Was nicht sein darf? Heißer Hocker Briesensee?

sendungAm 29. 07.2013 fiel die Sendung mit Frau Doris Groger aus Briesensee leider aus sehr verwirrenden und für uns immer noch nicht ganz geklärten Gründen aus. Kann es sein, das man nach 5 Jahren der Amts-und Justiz -Diktatur und der verwerflichen Polizeigewalt, immer noch vertuschen möchte, das hier die Demokratie völlig ausgehebelt wurde?
Wir werden die Sendung auf jedem Fall nachholen, denn wir lassen uns nicht mundtot machen, von wem auch immer!

Dennoch möchten wir uns bei allen entschuldigen, die diese Sendung gern gehört oder durch ihre Mitwirkung mitgestalten wollten. Das gilt vor allem auch für Frau Groger, der wir herzlich danken, für ihr Verständnis und ihren Mut.

Petra Mensch

Das folgende ist ein Text aus 2008!

Abwasserstreit zwischen Amt und Familie in Briesensee

eskaliert

briesensee_grogerDer Streit um den Zwangsanschluss eines Grundstücks an das Abwassernetz in Briesensee bei Lübben (Dahme-Spreewald) ist gestern eskaliert. Das Amt Lieberose hat mit Vollzugshilfe der Polizei den Anschluss durchgesetzt. 20 Beamte waren für diese Maßnahme im Einsatz. Während der mehrstündigen Bauarbeiten auf dem Grundstück wurden nach Polizeiangaben fünf Personen in Gewahrsam genommen. Sie hätten zuvor Platzverweise nicht befolgt, hieß es. Drei der Festgenommenen erhielten Anzeigen wegen Widerstandes. Nach Angaben der Polizei hatten sie sich gegen den Einsatz gewehrt. Gegen die Familie hatte das Amt Lieberose beim Verwaltungsgericht Cottbus im Dezember 2007 den Zwanganschluss verfügt. Bereits im Mai versuchte die Behörde mit Unterstützung der Polizei, auf Grogers Grundstück zu gelangen. Die Familie hatte ihr Eigentum damals verbarrikadiert. Doch Amtsdirektor Bernd Boschan sieht das Gesetz auf seiner Seite. In Briesensee solle kein Präzedenzfall entstehen, sagte er. Vor zehn Jahren hat die Familie auf ihrem Grundstück eine ökologische Nutzwasser-Rückgewinnungsanlage installiert. Noch im selben Jahr verlangte das Amt den Anschluss an die öffentliche Kanalisation. Renate Adolph, Landtagsabgeordnete der LNKEN, sprach anschließend von „erschütternden Bildern“ aus Briesensee. Das Vorgehen der Behörden und die „brachiale Gewalt“ seien „unmenschlich und unverhältnismäßig“ gewesen, sagte sie. Die Linke unterstellte Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) gestern eine Mitverantwortung an den Konflikten in Rauen und Briesensee. Überdimensionierte Kläranlagen und der milliardenschwere Schuldenstand vieler Zweckverbände gehe auf seine Zeit als Umweltminister zurück. „Statt für seine falschen politischen Entscheidungen aus seiner Amtszeit als Minister einzustehen, sollen heute die wenigen mutigen Menschen eingeschüchtert und zum Schweigen gebracht werden“, kritisierte Renate Adolph.

Und hier noch mal das besagte  Video