Weißrußland verzichtet auf „Hilfe“ durch IWF

26.12.2012. Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat in einem kürzlich erfolgten Interview erklärt, Weißrußland brauche die „Hilfe“ des Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht, zumal die Zinsen für IWF-Kredite ohnehin viel zu hoch sind und er nun mal „Präsident von Weißrußland und kein Gehilfe des IWF“ sei. Lukaschenko betreibt seit 1994 eine auf die Bedürfnisse des Landes ausgerichtete, national orientierte Wirtschaftspolitik, widersetzt sich Privatisierungen von Staatsbetrieben und wird daher in den westlichen Medien
häufig verteufelt. (Kay Hanisch)