieben, begegnen wir derartigen Situationen heutzutage
leider relativ oft. Steht uns also ein hungriges Krokodil mit aufgerissenem
Maul gegenüber, wäre es relativ unvernünftig, eine öffentliche Diskussion
über die Gefährlichkeit von Krokodilen anzustreben! Besser – zumindest für
das eigene Überleben – wäre, ein großkalibriges Gewehr dabei zu haben!

1956 beispielsweise brachten psychiatrische Lobbygruppen während der
Sommerpause ein Gesetz durch den US Kongress (wenn ich mich recht erinnere,
waren nur 12 – gekaufte – Abgeordnete bzw. auch nicht mehr Senatoren
anwesend). Dieses Gesetz – die sog. „Alaska Mental Health Bill” – hat es
jedem Psychiater in den USA erlaubt, jeden beliebigen Bürger in ein Camp
nach Alaska verbringen zu lassen. Heimlich still und leise wurde also von
der Öffentlichkeit unbemerkt ein neues Gesetz lanciert. Im Gesetz selbst
wurde ein „einfaches Einweisungsverfahren” vorgeschlagen das tatsächlich
simpel war, dass es Gerichtsverfahren und rechtlichen Widerspruch ausschloss
und jedem Polizisten, Freund, Mediziner und selbstverständlich Psychiater
erlaubte, Einweisungsanträge für angeblich Geisteskranke problemlos
durchzusetzen!!!

Ganz Amerika schlief. Ein einziger Mann aber wachte. Er hatte als ehemaliger
Drehbuchautor Hollywoods (z.B. für „Das Geheimnis der Schatzinsel”)
weitreichende Beziehungen, unter anderem auch zu einer berühmten
Hollywoodschauspielerin. Diese wiederum kannte den Präsidenten und jener
wiederum machte von seinem Vetorecht Gebrauch – wenn ich korrekt informiert
bin. Tatsächlich aber war es ein Kampf, an dem sich schließlich zahlreiche
Aufklärer und sogar die Presse beteiligte, die den heimlichen
Gesetzesentwurf bald „Sibirien in Alaska” nannte, was ein treffender Name
dafür war (später, 1969, versuchten psychiatrische Lobbygruppen dasselbe
noch einmal im abgelegenen Neuseeland, wo sie hofften, weit genug vom Blick
der Welt entfernt zu sein).

Hätte es diesen einen wachsamen Menschen nicht gegeben, dessen Namen wir
übrigens in der letzten Depesche relativ häufig erwähnten, hätte der gute
Bush heute keinen solchen Ärger mit „aufsässigen Subjekten” – die wären
einfach sang und klanglos in Sibirien, äh Alaska, verschwunden.

Dies mag uns als Beispiel dafür dienen, wann man gegen etwas oder jemanden
kämpfen muss. Dann nämlich, wenn man vorher zu lange gefackelt hat und nun
Gefahr im Verzug ist.

Wie aktuell z.B. beim Kodex Alimentarius, beim Verbot von homöopathischen
Heilmitteln, bei der Abschaffung des Bankgeheimnisses, der Chippflicht bei
Haustieren. Während diese Dinge eigentlich schon „den Bach na sind” wie wir
hierzulande sagen, motiviert uns solcherlei gegenüber neuen Veränderungen
wachsamer zu sein, wie z.B. bei der Einführung der Windpockenimpfung. Daher
wachen wir mit Argusaugen über die Diskussion zur Einführung der sog.
Bürgerversicherung, über die Diskussion um die Einführung einer allgemeinen
Impfflicht usw. Wir behalten diese Dinge im Auge, denn nur dann, wenn wir
vorher zu wenig Aufklärung geleistet haben, heißt es hinterher: Alle Mann
sofort antreten zur Mitmachaktion!

Genau aus diesem Grund kann ich mich so für die Aktivitäten der CBG, der
Coordination gegen Bayer-Gefahren begeistern, deren Infoschrift der heutigen
Depeschenausgabe beiliegt. Solchen Gruppen haben wir es zu verdanken, dass
uns schon einige Notrettungsmaßnahmen erspart geblieben sind. Alles, was wir
vorher spenden, alles, worum wir uns rechtzeitig kümmern, spart uns
hinterher eine Menge Arbeit und vor allem Geld!! Und das bringt uns zum
Abschluss der heutigen Diplomarbeit bzw. zum positiven Prinzip.

Das positive Prinzip:

Eines meiner Lebensmottos klingt folgendermaßen: When a motion comes in, use
it and win! Diesen Satz habe ich den Schriften von L. Ron Hubbard entnommen.
„Wenn eine Bewegung hereinkommt, benutze sie und gewinne!” Dahinter steckt
große Weisheit, ein funktionierendes Prinzip. Es bedeutet, dass man
Bewegung, Energie, die hereinkommt, benutzen kann. Alles, was geschieht,
kann in einen Vorteil verwandelt werden. Alles ist nützlich, wenn man es
richtig verwertet!!

