Unbequemer Berliner Piratenchef nach Medienkampagne zurückgetreten

18.5.2012. Der deutsche Staatsparteien-Medien-Komplex bließ zur Jagd auf einen unbequemen Politiker und erreichte schließlich nun doch seinen Rücktritt: der Chef des Berliner Landesverbandes der Piratenpartei, Hartmut Semken, wurde von zahlreichen Politikern des neoliberalen Parteienkartells und ihren Hofschranzen in den Medien aufs Korn genommen, weil er sich für einen sachlichen Umgang mit „Rechten“, sprich einen Dialog mit allen Seiten, eingesetzt hatte. Semken bezeichnete sich selbst – in einem Anflug von Ironie – eher als „linksextrem“, denn als rechtsextrem und wollte damit noch mit Humor auf die perfiden Anschuldigungen von Rechtslastigkeit hinweisen.

Kay Hanisch