Weisheit der Indianer

indianer03Erst wenn der letzte Baum gerodet,
     der letzte Fluß vergiftet,
     der letzte Fisch gefangen ist,
     werdet ihr feststellen,
     daß man Geld nicht essen kann.
Weisheit der Cree-Indianer

     Vieles ist töricht an eurer Zivilisation.
     Wie Verrückte lauft ihr weißen Menschen dem Geld nach,
     bis ihr so viel habt, daß ihr gar nicht lang genug leben
     könnt, um es auszugeben.
     Ihr plündert die Wälder, den Boden,
     ihr verschwendet die natürlichen Brennstoffe,
     als käme nach euch keine Generation mehr,
     die all dies ebenfalls braucht.
     Die ganze Zeit redet ihr von einer besseren Welt,
     während ihr immer größere Bomben baut,
     um jene Welt, die ihr jetzt habt, zu zerstören.
Tatanga Mani, in: Weisheit der Indianer- Vom Leben im Einklang
mit der Natur,

     Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig,
     denn die Erde ist des roten Mannes Mutter.
     Wir wissen, daß der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Er
     behandelt seine Mutter, die Erde, und seinen Bruder, den
     Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie
     Schafe oder glänzende Perlen. Sein Hunger wird die Erde
     verschlingen und nichts zurücklassen als eine Wüste.
     Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befällt, befällt
     auch die Söhne der Erde.
     Denn das wissen wir: die Erde gehört nicht den Menschen. Der
     Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander
     verbunden.
     Die Erde verletzen, heißt, ihren Schöpfer verachten.
Aus: Rede des Häuptlings Seattle an den Präsidenten der USA im
Jahre 1855. Olten 1982/1992,

     Meine Vernunft sagt mir, daß Land nicht verkauft werden
     kann. Der Große Geist gab es seinen Kindern, daß sie darauf
     leben und es bebauen, soweit dies für ihren Unterhalt nötig
     ist; und solange sie darauf wohnen und es pflegen, haben sie
     das Recht auf den Boden, doch wenn sie freiwillig weggehen,
     dann haben andere Menschen das Recht, sich da niederzulassen.
Aus:Autobiography of Black Hawk, in: Worte wie Spuren – Weisheit
der Indianer, herausgegeben von
Maria Otto, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau, 1985, S. 81.

     Das Land verkaufen? Warum nicht auch die Luft und das Meer?
     Hat nicht der Große Geist all das zum Wohl seiner Kinder
     erschaffen?
Tecumseh, in: Weisheit der Indianer,

     Unser Land ist wertvoller als euer Geld. Es wird immer da
     sein. Nicht einmal Feuer kann es zerstören. Solange die
     Sonne scheint und Wasser fließt, wird dieses Land bestehen
     und Menschen und Tieren Leben spenden. Wir können das Leben
     von Menschen und Tieren nicht verkaufen, daher können wir
     auch das Land nicht verkaufen. Der Große Geist hat es für
     uns erschaffen, und wir dürfen es nicht verkaufen, denn es
     gehört uns nicht. Ihr könnt euer Geld zählen und es
     verbrennen, und ihr braucht dazu nicht länger als ein
     Büffel, der mit dem Kopf nickt, aber nur der Große Geist
     kann die Sandkörner und Grashalme dieser Ebenen zählen. Als
     Geschenk werden wir euch alles geben, was wir haben – alles,
     was ihr forttragen könnt; aber unser Land – niemals.
Ein Häuptling der Blackfoot, in: Weisheit der Indianer,

     Wenn wir der Erde etwas wegnehmen, müssen wir ihr auch
     etwas zurückgeben. Wir und die Erde sollten
     gleichberechtigte Partner sein. Was wir der Erde
     zurückgeben, kann etwas so Einfaches – und zugleich so
     Schwieriges – wie Respekt sein.
     Die Suche nach Öl, Kohle und Uran hat der Erde bereits
     großen Schaden zugefügt, aber noch kann dieser Schaden
     wiedergutgemacht werden – wenn wir es wollen. Beim Abbau von
     Bodenschätzen werden Pflanzen vernichtet. Es wäre recht und
     billig, der Erde Samen und Schößlinge anzubieten und dadurch
     wieder zu ersetzen, was wir zerstört haben. Eines müssen wir
     lernen: Wir können nicht immer nur nehmen, ohne
     selber etwas zu geben. Und wir müssen unserer Mutter, der
     Erde, immer so viel geben, wie wir ihr weggenommen haben.
Jimmie C. Begay, in: Weisheit der Indianer,

Quelle:
http://www.berndsenf.de/pdf/WeisheitDerIndianer.pdf

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          Die Indianer mussten ausgerottet werden und ihr Land
     verlieren, weil unser heutiges Geldsystem auf Grundeigentum
     und Bodenschätzen basiert. Sie weigerten sich, gegen die
     Verpfändung ihres Landes sich zinspflichtig zu verschulden
     und somit für die Hochfinanz zu arbeiten. Das Land wurde nach
     der Ausrottung durch ’naive Immigranten‘ bevölkert, für welche
     es normal war (in der aus Europa über Jahrhunderte bekanntem
     Art der zinspflichtigen Verschuldung) für die Hochfinanz zu
     arbeiten.

     Die Anthroposophie eines Rudolf Steiner sagt das dritte
     Jahrtausend ist das Bio-Jahrtausend. Das Mineral- und
     Technologiezeitalter ist zu Ende. Was anderes sollte nun folgen?
     Die Möglichkeit dies zu verstehen sollte jeder erlangen wenn er
     sich dieses 50 Minuten Dokumentar-Video des BBC ansieht.

     http://gabydewilde.googlepages.com/video-WCMS.html?32 (über
     Nacht laden lassen wenn er zu langsam kommt) auch anschauen
     http://video.google.de/videoplay?docid=5735303787270758729&q=it+runs+on+water

     Die Chance der Zukunft liegt in der Tatsache, dass organische
     Ressourcen nicht lange finit sind und unendliche
     Lebensenergie für uns enthalten, die nicht umkämpft werden
     müssen und allen Menschen zur Verfügung stehen.
     Die Konsequenz dieses Films würde unser Geldsystem auf den
     Kopf stellen und die Hochfinanz entmachten.
     Es bleibt zu hoffen, dass die Chinesen diese Entwicklung für
     uns verwirklichen und damit die Welt friedlich revolutionieren.
     Warum China, weil es diese Konzepte für sein grosses Volk
     dringend benötigt und anderweitig nicht finden wird.

     Dieser Link sagt uns wie es heute um die Welt in Relationen
     bestellt ist.
     http://www.youtube.com/watch?v=i4639vev1Rw