Vitelotte, durch Hobbygärtner wieder entdeckt!

vitelotteEine lilafarbende Kartoffel? So etwas gibt es wirklich. Die „Vitelotte“ überzeugt wirklich jeden Feinschmecker, auch gesundheitsbewusste Menschen wissen sie zu schätzen.

Mal kurz zur lila Kartoffel, sie ist ein Einwanderer und wie ihre gelben Verwandten stammt die lila oder blaue Kartoffel aus Mittel- und Südamerika. Nach Europa kam sie im 16. Jahrhundert, heute sind rund hundert Sorten bekannt. Die beliebteste unter ihnen ist die französische Züchtung „Vitelotte“, die auch Trüffelkartoffel heißt.

Sie ist eine Spätkartoffel, und wird ab August geerntet werden. Allerdings bauen nur wenige Biobauern welche an, weil die Pflanzen geringen Ertrag bringen und die Kartoffeln wegen ihrer Form von Hand geerntet werden müssen,was den Preis erhöht. Aber wem es um den eigenen Verzehr geht, baut sie eh besser selbst an. Um die Farbe zu erhalten, empfiehlt es sich, die Kartoffeln erst nach dem Kochen zu schälen. Wie Sorten lässt sich „Vitelotte“ zu Pellkartoffeln, Salzkartoffeln und Bratkartoffeln, Püree oder mehr verarbeiten. Ihr intensiv würziger und fein nussiger Geschmack erinnert an Esskastanien. Die Vitelotte ist aber auch gesundheitsfördernd. Sie gleicht nicht nur den Blutdruck aus und ist somit kreislaufstabilisierend und wirkt positiv auf Herz und Lunge. Der sekundäre Pflanzenstoff und Radikalfänger Anthocyan, der das Lila verursacht, ist es der sich positiv auf den Blutdruck auswirkt. Verglichen mit anderen Kartoffeln enthalten die lila Exemplare bis zu zehnmal mehr von diesem Antioxidans.