Beispiel: Nachdem mein Buch „Psychopolitik – Herren und Sklaven” öffentlich
verkauft wurde, erhielt ich wöchentlich gut 20 Zuschriften, die – meist
recht umfassend – beantwortet werden wollten, Berge von Materialien, ja
ganze Bücher, bis es so viel wurde, dass es meine normale Arbeit
beeinträchtigte. Dann wendete ich das o.g. Prinzip an, benutzte die
eintreffende Bewegung –

Ganz egal, was auf mich zukommt: ich frage mich, wie ich es verwenden kann,
um damit zu gewinnen, um damit allgemeine Verbesserung zu erzielen. Es
funktioniert immer! Dr. Hamer wird ins Gefängnis gesperrt. Sie grämen sich
darüber? Dann überlegen Sie, wie dieser Umstand dazu führen kann, dass alle
gewinnen bzw. dass die negative Energie in positive Energie verwandelt wird!
Welcher Nutzen kann aus dem Sachverhalt gezogen werden? Vorschlag: Warum
nutzen wir die daraus entstehende Energie, den Wunsch der Menschen zu
helfen, nicht z.B. dazu, um Dr. Hamers Habilitationsverfahren an der
Universität zu Tübingen endlich durchzuboxen? Es funktioniert immer.

Ganz egal was, es ist, was passiert – man kann es immer benutzen (!), um
damit zu gewinnen. In der Verkäufersprache heißt dies: „Einen Nachteil in
einen Vorteil verwandeln”, bloß haben die aller meisten nie verstanden, was
damit gemeint ist. Beispiel: Der Kunde sagt: „Ich weiß nicht, dieser
Kühlschrank … er ist doch schon ziemlich teuer!” – Verkäufer (echter
Verkäufer): „Ja, genau deshalb (!) sollten Sie ihn gleich mitnehmen!!”
–Kunde: „Äh, wie? … was?” – „Der

Preis des Kühlschranks beruht einerseits auf der guten Qualität,
andererseits besitzt er dieses neue Aggregat, durch das sich der
Stromverbrauch halbiert. Wie vorher schon ausgerechnet, haben Sie die
Mehrkosten bereits nach sechs Monaten wieder drin. Je früher Sie also diesen
Kühlschrank besitzen, desto früher sparen Sie die Hälfte des jetzigen
Verbrauchs! Sollen wir ihn morgens anliefern oder lieber am späten
Nachmittag?” *grins*

Sie können alles alles alles was Ihnen widerfährt immer in eine positive
Energie, in eine positive Bewegung verwandeln. Das ist ja gerade die Kunst,
die ureigenste Fähigkeit eines lebendigen Geistes – je mehr man sich darin
übt, desto lebendiger wird man!! Es ist der reinste Zauber! Probieren Sie es
aus! Und das bringt uns abschließend zu

RegelNr. 8: Tun Sie nur Dinge, hinter denen Sie voll und ganz stehen

Es gibt diese eine Regel, die allen anderen übergeordnet ist. Gutes
Verhalten ist nicht braves Verhalten, nicht dieses oder jenes, es bedeutet
auch nicht, still, taten- bzw. tadellos in der Ecke zu sitzen. Gutes
Verhalten ist das, wohinter Sie voll und ganz stehen können. Und wenn Sie
nur diese Regel mit Selbstehrlichkeit (und ohne Rechthaberei) beherzigen,
werden Sie
(a) ohne „unerwünschte Nebenwirkungen” durchs Leben gehen, es wird Ihnen
(b) aber auch gar nichts widerfahren, das Sie nicht wünschen und Sie werden
(c) der beste und effektivste Aufklärer sein, den die Welt je gesehen hat.

So (!) machtvoll ist diese eine Information. Alle Schwierigkeiten, die
jemand sich jemals eingehandelt hat, stammen von der Verletzung dieses
obersten Grundprinzips. Doch anstatt nun lange herumzuschwafeln, bitte ich
Sie einfach, es auszuprobieren bzw. es jeden einzelnen Tag Ihres Lebens neu
zu üben! Es kann hart sein, NEIN zu sagen, es kann verdammt hart sein, keine
Übereinstimmung von anderen zu erhalten, aber es ist der einzige Weg zu
Glück und Gesundheit, der existiert (was nicht bedeutet, dass man nicht auch
seine Meinung ändern könnte!)

