Wie der Normalbürger sich belügen lässt und selbst belügt!

merkDie Normalbürger haben heutzutage ein von den Medien und den entsprechenden Fachleuten ausgearbeitetes und exakt in sich geschlossenes Weltbild, das so beschaffen ist, dass keinerlei Fragen offen zu bleiben scheinen. Abstrakte Gebilde wie „die Wissenschaft“, die „Pharmazie“, die „UNO“, der „Kapitalismus“, der „IWF“, das „System“ etc. beherrschen das Bild. Jeder Normalbürger weiß, diese Institutionen sind jeder Bedrohung und jedem Problem gewachsen, sie sind für den Normalbürger sozusagen eine Art Mutterersatz, ein sanftes Ruhekissen, auf dem man sich nach getaner Arbeit niederlassen kann. „Die werden schon alles regeln“. Der Normalbürger hat ein fast schon groteskes Vertrauen in abstrakte Institutionen, die die Welt schon retten werden. Alles sei unter Kontrolle. Auch steht für jeden Bürger fest, dass in Bezug auf die wirklich wichtigen Fragen unserer Zeit keinerlei Handlungsbedarf besteht, da ebendiese Institutionen schon einspringen werden und „ja ohnehin an den Lösungen arbeiten“. „Es ist alles nur noch eine Frage der Zeit, bis „alle Probleme“ gelöst sein werden“ ist deren Devise. Auch denken die Bürger, dass es ihnen noch nie so gut ging wie heute, dass sie noch nie freier gewesen wären, dass sie noch nie so viele Rechte und noch nie einen so großen Wohlstand gehabt hätten. Somit ist für den Bürger klar, er hat nur seine Position im System zu erfüllen und alles werde gut. 
Doch es gibt auch solche Bürger, die sehen, dass nicht alles in bester Ordnung ist. Diese in der Gesellschaft gern gesehenen und von den Medien des öfteren als die großen Vorbilder gepriesenen Individuen möchten „mehr tun“, sie möchten sich „engagieren“, möchten „sozial tätig“ sein, möchten „helfen“. Sie sind diejenigen, die im Gegensatz zu allen anderen, die „nur“ ihrer Arbeit nach gehen, „ehrenamtlich“ „darüber hinaus“ noch in verschiedenen Institutionen tätig sind: bei der „Caritas“, bei den „Tierschützern“, bei „Greenpeace“, beim „roten Kreuz“ oder als „Entwicklungshelfer in Afrika“. Die restlichen Bürger können diese angesichts ihres Einsatzes nur bewundern – doch auch sie „tun „etwas““. Sie „spenden“. Sie spenden für „die Armen“, für „die Notleidenden“, für „die Kriegsopfer, für „Nachbar in Not“ usw.. So können sie nachts wesentlich besser schlafen, da sie ja „wissen“, dass sie „etwas“ getan haben. 
Der Bürger weiß, dank „Gentechnik“, „Biotechnologie“, „Computer“, „New Economy“, „Functional Food“, der „neuen Technologien“ und so weiter wird es diese Probleme in naher Zukunft nicht mehr geben. Es müssen mehr Nahrungsmittel produziert werden und bessere Agrartechnologien entwickelt werden, sonst kann man das Welthungerproblem nicht lösen, ist sich der Bürger sicher. 
Er sieht und hört in den Medien, wie emsig die internationalen Institutionen und „die Wissenschaft“ an den Problemen arbeiten und hofft daher auf eine bessere Zukunft, auch für die Menschen in den Entwicklungsländern. Die Gentechnologie z. B. wird in seiner Meinung auch das leidige Problem der „vielen“ „genetischen“ Krankheiten lösen, auch „Krebs“, „Aids“ und andere Krankheiten werden damit in Zukunft besiegt werden. Auch die Autoindustrie entwickelt „in der Zwischenzeit“ „treibstoffsparende Autos“ mit „Katalysatoren“, die „helfen“, die Umwelt rein zu halten und weniger fossile Brennstoffe zu verbrauchen.

Das ist doch eine schöne heile Welt, oder?

Leider ist es alles gelogen, von A-Z!!!

Habt Ihr dasDenken verlernt?

2 Gedanken zu „Wie der Normalbürger sich belügen lässt und selbst belügt!

  1. versuch mal was zu ändern….
    dann wirste sehen…wie die die nix tun aber sowas von gegen dich sind…

    meine Meinung….einfach alles laufen lassen und gucken..das man selber nicht unter die Räder kommt…

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