Woran es in der Welt krankt und was wir fordern

Ein grundlegendes Merkmal dieses Systems ist, dass der Wohlstand einiger Weniger auf der Ausbeutung vieler Anderer und der natürlichen Reichtümer der Erde beruht. Schienen die Ausgeschlossenen, die vielen Anderen bis vor kurzem noch weit weg, so müssen wir heute feststellen: die Armut ist in die Metropolen zurückgekehrt.

Der individualisierte Überlebenskampf reißt alle in seinen Sog. Alte werden gegen Junge ausgespielt, Frauen gegen Männer, Erwerbslose gegen Erwerbstätige, Ausländerrinnen gegen Inländerrinnen. Rücksichtslos werden staatliche Zwangsmaßnahmen gegen alle verstärkt, die der gnadenlosen Konkurrenz zum Opfer fallen. In der Folge verschärfen sich Nationalismus, Rassismus, Sexismus und Fundamentalismen aller Art. Solche Verhältnisse produzieren unablässig Gewalt. Solche Verhältnisse sind – auf Dauer – nur mit Gewalt aufrecht zu erhalten. Militärische Interventionen, Präventivkriege werden zu Mitteln der Politik, Aufrüstung zur Pflicht.

Liebe Freundinnen und Freunde, in so einer Welt wollen und können wir nicht leben. Wir werden jede Chance nutzen um diese Verhältnisse zu verändern.

Wir wollen gerechtere Verteilung der Arbeit und existenzsichernde Löhne.

Wir wollen eine Politik, die den Menschen und die Familie als kleinste Zelle der Gesellschaft in den Vordergrund aller Entscheidungen stellt.

Wir wollen Grundsicherung aller Menschen.

Wir wollen ein einheitliches Bildungssystem, das zukunftsorientiert und kindgerecht ist.

Wir wollen umweltbewusstes Leben und Handeln.

Wir wollen eine Stärkung und Eigenverantwortung der Landwirtschaft, des Klein –und Mittelstandes,

des Handwerks und der kleinen Gesundheitsunternehmen, Arztpraxen, Heilpraktiker etc. .!

Idw

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