Versteuert den Dieb!

pilzIn diesen Tagen denke ich voller Wehmut zurück an jene, die man die Guten, Alten nennt.

Sonntags ging es mit Körbchen und Taschenmesser ausgestattet in die nahen Wälder zum Pilze suchen. Steinpilze, Pfifferlinge, Champignons, Hallimasch, Maronen……es war immer ein Abenteuer. Na ja- Jäger und Sammler halt- so sind wir. Mein Vater verlangsamte seine Schritte, wenn er einen Pilz sah, damit auch ich in den Genuß des „Findens“ kam- er freute sich dann fast noch mehr als ich. Schön wars. Bäuchlings durch die Fichtenschonung auf Pfifferlingjagd- drauf gepfiffen auf die Zecken- Mann oh Mann, das waren noch Zeiten.

Oder kurz vor Weihnachten, mit der Axt in den Wald, einen schönen Tannenbaum erspähen und „erlegen“. Holz sammeln im Wald, Laub sammeln- schon längst verboten…….. und nun der nächste Coup: Pilze sammeln wird kriminalisiert. Da geht mir echt der Hut hoch.

 

Hier gehts zum Artikel über die bösen Pilzräuber: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article120913719/Pilzdiebe-pluendern-Waelder-Strafe-bis-10-000-Euro.html

Beim Pilze sammeln gilt es Regeln einzuhalten- klar. Das Myzel nicht zerstören, deshalb mit dem Messer schön abschneiden, die Bestände nicht völlig ausräubern und überhaupt achtsam mit der Natur umzugehen, das sollte selbstverständlich sein. Hat doch Jahrhunderte funktioniert ohne staatliche Reglementierungen, sonst gäb es ja längst keine Pilze mehr- oder?

Mir scheint, der Staat will uns auch hier einfach mal wieder sagen, wo es lang geht und nebenbei noch etwas die leeren Kassen aufbessern. Was meint ihr?

Vielleicht wär die Pilzsteuer da eine nette Idee????????? Könnte so manchen vor der Zelle retten.

Und wie ist das eigentlich mit Kastanien?????? Die sind nämlich auch sehr gesund und vielseitig verwertbar.

Ein Schelm, wer da Böses denkt 😉

Wie dem auch sei- fühlt euch frei und bleibt dabei 😉

Guten Appetit!

Danke Federlein
Die Redaktion