Ungarn: Friedensmarsch mit 150.000 Teilnehmern gegen Politik von EU und Finanzmärkten

26.10.2012. Die nationalkonservative Regierung von Premierminister Viktor Orban bzw. ihr nahestehende Kreise haben einen „Friedensmarsch“ in Budapest durchgeführt, bei dem rund 150.000 Regierungsanhänger gegen die anti-ungarische Politik der EU und Brüssels bedingungslose Unterstützung des Casino-Kapitalismus demonstriert haben. Oppositionelle Gruppen, wie die von der EU unterstützten neoliberalen „Sozialisten“ (MSZP), die rechtsextreme Partei Jobbik und die linksliberale Demokratische Koalition des Multimilliardärs und „sozialistischen“ Ex-Premiers Ferenc Gyurscany hielten eigene Kundgebungen ab, bei denen auch gegen die Regierung protestiert wurde, konnten aber weit weniger Menschen auf die Straße bringen. (Kay Hanisch)