Weltpolizei: Verlängerung der Bundeswehr-Auslandseinsätze (15)

15. Mai 2014 Berlin (IRIB)

Das Bundeskabinett stimmte heute der Fortführung von Auslandseinsätze der Bundeswehr zu.

Im Kosovo, vor der Küste Libanons und in Mali wurden die sonst bald auslaufenden Mandate um ein weiteres Jahr verlängert. Der Bundestag muß noch zustimmen. Die Bundesregierung verlängerte heute um ein weiteres Jahr die Bundeswehreinsätze im Kosovo, vor der Küste Libanons und im westafrikanischen Mali. Aktuell rund 700 Bundeswehr-Soldaten sollen nach Regierungsangaben im Kosovo im Rahmen der internationalen Kfor-Truppe einen Beitrag zur Stabilisierung der Region leisten, um dort weiter ein »demokratisches und rechtsstaatliches Umfeld zu ermöglichen«. Das Mandat erlaubt die Stationierung von bis zu 1.850 deutschen Soldaten. 1999 begann der Einsatz und ist der am längsten dauernde der Bundeswehr. An der libanesischen Küste seien im Rahmen der Uno-Mission Unifil 170 Bundeswehr-Soldaten tätig, um dort Waffenschmuggel zu unterbinden und die Marine des Libanons auszubilden. Maximal kann das Kontingent je nach Bedarf auf 300 Soldaten hochgefahren werden. Aktuell ist die Bundeswehr weltweit mit 4.700 Soldaten in 15 Ländern im Einsatz. 2500 davon sind noch bis Ende des Jahres in Afghanistan stationiert.