Ein Schusswort

Im Falle Martina Pflocks ergibt sich aus dem Vorgenannten, warum geschehen
musste, was geschehen ist, denn man muss leider sagen, dass sie praktisch
gegen sämtliche Regeln gleichzeitig verstoßen hat. Während es entsetzlich
ist, so etwas nüchtern, kalt und in Sachverwaltermanier zu notieren, möchte
ich betonen, dass in meinen Worten keine Gleichgültigkeit, keine Anklage
oder gar Besserwisserei liegt. Natürlich empfinde ich Mitgefühl, natürlich
war ich geschockt. Und natürlich geht es darum, der Familie jetzt zu helfen.
Gleichzeitig aber sollten wir die Bereitschaft mitbringen, aus solchen
Geschehnissen zu lernen, denn dann hat Martina Pflocks Schicksal wenigstens
einen Sinn gehabt!

Goethes Geist, der „stets das Gute will und doch das Böse schafft”, ist
leider noch viel zu häufig in der Aufklärungsszene anzutreffen. Nun wissen
wir, wie wir das ändern können, indem wir nämlich:

(a) nicht in die Falle geraten und versuchen, etwas zwanghaft zu stoppen,
sondern mit Liebe und Wahrheit im Herzen bei der Sache bleiben, indem wir
(b) anwendbares, nutzbringendes Wissen zu den Menschen bringen und nicht die
Menschen zu dem Wissen, also keinesfalls als Eiferer mit
Absolutheitsanspruch wirken; indem wir
(c) einen begonnenen Weg immer zu Ende führen, indem wir
(d) niemals Einzelpersonen bekämpfen, sondern ohne Hetze und Beschuldigung
allgemeine, sachliche Aufklärungsarbeit leisten, indem wir
(e) nicht zu Unethik oder zu Straftatbeständen einladen und uns zudem immer
das positive Prinzip vor Augen halten also alles, was eintrifft, in etwas
Positives verwandeln und indem wir generell nur das tun, wohinter wir zu 100
Prozent ohne Einschränkung stehen können!

Je mehr Aufklärer es gibt, die so vorgehen, desto schneller wird sich ihre
Zahl insgesamt vermehren und desto ungefährlicher wird es wiederum für den
Einzelnen. Auf diese Weise werden wir uns selbst und unseren Enkeln eines
Tages eine Welt schenken, in der zu leben sich wirklich lohnt.

Im Endeffekt sehen wir uns heutzutage also nur zwei Aufgaben gegenüber:

(1) Alles bekannt zu machen, zu unterstützen und zu fördern, was die
Wachheit, die Bewusstheit, die Fähigkeit, die Ethik und den Gesamtzustand
des Menschen verbessert, während wir
(2) gleichzeitig alle Versuche, die Freiheit des Menschen weiter
einzuschränken, unterbinden bzw. Freiheiten „zurückerobern”!

Beurteilen Sie alles, was Sie tun, unter diesen beiden Aspekten! Trägt es
(1) dazu bei, die Wachheit, Bewusstheit Ihrer Mitmenschen zu fördern? Ja
oder Nein? Unterstützen Sie die Sache bei „Ja” so gut Sie können und geben
Sie sich nicht damit ab, wenn Ihre Antwort „Nein” ausfällt.

Und was (2) betrifft: Aus diesem Grund ist jeder Leserbrief, der geschrieben
wird, GOLD! Daher ist jeder Brief an einen Politiker nicht vergebens, daher
ist Ihre Wachsamkeit und die Unterstützung jeder diesbezüglichen
Mitmachaktion oder jeder erfolgreichen Gruppierung derart wichtig.

Gemäß meiner Einschätzung werden wir es schaffen! Wäre ich davon nicht
überzeugt, würde ich kaum die Depesche herausgeben, sondern meine
vermeintlich „letzten halbwegs freien Tage” faulenzend zu genießen
versuchen.

Wir werden es also mit größter Wahrscheinlichkeit schaffen. Was uns
aufhalten könnte, wäre der Umstand, dass wir uns noch mit zu vielen Dingen
beschäftigen, die nicht wirklich zu den Punkten (1) oder (2) beitragen. Wenn
Sie diese Depesche bis hierher durchgelesen und nicht schon vorher zur Seite
gelegt haben, gehören Sie zu den tapfersten Menschen, die wir auf der Welt
haben! Dafür möchte ich mich bei Ihnen von Herzen bedanken!

Michael Kent

http://www.initiative.cc/Artikel/Ueberlebensregeln.pdf

Ein Gedanke zu „Überleben als Aufklärer im Dschungel Erde

  1. Überleben als Aufklärer im Dschungel Erde (Michael Kent)
    Ein sehr aufschlussreicher Text. In der Spiegelung dessen habe ich viel erfahren über mich selbst. So vermögen diese Gedanken nun zu einem dauerhaften Schatz werden :). Ich danke Dir, Michael Kent.

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