Weißrussischer Präsident: EU(dssr) vernichtet ganze Staaten!

18.12.2012. Der national orientierte weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat den westlichen Staaten „Heuchelei“ in Sachen Menschenrechten vorgeworfen und sagte bei einer öffentlichen Rede, erst „wenn der politische Kurs geändert wird und wenn Staatseigentum zum Ausverkauf „ausgelegt“ wird, hauptsächlich für westliche Kunden“ wird die EU die Beziehungen zu Weißrußland normalisieren und die Sanktionen aufheben – um Menschenrechte gehe es dem Westen dabei ganz gewiß nicht. Lukaschenko erklärte, die EU vernichte ganze Staaten und nannte in einem Atemzug Libyen, Irak, Afghanistan und Syrien, während Weißrußland, dem man aus Brüssel Menschenrechtsverletzungen vorwarf, in der „letzten Zeit keine Person im In- oder Ausland“ ermordet habe.

Zeigen Sie mir die politischen Gefangenen!

17.12.2012. Der weißrussische Staatspräsident Alexander Lukaschenko hat die Europäische Union (EU) wegen der fortlaufenden und offensichtlich ungerechtfertigten Vorwürfe über die „schlechte Menschenrechtslage“ aufgefordert, Experten nach Weißrußland zu entsenden und ihm die angeblichen „politischen Gefangenen“ zu zeigen. Weißrußland würde den Experten alle Prozeßakten zeigen und dann würde er, Lukaschenko, die Experten fragen, wie denn in „Deutschland oder Großbritannien“ Personen behandelt werden, die illegale Aktionen, wie die versuchte Stürmung des Parlaments durchführen, behandelt werden. (Kay Hanisch)