Wer hat den Baum gestohlen, haltet den Dieb!!!

weihnachtsbaumWarum nimmt man uns  unsere Kultur und Traditionen und warum schauen wir alle zu! Dazu müssen wir erst einmal klären, was Kultur überhaupt ist.

Wikipedia sagt: Alltagskultur oder Volkskultur, Gebräuche, Gewohnheiten und Gegenstände des Alltags, die nicht als Hochkultur im üblichen Sinne von Kunst, Wissenschaften, Religion, Sprache, Ethik etc. bezeichnet werden!

Wenn sich Migranten auf den Weg in unser Land machen, dann sollten doch aufgeklärt sein darüber, wie wir hier leben und was sie an Kultur, Traditionen und Gebräuchen zu erwarten haben. Wenn ich jemanden besuchen gehe oder in dessen Wohnung  ziehe, dann kann ich doch nicht erwarten, dass er / sie aus lauter Gastfreundschaft, sein bisheriges Leben abgelegt und sich mir anpasst. Ich muss mich vorher schon damit auseinandersetzen, ob ich dort leben kann. Wenn ich das nicht kann, dann muss ich mir Menschen suchen, die einen ähnlichen Lebensstil wie ich selbst vertreten. Das hat nichts damit zu tun, jemanden auszugrenzen, sondern ist ein Zeichen der gegenseitigen Achtung und der Achtung der Vielfalt der Menschen.

Wir hier in unserem Kulturraum leben Gebräuche wie Weihnachten nicht erst seit gestern. Und ich muss hier mal ganz deutlich sagen, das ist saudummes Geschwätz ist, dass  Menschen die hier aufnehmen durch Traditionen und Gebräuche beleidigt fühlen! Was hat das denn mit Rassismus zu tun, dass ca. 70 % dieses Brauchtum leben? Mit diesem Artikel möchte ich alle aufrufen, um unsere Kultur und unsere Werte zu kämpfen und uns nicht in die Ecke drängen zu lassen. Die Politikmarionetten, die dies derzeit mit und versuchen, mögen bitte ihrer Ausbildung noch mal im Kindergarten beginnen, denn die haben noch nicht verstanden, was friedliches, achtsames und menschliches Zusammenleben bedeutet. Deswegen spreche ich ihnen die Fähigkeit ab, ein Land zu regieren oder besser gesagt, das zu verwalten, was des Volkes ist!
Was noch anzumerken ist, auch die 30 %, die den Weihnachtsbrauch und anderes nicht leben, fühlen sich nicht gestört und für die hat man in den letzten 70 Jahren die Gesetze auch nicht geändert. Man hat nicht umbenannt, keine Weihnachtsbäume verboten und auch sonst  jedem die Möglichkeit gelassen, zu leben wie er es mag!

Und nun etwas geschichtliches zu unserem Weihnachtsbaum.

Schönen und friedvollen Advent und frohe Weihnachten!

Petra Mensch

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Der Weihnachtsbaum, eine ursprünglich deutsche Tradition, gehört für viele heute unverrückbar zum Weihnachtsbrauchtum. Während er zu Beginn eher in den protestantischen Haushalten verbreitet war, fand er im Laufe der Zeit auch Einzug in die katholischen Haushalte und in die Kirchen. Seine Tradition

Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819-1861), Ehemann von Königin Victoria von Großbritannien und Irland, ist es zu verdanken, dass der Brauch im 19. Jahrhundert auch in England übernommen wurde.

Wenn auch die eigentliche Tradition des Weihnachtsbaums noch gar nicht so alt ist, der älteste Beleg stammt aus dem Jahr 1605, so gab es doch schon Jahrhunderte davor zahlreiche Bräuche der Baumverehrung die sich beinahe bei allen Völkern finden. Sowohl die Sumerer, Assyrer, Babylonier und Ägypter als auch die Griechen und Germanen und die alten Völker in Amerika kannten heilige Bäume. Die Sumerer verehrten beispielsweise den großen Baum „gischgana“, der sich über alle Länder erhebt. Assyrer und Babylonier ehrten so genannte „Lebensbäumen“ und die Germanen huldigten der heiligen Esche mit dem Namen „Yggdrasil“ *.

Die erste überlieferte Erwähnung für einen Weihnachtsbaum stammt, wie bereits erwähnt, aus dem Jahr 1605 aus dem damals noch deutschen Strassburg. In einem Tagebuch erwähnt eine Strassburgerin, dass zur Weihnachtszeit Tannenbäume ins Haus gebracht wurden, die mit Papierrosen, Äpfeln, Waffeln, Goldfolie und Süßigkeiten geschmückt wurden. Über eine ähnliche Tradition berichtet Liselotte von der Pfalz, Herzogin von Orléans und Schwägerin von Ludwig dem XIV., im Dezember 1708 in einem Brief:

„Ich weiß nicht, ob ihr ein anderes Spiel habt, das jetzt noch in ganz Deutschland üblich ist; man nennt es Christkindel. Da richtet man Tische wie Altäre her und stattet sie für jedes Kind mit allerlei Dingen aus, wie neue Kleider, Silberzeug, Puppen, Zuckerwerk und alles Mögliche. Auf diese Tische stellt man Buchsbäume und befestigt an jedem Zweig ein Kerzchen; das sieht allerliebst aus und ich möchte es heutzutage noch gern sehen. Ich erinnere mich, wie man mir zu Hannover das Christkindel zum letzten Mal (1662) kommen ließ.“

1775 stellt die Stadt Zürich den ersten weihnachtlichen Lichterbaum auf, um 1820 ziehen die Weihnachtsbäume in die Prager Adelspaläste ein und erobern gleichzeitig über Dänemark den norwegischen Königshof und Russland. Von dort ziehen sie im Laufe des 19. Jahrhunderts weiter nach Amerika und in andere überseeische Gebiete. 1891 steht der erste Christmas Tress vorm weißen Haus in Washington. 1924 stellt die Stadt Weimar den ersten Straßenweihnachtsbaum für die Armen auf. Nach dem zweiten Weltkrieg konnte er seinen Siegeszug sogar in Lateinamerika fortsetzen, wo, wer es sich leisten konnte, Tannenbäume aus Deutschland importierte und diese an Heilig Abend mit Watteflocken besteckte.

Seit 1947 schickt Oslo alljährlich einen prächtigen Weihnachtsbaum nach London, der dann dort am Trafalgar Square aufgestellt wird.

Als Weihnachtsbäume werden hauptsächlich Tannen verwendet, jedoch finden heute auch Fichten und andere Nadelbäume ihren Platz in den heimischen Stuben. Der populärste Weihnachtsbaum in Deutschland ist die Nordmann-Tanne. Dänemark ist mittlerweile mit einem Export von mehr als 10 Millionen Stück Marktführer.

Zu den schönsten Geschichten passend zur Zeit, zählt die des kleinen Weihnachtsbaums, von Hans Christian Andersen (1805 – 1875), die natürlich auch, wie sollte es anders sein, ein gewisses Maß an Tragik nicht vermissen lässt. (http://www.christmasmagazine.com/de/spirit/story24.asp)

* Die germanische Mythologie folgt hier übrigens dem Bild, dass das ganze Universum ein Baum ist. Gewaltig in seinen Ausmaßen und mit wunderbaren Eigenschaften. Seine Zweige werfen Schatten auf die Erde und seine Wurzeln senken sich tief in sie. Seine Krone reicht hinauf bis in den Himmel, wo sie in einer „Wolke von Licht schwimmt“, wie es heißt. Der Überlieferung nach reicht diese wundersame Esche in alle Teile des Universums.

http://das-ist-drin.de